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Die Familie von der Decken : in ihren verschiedenen Verhältnissen dargestellt
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thor morgengave de tidt ehres Levendes, und ein fruwengeredc, gelick alse idt hier Im Lande und er dem Adellwontlick gewesen, hebben, und darmede schall bavcn gcschre-ven hoff, sampt siner thobehoringe unde de Thcgede samptdem Brudtschatte by minen Erven erfflick bliven, wo snlckensin den uthspröcke vorhandelt nnd belevct, Dat ick Hermanvan der Decken mit mede wetende und Vulborde HerrnClauß van der Decken, Bürgermeisters tho Stade mi-nes Vaders, unde willen miner erven gemelten Barbarenvan Reymershusen miner tho gesechten Bruth, effte ick do-des halven vor ohr affginge, ohren Brudtschatte gave de tidtohres Levendes wo baven, hebbe vorwissct, unde vorscckert,Vorwisse unde verseckere gegenwardig In Krasft düssesmines versegelten breves, In unde uth minen have, denmit ohr gckrcgen hebbe tho Oderickwordt belegen, undeden Thcgeden aver negen unde Veertig stuck landes dar-sülvest, unde in unde uth den beiden Höven belegen uppenStelle nflete, den einen Johan Vutke unde den andernKeinmaii bewanen, so dane Vöffteinhnndcrt marck lübisch daruth tho entfangcnde, unde de morgengave dar uth tho kö-rende, und tho hevende snnder Jenige wy unde miner Er-ven unde Jemandts anders Jnsprekinge unde verhindernt.Unde ick Herman van der Decken wil unde mine Erven,linde mine Borgen linde geschreven unde ohre Erven willenunde schoten up genandte Barbaren nnde ohren Erven so-daner Vöffteinhnndert marck, undt Thwolff marck thor morgen-gave, und allent wcß Im uthspröcke vorhandelt und bewilletrechte warende wessen vor allem manne, wanner unde sovaken wy darnmme gefordert unde gemaneth, unde van alleranspracke entfrigen unde entheven, wo de hier Jegen möch-ten angetagen unde npgebracht werden, Geschege denne Hier-aver Jenige Versümnisse offte Jntracht, unde wy under-

geschrevene Borgen, effte unse Erven, darummc geeschetunde gemanet wurden Jegenwardigen offte tho unß in wa-ningen mit baden offte mit breven. Wannehr Den so ge-schein, alßedenne willen und schöten wy vom stnndt de einedes andern nicht tho beydendes?), noch de eine mit dem an-dern sick nich tho entschuldigende, binnen Stade in einerErlicken apenbaren Herberge Erschynen, darsiilvest ein up-richtig Jnlager leisten nnde holden, ock dar nicht uth dagesnoch »achtes tho schellende, behalven de erste Penningk mitdem latesten unde alle gebreke sin geschlichtet ock Unkost undTheringe darby geduldet geutzlicken und thor grundt bethalt,Vorgehven uns vor uns unde unße Erven, aller lLxosxtiollunde behelp geistlicker unde Weltlicker rechte, hier Jcgeustnie mehr tho gebruckende noch brücken tho latende, Alle up-beröhrden Puncte In büßen breve bcstemmet, rede und laveIck Herman van der Decken, Hövetsacke vor my unde mineErven, Und wy Claweß van der Decken Burgermeister,Vollradt van der Decken Borger tho Stade, Tho-mas undt Claweß de Junger van der Decken,Clanß Krule (Knie), Marcus van Nindorp undeJürgen Bremer reden unde laven vor uns unde unßeErven alß truwe Borgen mit sammeder handt up genandeBarbaren van Reymershusen unde ohren Erven, by ohrentruwen und geloven, snnder alle argelist unverbracken woltho Holdende, Des In getüchnisse wieder orkunde hebbenwy vor uns nnde unse Erven unse rechte Jngesegele offteSignats Pitzer witlicken an büßen breef doen hangen, de ge-geven unde schreven, na Christi unsers Herrn gebordt Vöff-teinhnndert, Und im Veer und dörtichsten Jar, des achtenDages nha Nartini Lxiseopi.

(Nach einer Abschrift).

1538. Die Gebrüder Nmtin, Iluiiiricii und .loliuim v. ä. Uluüuu werden mit

Aschhorn belehnt.

Wir Christoffer von Gott. Gnaden :c. (Erzbischof),Nachdem kurz verrückter Zeit, durch absterben weilandtHoiririoll v. Oroolltorssn und seiner Ehelichen Haus-fronwen Älar^arstöll seliger ein Hof in Unserm LandeKediugen uff dem Asscherhorne belegen an uns umbunser Ertzstifft Bremen als Lehengudt ohne alle mittell ver-leddigt und verfallen ist. Das wir derwegen auß sunder-lichen gnadenn und umb fleißer geschehener fürbitt willenn,so der Erbar unser lieber getrewer Nartin v. ck. Nsäsn,Burgermeister unser Stadt Stäben für seine blutsver-wandten freunde, Nemblich gemelts Linrislis v. Orosll-tsrson Tochter linder, Alß mit nhamen Narten, Kein-

rieb und cklloall von cksr Osokcsll, gebrudere, gethanhatt, mit angezeigtem Lehengutte, unnd an uns verfallenemHave gnediglichen verleihent und begnadet haben, Belehnenund begnaden sie dieselbigen drey gebrüder die von derDecken nochmals in Krasft und macht dieses unsers Brieffs,also daß sie solchs Lehenguett den Hoff uff dem Ascherhoruein unsem Lande Kedingen wie obberurt belegen, wie lehensrecht und gebrauch ist, für ihre personn Zeit ihres Lebens,und nicht lenger, mit aller seiner ein- und Zugehörungen,inmaßen den Hsillriell v. Oroskitorssll genoßen und be-setzen hatt, gebrauchen und Ihren besten Fürtheill nach un-verhindert , doch daß solch Lehengudt, so offt einer