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1 (1877) Die meißnisch-sächsische, niederlausitzische, böhmische und ältere Linie der Edeln Herren v. Ileburg
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I. Grabsteine.

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geben s gewesen; möglich wäre es, daß der eine oder andere unter altem Mauer-werk versteckt oder überbaut ist.

Wir müssen uns somit mit den fünf Jleburgischen Leichensteinen begnügen,die allein noch als Ueberbleibsel von so vielen auf unsere Zeit gekommen sind.Ein genaueres Eingehen auf dieselben kann an dieser Stelle unterbleiben, davon uns bereits oben S. 507 ff. 516, 430 f. 452 und 488 diese steinernenUrkunden erwähnt und besprochen sind.

Nur über die Darstellung auf dem Grabsteine des 1476 verstorbenenBotho zu Svunenwalde sind noch einige Bemerkungen Vonnöthen, die sich aufdie Wappen beziehen. Den Wappenschild des Todten auf dessen Brust anzu-bringen ist nicht ungewöhnlich auf Leichensteinen, ebenso wie daß der Wappen-helm frei zur Seite steht. Dagegen ist es auffällig, daß unter den 4 Ahnen-wappen, als welche doch die 4 Wappen in den Ecken des Steines aufzufassensind, nicht das nothwendig zu ihnen gehörende Jleburgische vorkommt, da dievier Ahnen doch aus den Großelternpaaren Väter- und mütterlicher Seits bestehen.Deshalb ist auch die Bestimmung der Wappen mit Schwierigkeiten verbundenund es bleibt nur die Annahme übrig, daß wenn das Wappen unten links (ichbrauche diese Bezeichnungen stets als vom Standpunkte des Beschauers aus)die Mutter des Todten repräsentirt, das andere daneben das ihrer Mutter dar-stelle, während die Wappenschilde oben entweder ans die väterliche Mutterund deren Mutter oder die Mütter der beiden Personen, denen die unterenWappenschilde gelten, Bezug haben sollen, d. h. auf die mütterlichen Groß- undUrgroßmutter des Todten. Leider entbehren wir hinreichend beglaubigter Nach-richten, mit wem der Vater des Todten, der ältere Botho v. Jleburg, der Ver-käufer von Souneuwalde, vermählt gewesen ist und wie dessen Mutter geheißenhabe. Ist es aber wohl zweifellos, daß nicht nur dem Wappen der Mutterdes Todten eine Stelle gegeben werden mußte, sondern auch, daß ihmdiese Stelle unten links gegeben wurde, so wird bei der leichten Erkennbarkeitdieses Wappens (mit den gekreuzten stumpf geästeten Baumstämmen) erwiesensein, daß des Todten Mutter, die Gemahlin des ältern Botho v. Jleburg, einegeborene Freiin Berka v. Duba gewesen sei. Das vollständige Wappen desGeschlechts findet sich bei Siebmacher I. S. 28.

Dagegen ist die Bestimmung der übrigen Wappen mit Schwierigkeitenverbunden oder unmöglich. Das untere Wappen rechts, das also als das mütter-liche der durch das daneben links stehende Repräsentirten zu gelten hat, scheint obeneinen wachsenden Hasen (Bock?) über einer mehrmaligen Pfahltheilung zu ent-halten, kann aber nicht das Wappen des reichen mächtigen Böhmischen Geschlechtsder Hasen v. Hasenburg sein, da diese bekanntlich einen quadrirten Schildführten, in welchem das 1. und 4. Feld einen aufspringenden Hasen, das 2. und 3.