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Nach diesen den Inhalt des Eulenburgischen Urkundenbuches vorführendenund über seine Entstehung und Quellen berichtenden Bemerkungen könnten wirdie Uebersicht schließen, hießen uns nicht die Gefühle der Dankbarkeit, die wir,aber vor Allen die Familie selbst, gegen eines ihrer Mitglieder empfinden, nochan dieser Stelle ein öffentliches Zeugniß ablegen, welche Verdienste um dasWerk ihm gebühren. Es ist dies der Rittmeister und Escadron-Chefim 2. Garde-Ulanen-Regiment Herr Carl Graf zu Eulenburg,den ich wohl nicht mit Unrecht als den geistigen Urheber dieses Werkes zubezeichnen habe. Er allein, den schon vor Jahren das Streben beseelte, dieGeschichte seines durch berühmte, um ihre Landesherren und zumal um ihreheimathliche Provinz wie die gestimmte Monarchie Preußen wohlverdiente Männerglänzenden Geschlechts, auf dem Grunde historischer Documente zu erforschen, erallein faßte, gehoben von dem edelu Bewußtsein der ruhmreichen und großen Ver-gangenheit seines Geschlechts, das aber auch noch in'der Gegenwart eine Reihe vonhohen und höchsten Würdenträgern zu seinen Mitgliedern zählt, denen der Dankdes Vaterlandes gebührt und gebühren wird, nicht allein den Plan der Auf-zeichnung der Geschichte seiner Ahnen und der Sammlung der ihr zu Grundeliegenden Quellen, sondern er begleitete die dem Herausgeber übertragene Aus-führung mit Thaten des unveränderten Interesses, feuriger Hingebung andie Sache, mit steter Bereitschaft ihr zu dienen. Mit ihm wurden Jahre langund unausgesetzt zahllose schriftliche Besprechungen gehalten, an ihm fehlte esnie, wenn meine eigene Kraft und Verbindungen nicht ausreichten, aus schwer zu-gänglichen und entlegenen Orten den verborgenen Schatz der Familienurkundeuans Licht fördern zu helfen. So hat Graf Carl zu Eulenburg allein mit gün-stigem, ihm vollauf lohnenden Erfolge die Erlangung der Quellen zur Geschichteder Böhmischen Linie seines Geschlechts und der sie betreffenden heraldischen undandern Illustrationen betrieben, mit großem Verständniß sich in das Studiumder ihm zuvor mitgetheilten urkundlichen Materialien vertieft, mit kritischemBlicke sich an dem EntWurfe der Stemmatographie betheiligt und seine gründ-liche Kenntniß der Familiengeschichte für die auf seine Veranstaltung gefertigteKarte verwerthet. Mit diesen wenigen Worten vermag ich nicht den Umfangund die Bedeutung der hülfreichen Bestrebungen zu kennzeichnen, mit denen GrafCarl zu Eulenburg ununterbrochen ein Förderer des vorliegenden Werkes und allerauf dasselbe bezüglichen Vorarbeiten gewesen ist. Setze ich demselben hier ein gerin-ges Denkmal dankbarster Anerkennung für seine Unterstützung, so wird seineFamilie seine Verdienste mit der Würdigung zu ehren haben, die seiner Liebezur Sache, ja seiner Begeisterung für das begonnene Unternehmen im vollstenMaße gebührt.
So überreiche ich dieses Werk, das zum ersten Male eine Sammlungder zahlreichen Urkunden zur Geschichte eines der edelsten und wichtigsten Ge-
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