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1 (1877) Die meißnisch-sächsische, niederlausitzische, böhmische und ältere Linie der Edeln Herren v. Ileburg
Entstehung
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Forrede.

^ as edle Geschlecht der Grafen zu Enlenburg tritt mit diesem Buche indie Reihe derjenigen Familien, welche es für angemessen erachtet haben, dieAufzeichnung ihrer Geschichte zu unternehmen, aber damit auch die Sammlungund Veröffentlichung der ihr zu Grunde liegenden Urkunden und sonstigen histo-rischen Denkmäler zu verbinden, eine Absicht, die um so löblicher ist, je höherdas Alterthum eines solchen Geschlechts hinaufreicht, je mächtiger und angesehenerseine politische Stellung war, je glänzender und bedeutender die Thaten einzelnerVorfahren. Daß diese Verhältnisse in nicht geringem Maaße den Stamm derEdeln Herren v. Jlebnrg ausgezeichnet haben, werden die folgenden Blätterlehren, auf denen die Quellen ihrer Geschichte verzeichnet stehen. Nicht wenigederselben sind erst aus dem Dunkel der Archive hervorgeholt worden, aber einanderer Theil, der schon während des vorigen Jahrhunderts durch v. Ludewigs,Kreysigs, Gerckens und Anderer Verdienste der gelehrten Welt mitgetheiltwar, verbreitete zur Genüge den Glanz, die Machtstellung und die Thateneines Geschlechts, dem unter den Magnaten seiner sächsisch-meißnischen Heimathunbedenklich eine der ersten Stellen, was den Umfang seines Herrschaftsbesitzesanlangt wohl der erste Platz, gebühren dürfte. Wenn aber auch nichts desto wenigerden Herren v. Jlebnrg kein so populäres Gedächtniß geworden ist, wie z. B.durch Dietrichs v. Quitzow heroische Gestalt seinen: Geschlechte, und wenn auchschon ein halbes Jahrtausend vergangen ist seit der Glanzepoche der Herren v.Jlebnrg in Meißen und Sachsen und genau vierhundert Jahre, als in derNiederlausitz die letzte der vielen Herrschaften, Burgen und Städte einem mäch-tigen Fürsten verkaust ward, so sind doch wenigstens alle Gelehrte, welche die