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Die Familie von der Decken : in ihren verschiedenen Verhältnissen dargestellt
Entstehung
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Abschnitt VO

Standes-VerlMtnijse.

Die Familie gehört dem niedern Adel an. Sie hat nieStandes-Erhöhnngen erlitten, bis in die 36ger Jahre diesesJahrhnnderts, in welchem sowohl der General-FeldzengmeistcrJoh. Friedr. v. d. Decken 1833, als auch der damaligeOberstl., nachherige General der Cavallerie, Georg JuliusWilhelm Ludwig v. d. Decken 1835 (beide von derI. Linie) die Grafenwürde erlangten. (Die desfallsigen Di-plome sind bei den Urkunden abgedruckt.) Letzterer ist kinder-los verstorben; von ersterem hat sich aber die gräfliche

Qualität auf seinen ältesten Sohn, Adolph Wilhelm Frie-drich, vererbt.

Auch nennen sich schon seit dem vorigen Jahrhundertedie Mitglieder der verschiedenen, gegenwärtig in Oldenburgund Preußen domicilirenden, Branchen der V. LinieFrei-herren".

Auf welchen Rechtstitel sie sich dabei gründen undstützen, habe ich nicht zu ermittteln vermocht.

Abschnitt VI

Druckschriften, Welche Mitglieder der Familie zu Verfassern haben.

Von solchen sind mir folgende bekannt geworden. Esist sehr wohl möglich, daß noch mehre hiehcr gehörigeSchriftsteller und Schriften mir entgangen sind.

I. Vom Oberhauptmanne Otto Melchior (IV. Linie.)Geb. 1716, st 1747. (vick. pnA. 66.)

Disputntio (praesicls T^rsro) cks gnrs ooeupanckiboim vavantia. Göttingcn, 1746.

II. Vom General-Feldzeugmcister Grafen Johann Frie-drich (I. Linie.) Geb. 1769, st 1846. (vick. paA. 52.)

V. An selbstständigcu Werken desselben vermag ichnachstehende aufzuführen:

1) Betrachtungen über das Verhältniß des Kriegs-standcs zu dem Zwecke der Staaten. 1866.

2) Ueber den englischen National - Charakter.Wann dieses Buch zuerst pnblicirt worden,weiß ich nicht; die 2. Auflage davon erschien1817.

3) Untersuchungen über die Insel Helgoland.1826. Hannover, bei Hahn.

4) Herzog Georg von Brannschweig-Lünebnrg.4 Theile. Hannover, bei Hahn. 1833. 1834.

5) Beitrag zur Geschichte des Meierwesens imHildesheimschen. Lünebnrg 1836.

6) Nachrichten von der Familie von der Decken.1836.

L. Von den zahlreichen einzelnen Abhandlungen undAufsätzen, die von ihm zerstreut in vielen Zeit-

schriften sich finden, kann ich vielleicht nur die we-nigsten verzeichnen (seine eigentlichen militairischenoder kriegswissenschaftlichen oder mathematischenArbeiten sind meinen Augen gänzlich verborgengeblieben), weil sie zum Theile anonym, zum Theileaber in Werken und Sammlungen erschienen,welche mir unbekannt oder doch unzugänglich sind.Unter anderen aber stehen von ihm:1) Im Hannoverschcn Magazine folgendeAbhandlungen:

Jahrgang 1817. Bemerkungen über das zweckmäßigste Bau-material zu Kunststraßen :c.

1818. Ueber die Abwendung der Uebcrschwcm-mungen der Innerste w.

1826. Ueberdie Einführung eines Wechselrechts imHannoverschcn.

1821. Ueber die Nothwendigkeit einer zweck-mäßigen Forstordnung im Hannoverschcn. Ueber die Aufhebung der Zünfte undInnungen im Hannoverschcn. Histo-rische Untersuchungen über die Einfälleder Franken und Normänner in das Her-zogthum Bremen :c.

1822. Feldzüge der Hannoveraner in der Levante.

1823. Versuch einer Geschichte des Stcuerwesensim Herzogthnm Bremen. Ueber die imMulsumer Moore gefundenen Alterthümer.