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gestalt dabei finden zu lassen, als sie es selbst ü propos ermäßigen. Weil mein hiesigesemploy wohl nicht länger als bis zu einem Nordischen Friedensschluß und Aus-machung des Jndemnisations-Werks dauern wird, so werden Cur Excellenz micheiner gnädigen Sorgfalt selbst nicht unwürdig erachten können, welche bis insGrab zu verehren geflissen sein werde, demnächtigst beharrend Cur hochgräsl. Exccllenzganz gehorsamst ergebenster zc. G. A rou GbeMeiu.
Bamberg in Eil 18. 8^ 1716.
Angef. Korrespondenz v. 1716, S. 84. Nr. 36.
Nr. 253. Schr. Ar. Aug. I. an die Geheimen-Wäthe ck. <k. Warschau 6. Mov.171K, „die Avschickung des Kammerljerrn uon Eberstein an den linrtrier.-und andere Käse wird deren Gntbesinden überlasten.^
Uns ist geziemend vorgetragen worden, was Ihr sowohl wegen AbsthiiitUNgdes Kammerherrn von Gberstein an den Chur-Trierischen und andere Chur-und Fürstl. Hofe, als wegen des von des Fürsten zu Löwenstein-Wertheim Lbd.beschehenen Suchens, Dero Jntroduction in den Fürsten-Rath betr., gehorsamst ein-berichtet zc. Wie wir nun, ob und wie lange mit Aschickung des Kammerherrnvon Eberstein angestanden werden möge, Eurem Gutbcfinden anhcim stellen, alsoapprobiren Wir zc., was in Unserm Namen Ihr an Unfern Geheimbden-Rath undPlenipotentiarium Grafen von Bose in Sachen die Fürstl. Löwenstein-WertheimischeJntroduction betr. verfüget (S.-R. Fr. Aug. I. B. XUVI. Nr. 4566).
Nr. 254. Schreiben Ernst Iriedrich's non Eberstein an Graf von Alemming<1. <1. Wamberg 7. Aez. 171k, die Witte um Urlaub zn einer Weise nachSachsen enthaltend.
Hochgeborner Graf! Weil meine Privatbedürfnisse mich genöthiget, bei Königl.M. um allergnädigste Permission zu bitten, auf das letztverstrichene Genernt-Enpitetnach Merfeburg zu gehen, so habe darum allerdehmüthigst angesuchet, weiln aber wegender damaligen Confnsion der polnischen Posten meine dießfallsige Briefe bei Königl.M. hohem Ministerin erst eingelaufen, als das General-Cnpitel allschon verstrichen ge-wesen, so haben des Herrn Graf von Wackerbart's Excellenz mir unterm 16. 8^geschrieben, im Fall die Reise nach Sachsen noch von Nothwendigkcit und Nutzenerachtete und der Dienst Jhro Königl. M. und vorfallende pressante affaircn nicht ent-gegenstünden, ich solche nur vornehmen könnte. Nachdem nun dermalen einige Vor-fallenheiten sich ergeben, so meine Gegenwart gar sehr erheischen, als vcrhoffe, JhroK. M. und Cur Excellenz werden nickst ungnädig nehmen, daß dahin eine kleine Reisezu thun mich nicht einbrechen kann, welche ohne das allermindeste Praejudiz des königl.allerhöchsten Interesses ist, denn nicht das mindeste Geschäft da Hausen auf dem Tapir,über das die instehcndeu Ferien und dahero gewöhnliche Andachten, so zu reden, Allesschließen, und endlich kurfürstl. Gnad. vatonv nach Mainz hinzutritt, welche Sie den7. Januarii antreten, sich aber unterwegens aller Orten dergestalt arretiren würden,daß Sie vor Anfang des Fcbruarii schwerlich in Dero Residenz zurückkommen dürften zc.In ewiger Devotion verharre Cur zc. G. A ro» Elmstein.
Bamberg 7. Dec. 1716.
Angcf. Korrespondenz v. 1716, S. 96. Nr. 49.
Nr. 255. Schreiben Ernst Ariedrich's von Eberstein an Graf Alemming <1. ck.Werfeburg 2K Ae; I71K, worin er meldet, daß er gegen den i>. Januar 1717seine Wückireise nach Wainz antreten werde.
Hochgeb. Graf! Cur Excellenz werden zc. aus meinem letzthinnigen zu ersehengeruhet haben, was gestalten wegen einiger Unumgänglichkeiten mich genöthiget funden,daß von des Hrn Grafen von Wackerbart's Excellenz mir ertheilten Urlaubes:eine kleine Tour anhero zu thun, mich zu bedienen. Nachdem nun zc. wegen der vor-
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