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Die Familie von der Decken : in ihren verschiedenen Verhältnissen dargestellt
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möge der Rechten, wedderümme bypflichtich und verhulpenscholden wesenn, tho dero behoeff ock eine genante Summavan Reisigen Verden, desse verdrachte desto städtliker darmedetho bekräftigende, schölen und willen hebben und holden.Wo sick des datt gedachte Capittell mit dem Rahde thoBremen, daraver wieder voreinigen und vordragen werden.

Wormede de upgerörte twilüffte, Scheelinge und ge-breke, wo sick twüschen vorgemeltem Capittell und den öhren,ock dem Rahde, ohren Börgern und Gemeinheit, van beidensiden wo vorgerört erhaven und begeven, tho der Ehre desAllmechtigen, tho nnderholdinge fredes, Eindrachts undleefte, Ock fünften tho gemeiner Willfahringe und besten,deger und alle thor grundt schölen bygelegt, vorscheeden undvordragen wesenn. Also dat einer des andern beste schöleweten, eines Jedern schaden und Nadeel, sowoll bnten, alsebinnen Bremen, mit allem Vermögen, so vele einem jederndoenlik, affwenden, vörkemen und verhöden.

Und düsses allen in Ohrknnde und tüchnisse der war-heit, So hebben wy Allverick Clüver de Elder Otto

van der Hude, Johan Marschalck, Hinrich Clü-ver und Johan van der Lythe, Knapen, Clausvan der Decken, Bürgermeister und Johan PapeRathman tho Stade, Peter Rad elev essen undHinrick tho Stade, Börgermeistere tho Buxte-hude. Als fründtlike underhändelers, van beiden Syden,nuse angebarne und der Stede, Stade und Buxtehude,Rechten Jngesegell thovörn an dissen Bres gehangen,und wente wy Domdekenn, Senior und Capittell der Kerckenvor uns und unsere mitbcschreven, Börgermeistere und Rath-manne der Statt Bremen, düsse Vordracht und fründtlikeVereiniginge, in machen vorschreven, van beiden siden, Alsoangenahmen, belevet und bewilliget hebben; Des tho mehrerWittlickheide und versekeringe, So hebben wy unser Kerckennund der Statt rechte Jugesegelln, ock tho düssenu Brefe ge-hangen. Gegeven nah der geborth unsers heren, do menSchreff 1533 Jahr, des Middewekens na dem Sondagellnckien.

1533. Bürgermeister Nau« v. ä.dem Erzbischof

Nachdem sich etliche Irrung und Gebrechen zwischenUns Christoffer von Gottes Gnaden, Ertz-Bischoffen zuBremen, ^ckiuinistrntorn des Stiffts Verden, Hertzogenzu Braunschweig und Lüncburg :c. ?c. und etlichen unsernVerwandten an einem, und den Ehrsamen Unsern lieben ge-trewen Burgermeistern, Raht, und Gemeinen unser StattBremen andern theils erhalten, darumb Wir Sie viel undmannigfaltig besprochen, auch etliche Tage und Haudelungedarinne vorgenommen, und wir zu Hinlegung derselbigen derGüte nie vorgewesen; Derhalben verschiener Jahr auch inKurtz etliche Tage, als nemblich zur Burgk durch unserWürdig Thumb-Capittul, und den Eltisten unsers Bre-mischen Stiffts-Gliedmassen darinne gehalten und gehandelt,dieweil Wir uiemands lieber dann Sie hierinnen leydenmöchten, auch aufs dieselben Wir solche Gebrechen in derGüte hinzulegen, gantz mächtiglich gestellet, und derselbigenEntdscheidt und Aussweisung haben wollen annehmen, wel-ches dermassen aber die gedachten von Bremen ihres Theilsnicht haben fortftellen wollen, Sondern sich aufs das Hoch-löbliche Keyserliche Cammergericht im Heil. Reich, zu recht-licher Erkandtnus, erbotten, auch darneben andere Weg derGüte vorgeschlagen, darinnen Wir ein zeitlang Bedenckensgehabt, undt nun Diengstags nach Matthäi ^.xotsoli jüngstverschieuen zu Bassdahl auf einen Landtag, den Wir mitgemeinen Unsern Gliedmassen gehalten, daselbst Wir aufsIhr unterthäniges Bitten Ihnen zu Ehren und gnädigen

ivn besiegelt eine Vereinigung zwischennd dem Rathe zu Bremen.

Willen, als der gnädige Landes Fürst, der nicht anders dannin allen billichen Wegen Gnad, Fried, und Einigkeit mitihren Untersassen suchen, gespüret, und gefunden werdenwill, und der ihnen zu Gnaden, auch deren Schaden undNachtheil zuvorkommen, mit allem guten geneygt, nachge-geben haben, Jedoch Unser und Unsers Bremischen Stiffts,alte löbliche hergebrachte Freyheit, Recht und Gerechtigkeithiemit unverfänglich seyn sollen, alle solche Unsere Zuspruch,Irrung und Gebrechen zwischen Uns, und gedachter unserStatt Bremen, an das Keyserliche Cammergericht zu recht-licher Erkandtuuss haben gestellet und kommen lassen, wel-ches von den Verordneten Unserer Statt Bremen, mitgrosser unterthäniger Dancksagung williglich angenommen;Doch ob mitler Zeit dess Rechten genandte Unsere Unter-thanen unser Statt Bremen, sich zu billigen Wegen, demRechten gemess, in gütlicher Handlung mit uns zu vertragenkommen möchten, unbegeben.

Den ^rtionl die niedergelegten Ceremonien belaugendt,derenthalben wir nichts zubegeben gewust, sondern die wiederauffgerichtet werden sollen, aber auch auf unterthänigst fleißigbitten unser gemeinen Gliedmassen, Keyserlicher Mayßt.Chur. Fürsten und gemeiner deß Reichs Stände Abschiedtnach hingestellet, biss zukünfftigen General Eonoilio, odereinträchtiger Ordnung Teutscher Nation durch GottesSchickung, oder sonst gütliche Unterhandlung hiemit unbege-ben, auch hierüber weiter nit wolen gewilliget haben, mit be-