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Die Familie von der Decken : in ihren verschiedenen Verhältnissen dargestellt
Entstehung
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Einleitung.

Guellen, welche für dieses Such benutzt oder doch berücksichtigt worden sind

as vorhandene Material zn einer Geschichte der Familiev. d. Decken ist sehr dürftig. Ich gebe davon in Folgendemeine Uebersicht:

I. Gedrucktes.

Mushard.

Der Conrector Luncburg Mnshard in Bremen gab 1708ein Werk heraus unter dem Titel:

Nonumsnta idloizilitatis airtiguas tanriliarnm illn-striurcr, irrpriirris Orckinis sc^uestris in ckuoatn Lrs-inensi st Vsräsnsi, oder Denkmal der uhralten, be-rühmten, hvchadelichen Geschlechter, insonderheit derhochlöblichen Ritterschaft der Herzogthümer Bremenund Werden."

1720 ließ man vor die damals davon noch nicht abgesetztenExemplare den neuen Titel drucken:

Bremisch- und Verdischer Ritter-Sahl :c."

Dieses Buch bildet eine sehr wichtige, weil die einzige(gedruckte) Quelle für die eigentliche Genealogie des Bremi-schen Adels (abgesehen von verschiedenen späteren, aber fastausschließlich nur die Geest berührenden Urkunden-Samm-lungen). Mushard fand schon manche bearbeitete Materia-lien hierzu vor, namentlich in dem Nachlasse des ErpoldLindenbrog, und sammelte selbst mit großem Fleiße und unterBenutzung aller damals vorhandenen ihm zugänglichen Druck-schriften, nicht weniger mancher Original-Urkunden. Da ersich aber doch hauptsächlich auf die Mittheilungen der betref-fenden Familien selbst verlassen mußte, so ist es ihm nicht zurLast zn legen, daß seine Nachrichten vielfältig ungenau, un-richtig und mangelhaft sind. Dieses gilt besonders von seinerBearbeitung der Familie v. d. Decken. (Fast ganz unbrauch-

bar sind bei ihm n. a. die Stammtafeln der Familien v. Bro-bergen, v. Clüvcr, v. d. Hnde, v. Plate). ^)

L. Schmer saht.

ImHamburgschen Magazine" vom Jahre 1750 be-findet sich eine Abhandlung von M. Elias Friedrich Schmer-

tz Von den einen 175 Geschlechtern, welche Mushard aufführt mehredamals schon, zum Theile seit langer Zeit, hier angesessene, jetzt sämmtlich aus-gegangene, adcliche Familien, wie die v. Brandt, v. Hackcborn, v. Hären,v. Jüngermann, v. Scharnhorst, und vielleicht wenigstens noch 55 ältere, hater gar nicht, eristiren (in der Provinz Bremen) nur noch 18 (abgesehenvon den Ostcrstader Junkern), nämlich die v. Arcntsschildt (unbegütert), v.d. Beck,v. Borstcl, v. Bremer, v. d. Decken, v. Düring, v. Fresc, v. Gocbcn (unbegü-tert), v. Gruben, v. Hasscll, v. Jsscndorff, v. Lütcken, v. Marschalck, v. Plate,v. Sandbeck, v. Schulte, v. Schwanewcde, v. Werscbc.

Die meisten jener 175 waren freilich schon zu seiner Zeit ausgestorben.Aber auch seitdem in einer verhältnissmäßig so kurzen Periode hatdieses Schicksal noch viele und zum Theile die hervorragendsten Familien be-troffen, wie die v. Blank, v. Bonar, v. Brobergcn, v. Brock, v. Brummer,v. Clüvcr, v. Drewcs, v. Engel, v. Estorf, v. Gcrdes, v. Hadcln, v. Horn,v. d. Hude, v. Katte, v. Korff, v. d. Kuhla, v. d. Licth, v. Lirseld, v. d. Mchden,v. Offen, v. Oldenburg, v. Rönne, v. Schoencbcck (Oumündc) v. Stcding,v. Steinshorn, v. Uffcln, v. Zahrenhausen, v. Zcstcrfleth. Doch dürsten dieFamilien v. Hadcln, v. Rönne und v. Stcding, welche noch in andern Län-dern vorkommen, Eines Stammes mit den hier ausgcstorbenen sein (wohlnicht aber die v. Korff). Vielleicht finden sich auch in Mecklenburg noch Gliederder v. Brock.

Wenigstens aus hiesiger Provinz verschwunden sind die v. Stein, v. Voigt,v. Wolf, v. Wolffeld, v. Zigesar.

Folgende Familien des Mushard floriren nicht mehr im HcrzogthumeBremen, wohl aber in anderen Gegenden: v. Brhr (doch gehört ihr noch dasGut Münchhof im Alten Lande), v. Bardenfleth, v. Berhövede (Burhöwden inRußland), v. d. Borch (hier aber noch begütert, zn Schöncbeck), v. d. Cruge(Krogh), v. Gröning (noch in Ritterhude begütert), v. Hattorff (?), v. Hocpkcn(in Schweden), v. d. Kettcnburg (Kedcnborg), v. Klenckc, v. Knigge, v. Man

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