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artiges Herrenhaus erbauet. Nicht weniger sind die Oeco-nomiegebäude, welche 1857 fast alle abbrannten, neu.
Auf desfalsigcn Antrag des Besitzers ist dem Gute1864 officiett der Name „Deckenhausen" beigelegt.
Die oben behandelten 6 Güter Wechtern und Ritterhofliegen nun übrigens, wenn man von Freiburg kommt, in nach-stehender Reihefolge: Wechtern VI, Ritterhof, Wechtern I,Wechtern III, Wechtern II, Wechtern V, Wechtern IV.
Ich muß bemerken, daß mir in Betreff der WechtenerGüter folgende ckudia aufgestoßen sind, welche ich nicht znlösen vermag:
1) An ziemlich zuverlässiger Stelle finde ich angegeben,daß EsorA Eiuistiau v. drüben 1787 sein Gut Wechternan den Hauptmann v. ck. DsoDsu zu Schwinge verkauft habe.
2) In den Staatskalendern von 1819 und 1821 wer-den 2 adeliche Güter in Wechtern als der Familie D/lmauugehörig bezeichnet. (Dieselben Güter stehen in den Staats-kalendern von 1899 und 1893 noch auf den Namen der v.ck. DsoDsu). Da ebendaselbst als Besitzer der übrigenWechtener Güter (ausser dem v. Erullsuschen Gute undRitterhof) Drsvrss (Wechtern II), v. DIats (Wechtern IV)und v. (Wechtern V) aufgeführt sind, so kann unterjenen IJckmumischen Gütern nur Wechtern I und III ge-meint worden sein.
Ich habe freilich in der Note ^) zum Gute Wechtern IVgesagt, daß solches Gut vor 1789 eine kurze Zeit einem cko-bann Dzckmauu gehört haben solle. Aber dieses kann hierdoch weiter nicht in Betracht kommen und nichts aufklären.
Schließlich Folgendes:
Man findet in älteren Zeiten noch zwei, scheinbar ade-liche, Güter in Wechtern, die ich nicht zu placiren weiß.
a) Das eine davon gehörte der Familie ötovsulmAsu,namentlich 1542 dem Dilius (Dasilius) LtoveulmAsu (viel,oben D. Wechtern II.) Des letzteren Tochter war wahr-scheinlich Eocksls KtovsulmAsu und brachte sie das Gutihrem Ehemanne, Ettov. Dackeln, zn. Diese Eheleute ver-kauften laut der Urk. cks 1583 sieben Stücke Landes, znWechtern belegen, für die damals ziemlich bedeutende Summevon 6259 Mark an Dster v. >1. DesDsu. Dieses Land warmit dieses Dotsr Land, mit demjenigen der Drsmsr und derErulzsu benachbart. Es wird später „Hof" genannt. AlsMit-Jnteressenten erscheinen bei solchem Verkaufe „Daimel(Daniel) LlovsullaKsu's Kinder". Es ist nicht klar, obdieser Daimsl der Vater oder der Bruder der obigen Ehe-frau v. Dackeln war.
d) Einen andern Hof müssen die Dlusllsllassu inWechtern besessen haben. Als wahrscheinlich dort wohnhaft(da seine Ländereien an diejenigen des Bürgermeisters Elansv. ck. Deelcen stießen) erscheint zuerst in der Urkunde cks1529 Dstlsv DIusDolrassu. Als bestimmt in Wechternbegütert wird in der Urkunde cks 1581 Drioli DlusDslrassubezeichnet, vielleicht ein Sohn des Dstlsv. Sonstige Mit-glieder dieser Familie sind mir nie anfgestoßen. Ihr frag-liches Gut muß aber ein adeliches gewesen sein. DennErzbischof Docks in seinem DsZistro cks 1599 rechnet dieDlusDsllassu ausdrücklich unter die Kehdingschen adelichenFamilien. Sie scheinen gegen Ende des 16ten Jahrhun-derts ansgcstorben zu sein.
Im Kirchspiele Daverden, Amts Achim. Ein altesElüvsrsches Gut. (Nuslrarck erwähnt es freilich bei derFamilie v. Elüvsr — die er überhaupt sehr stiefväterlichbehandelt — nicht, was Wohl in dem Umstände seinen Grundhat, daß Wiepelnbusch, wie es scheint, früher nur ein kleinerHof war). ^Ivsrisla v. Elüvsr a. Sagehorn, Gohgräfezu Achim (Sohn des Durollarck v. EI. und der Dlisalzstlrv. ck. Distlr), war der letzte aus diesem Geschlechte, welcherdasselbe besaß. Er wird kurz vor 1639 gestorben sein, dain diesem Jahre der Senior des Bremer Domcapitels, Die-ckrislr v. Elüvsr, sein Neffe, wieder zum Gohgräfen vonAchim erwählt wurde (welche Wahl, beiläufig bemerkt, zngroßen Streitigkeiten Anlaß gab). ^Ivsrisli hatte aussereinem wahnsinnigen Sohne, gleichen Namens, nur 4 Töchter,Wovon lutts mit Diurisli v. lilaürsulmssu, Dsslla mitDuckoll Turus^, Eatllariua Dlisabstli mit Duckollv. bester-lletlr und die vierte mit Diurisli Drioü Drummer verheira-
tet war. Er hinterließ so viele Schulden, daß BehufRegnlirnng derselben und Befriedigung der Gläubiger derKanzler Deiurisü Dssssl und der Canonicus LsAsbackov. ck. Ducks vom Erzbischof ckollauu Drlsckrisli committirtwurden. Diese Commission verkaufte unter Beitritt der ebengedachten Schwiegersöhne, Duckoll v. Tsstsrklstü und Hin-risli Driell Drummer, Namens ihrer Ehefrauen und Schwie-gerinnen, das Gut Wiepelnbusch am 3. Ost. 1633 an denBürger und Handelsmann Esrck DaZsus in Bremen. Letz-terer veräußerte es am I.Dslir. 1645 wieder an den Oberst-wachtmeister Dsrmauu Tllomas v. LtuivsulzsrA. Vondiesem acquirirte das Gut am 12. .lauuar 1659 für999Thlr.Drasmus — gewöhnlich ^smus genannt — v. Döuus a.Eitzen — welches Nusüarck fälschlich Oetzen nennt — undGroß-Coppel, Sohn des ckollauuv.D. (welcher Eitzen Ostern1616 von Essells v. ck. Nscksm, Wittwe des Dr. ckasoüDsioli, käuflich erstanden hatte) und der NaAckalsua v. lVIau-
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