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sonderer Protestation und Bedingung, was vielgemeite UnsereUnterthanen Unser Stadt Bremen desshalben gegen Bäpst-liche Heyligkeit, Römischen Keyserlichen Mayst. oder sonstdes Heyligen Reichs-Obrigkeitten möchten übergangen ha-ben, daß sie sich darvor schicken und also erzeigen, dass wirunser Landt und Leuthe unvernachtheilet, unbeschweret bleibenmögen.
Und sollen also nun hinführo berührter Sachen halber,hierüber genandte unsere Unterthanen von Bremen keinerUngnad, oder einiges thätlichen Fürnehmens von uns oderden unsern vermuthen, sondern aller Gnaden und gnädigenFörderung, und zu Recht Verthädigung, als ihren gnädigenLandes Fürsten, und wir hinwiederumb von denselbenvon Bremen aller Unterthänigkeit und Gehorsamb, unserBestes zu thuen und Arges zu wenden, wie getrewenUnterthanen gegen uns, als ihren Landes-Fürstcn eignet undgebühret, rssxsotivs vermuthen und gewertig seyn, auch sichaller That, gegen uns und den unserigen, enthalten wollenund sollen.
Wer es auch, das zu zukünfftigen Zeiten einige andereZwiesten zwischen uns beyder seithen, wieder auffsteigenwürden (das der Allmächtige gnädig verhüten wolle) sollenalsdann sothane Gebrechen aufs zweyen von jeglicher Seithenzu freundlicher Besichtigung und Verhör gestalt werden, die-selbigen Gebrechen in der Güte, so viel müglich beyzulegenund zu entscheiden.
Wo aber die Güte entstüudte, so soll dann ohne Mit-tel solches aufs die Gliedmassen gewiesen werden, die sichnach Gelegenheit, wo sie dieselben Gebrechen von sich selbstnicht entscheiden tönten, bei einer unverdächtigen und un-
partheyischeu Dnivorsitast ckootorn, oder anderer Rcchts-erfahrneu mögen belehren, und in einer beuandten Zeit auffslengste in dreyen Monaten den nechsten darüber Recht spre-chen und erkennen, welches Wir also, wie vermeldet, vorUns stete, fest, nnverbrochen, Fürstlich, und wol, Und WirBurgermeister, Rathmänne und gantze Gemeine der StadtBremen, bey Unsern wahren Trewen, Ehren und Glauben,Unterthänigen Pflichten, also nnverbrochentlichen nachzu-setzen, angenommen verwilliget und zu halten verpflichtethaben.
Zu Urkundt dieser Wissenschafft haben Wir obgenanterFürst Unser Jnsigel an diesen Briefs, der zweyfach gleicheslantens auffgerichtet, und einen bey Uns behalten, den an-dern vielgemeldteu Unsern Unterthanen von Bremen vor-reichen lassen, und wir Burgermeister und Rathmänne zuBremen, der Stadt Jnsiegel vor uns und gemeine Stadt,neben Hochgedachtes unsers gnädigen Herren hengen lassen.
Und dieweil Wyr Dechant und Capitul der Kercken,Prälaten, Ritterschafft und Stätten Bremischen Stiffts,solches, wie obstehet, also mit Unsern Raht und Wissen ge-schehen; So haben wir jetztgedachte Dechant und Capittulvon dess Capittnls, und wir Warner von der Hnde undAllverich Clüver von der Ritterschafft, und wir Claussvon der Decken und Bürgermeister Peter Radelevesvon der Städte Stade und Bnxdehnde wegen, Unser gewöhn-liche Siegel hierunter zu Hochgedachten Unsers gnädigenHerrn und der Stadt Bremen Siegel hengen lassen. Ge-schehen zu Bassthal Dingstags nach Älattlläi ^postoii.^nno Äornini tausend fünfhundert drey und dreißigstenJahr.
1534. Ehepacten zwischen Uvimnnn v. Ä. veeken und Lnidnin v. Heiiner«-
Ick Herman van der Decken Bekenne apenbahrtagende in unde mit dussen breve, vor my unde myne Ervenvorth vor alles weme de ohne anseen, hören edder lesen, So undealse twischen saligenLüder van Reimerßhusen siner Doch-ter Barbaren, miner tho gesechten Bruth, unde my, Vorwordeunde bescheitt, dorch Verhandelinge unser beyder sydenOlderenunde fründtschoppen vorhandelt unde gemacket, dergestalt,Alse se ehrer Dochter Barbaren, ehren hoff, mit aller synertho Behöringe, den nu Clanß Krnse bewahnet, belegen imCarspell Frygborg by dem Holder Dyke qnidt unde Frig,unde den Thegeden mit alle siner Frigheit unde rechtigkeitbelegen tho Odernkwort aver liegen unde Vertich stücklandes, unde dartho Veerhundert Lübesche marck In redemgclde heflt mede gegeven; Geschege denne dat Barbara deBruth sünder Levendige Lives Erven van or unde my ge-
baren, verstorve, so schal Ick gemelten(?) Gesken vannReimerßh nsen offte ohrer Dochter negesten erven DusentLübische marck wedder geven, unde des schall Ick ohne upde Dusent marck ein Halff Jahr thovorn de Lösinge seggenund darnegst aver einen halven Jahr, so dann tusendt marcksonder Jenige reute entrichten, Störve Ick Hermen van derDecken, ock vor Barbaren sünder levendige lives Erven vanunser beider live gebaren, unde nene Levendige nhaleten, soschal gedagte Barbara uth minem gudt wedder hebben Vöff-teinhundert Lübesche marck, unde des scholen gedachten Bar-baren up sodane Vöffteinhundert marcks, ock vorHenne deLösiuge ein hel Jar thovorn gefegt unde geküudiget werden,unde darna aver ein Jahr ohr sodane Vöffteinhundert marckmit ein Jar reute alse viff marck up jeder hundert enttrich-tet unde gegeven werden, unde dartho Thwolff marck geldes