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Conrad v. Jlburg ist (nach Gottschalk v. Schkeuditz, Gardolf v. See-bnrg und Dietrich v. Kotlinge (Gothinize), und vor Otto v. Pagk) Zeuge, alsDietrich, Markgraf des Osterlandes mit Einwilligung seiner Brüder, der GrafenDedo und Friedrich, so wie Eckards, Probstes des Klosters auf dem Lauterberge demNeuwerk-Kloster bei Halle nach erfolgter Entscheidung durch Burchard, Burg-grafen von Magdeburg und Bestätigung Seitens Wichmanns, Erzbischvfs daselbst,die von einem gewissen Gilbert abgetretene Mühle nebst Werder übereignet.
Gedruckt in
v. Lud ewig Roll. IVlss. V. x. 245, 246 nach einer fehlerhaftenCopie, welche auch die Namen der Mitzeugen Conrads v. I. ver-derbt bringt, nämlich tllodsoalons äs Undloo statt 8ondloo, oderMondlos und Uordollns do LsbnrA statt tZnrdoltns do 8. Beidekommen vereint z. B. in einer Urkunde vom 22. April 1164 (inv. Heinemann d. v. Anwalt. 1. x. 314, v. Lndewig 1. o. V. x. 243u. a. O.) und einer vom 23. Juli 1181 (Köhler Kloster LauterbergS. 52—54), auch der Erstere allein sonst noch öfters in MeißnischenUrkunden vor. Gardolf v. Seeburg ist noch häufiger als Zeugeanderer Urkunden des Erzbischvfs Wichmann von Magdeburg an-zutreffen, so im Jahre 1179, (bei v. Ludewig 1. o. II. x. 346 ff.v. Mülverstedt UsAA. aroll. lVlnKd. I. S. 664) am 14. Febr. 1182(in v. Ludewig l. o. V. x. 1 ff., v. Dreyhaupt Saalkreis I. S. 775 f.)1185 (<3ox. XXXVI. k. 3. im Staats-Archiv zu Magdeburg). Ueberallheißt er hier G ard olf nichtHerdvlf, wie auch die sonst nach fehlerhafterAbschrift besorgten oben citirten Abdrücke der Urkunde vom Jahre 1164haben. Beide Personen werden stets unter den E deln, (nobiles)nicht unter den Dienstmannen (iniinstorialos) aufgeführt. Der mitdem wohl auch verderbten Namen Kotlinge Benannte ist ohneZweifel identisch mit dem richtig geschriebenen Uldorlous do (4otini7.ein einer Urkunde vom 30. April 1161 bei Mencken 8. k. (lorm,I. Sp. 767. 763 und vom 14. Februar 1182 wo er zusammen mitGardolf v. Seeburg, Otto v. Tvbin und Conrad v. Wettin genannt
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