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1 (1877) Die meißnisch-sächsische, niederlausitzische, böhmische und ältere Linie der Edeln Herren v. Ileburg
Entstehung
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Weberstcht des Grundöesthes

der

Kdeln Herren v. Jleburg (Cylenburg) von der Sächsisch-Böhmischen

Stannnlinie.

Nebst einem Anhange der Vasallengeschlechter derselben.

Ein Hauptgegenstand der näheren Untersuchung und historischen Darstellungin der Geschichte eines Adelsgeschlechts ist sein Grundbesitz. Nicht nur, daß esauch von anderen weitergehenden Gesichtspunkten angezeigt erscheint, die Geschichteeiner einzelnen Ortschaft während der Besitzzeit der Familie zu verfolgen, ihrenAnfangs- und Endpunkt festzustellen, die Größe und Beschaffenheit der Begüterungzu erörtern und so zur Erweiterung der topographischen Geschichte eines odermehrerer Territorien beizutragen, sondern es ergiebt eine Beleuchtung des Grund-besitzes im allgemeinen, die Uebersicht über seine Lage und zumal der ältestenGüter, endlich der Connex mit andern an denselben Oertern oder in der Nach-barschaft seßhaften Geschlechtern nicht selten in überraschender Weise sichere Merk-male des Ursprungs und der Heimath der betreffenden Familie und hilft Fragenlösen, die zu den wichtigsten der allgemeinen Familiengeschichte gehören undmittelst anderer Momente (Namen, Wappen u. s. w.) nicht immer genügend zuentscheiden sind.

Aus diesem Grunde wird seiner Zeit der eigentlichen Geschichte des Stamm-hauses der Edeln Herren v. Jleburg Sächsischer und Böhmischer Linie ein be-sonderes Capitel über ihren Grundbesitz voraus zu schicken sein, das sich genauermit der Vorgeschichte der ganz oder theilweise im Besitze des Geschlechts befind-lich gewesenen Herrschaften, Schlösser, Städte und Dörfer und ganz besondersmit den Verhältnissen während der Besitzzeit der Herren v. Jleburg zu beschäftigen,auch die Größe des Grund und Bodens und die Hebungen oder Rechte zu con-statiren haben wird, welche einst jenem hochadeligen Geschlechte zugestandenhaben. Nichts desto weniger erschien es aber zum besseren Verständniß derFamilienurkunden und zum erleichternden Eindringen in dieselben nothwendig, ge-