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wahrscheinlich Schwester — des Ellristopll v. Ereiner a.Bruchhof; denn des lVIarens Sohn IVult' verbürgte sich viel-fältig (z. B. 1581, 1583, 1584, 1585) für die in ihrenVermögensverhältnissen bedrängten Söhne jenes Ellristopll,in damaligen Zeiten ein ziemlich sicheres Eritsrion derBlutsbefrenndung.
Der eben gedachte IVnIt (IVolt) v. Eütellen— dessen,wie seines Sohnes Ä'Iareus, Wohnort ausdrücklich Wcchtcrngenannt wird — erscheint 1586 als Freibnrger Gräfe.Er wird vermuthlich bald nachher gestorben sein, da 1588schon ckellann V. Korkt' Gräse war. Er hatte Älar^aretav. <l, Eeellen, Tochter des Bürgermeisters Hermann v.ck. Eeellen (Stifters der Isten Linie) und der Larllara v.Esiinersllausen, zur Frau. In der Urkunde cks 1574erwähnt er seines Sohnes Narens.
Dieser Nareus v. Eütellen war 1624—1626 gleich-falls Freibnrger Gräfe. Er wird sodann diese Stelle nie-dergelegt haben (man entzog sich damals häufig schon beiLebzeiten dem Gräfcndienste, welcher — bei seinen verhält-nißmäßig geringen Jntraden — fast wie eine Reihelast be-trachtet worden zu sein scheint); denn 1627 sungirte schonEster v. Zelle (v. Lee) als Gräfe, während Nareus erstam 13. Nart. 1646 starb. Schon vor 1622 verkaufte er2 Stücke Land in Wcchtern an die Söhne des LandrathElans v. ck. Iisellen (Illter Linie). — Vick. Urk. cke 1622.Er hatte eine Schwester, Namens Larllara (ordnungsmäßignach der Großmutter benannt).
Ich finde nicht, mit wem, oder ob er überhaupt ver-heirathet war. Jedenfalls scheint er keine Söhne gehabt zuhaben. Vielleicht waren aber doch Töchter (wenn nichtSchwestern) von ihm: 1) Ileillviell. 2) lVIarg-areta ^.ckellllsick, 3) ^.ckellleick v. Eütellen, welche resp. 18. Nart.1646. 4. ^.pr. 1646, und 12. ^.UA. 1645 zu Krummendeichbeerdigt wurden.
Unter diesen Umständen fiel daher des Nareus GutWechtern, als an seinen nächsten Verwandten, an seinenrechten Vetter, Hermann Volrack v. ck. Eeellen a. Oerichs-heil und Bruchhof (Ister Linie), oder, da dieser wahrscheinlichdamals auch schon todt war, an dessen ältesten Sohn EsterErnst.
Mehre Erzbischöfliche Reskripte oder Erlasse aus jenerZeit führen die Aufschrift: „An lllarens Eütllsn Erben,jetzt Ester Ernst v. ck. Eeellen". Auch in der Ritterrollecke 1645 steht: „Wegen lVIarx Eütllsn Erben, jetzt EsterErnst v. ck. Eeellen".
Ester Ernst (fi 1659) vererbte das Gut auf seinenSohn ckellann (fi 1693), dieser auf seinen Sohn Ernst(fi 1717) und dieser auf seinen Sohn Esinrioll Ellristoxll(immatric. 26. ckun^ 1726). Als letzterer 1742 unvermähltstarb, ging das Gut auf. seinen Bruder Elans Ellrlstian a.Wechtern IV. über. Selbiger folgte ihm aber, gleichfallsunvermählt, 1756 in das Grab, worauf beide Güter ihrer
Schwester, dem Fräulein Narzareta Elisalletll zufielen.Mit dieser erlosch am 8. ^.pr. 1773 ihre Special-Branche.
Hinsichtlich ihres Nachlasses fand am 11. Na^ 1773eine Erbtheilnng Statt. Es waren in diesem Termine 9Interessenten erschienen und wurde darin Wechtern V. demMit-Erben — er war ein rechter Vetter der Erblasserin —Laudrathe Elans Eeneckiet v. ck. Eeellen a. Rittershausen(IVtcr Linie) für das Taxat von 12278 Thlr. überlassen(es war damals 9 Nagel groß). Derselbe trat es schon amfolgenden 5. cknn/ seinem Sohne, dem Hauptmanne Esne-ckiet EeorZ ab, welcher am 9ten lllov. desselben Jahrs da-von die Matrikel erhielt.
Dieser verkaufte das Gut am 27.Eov. 1793 an Elansv. ^,lln zum Niederstrich (Kirchsp. Osten), von welchem es,da er keine Kinder hatte, seine Wittwe, ^.nna Erstes, erbte.Diese hinterließ es mittelst Testaments vom 16. cknn)-1818(al. 19) einem Sohne ihrer Nichte, lll. E. Eroeulle, welchemit Elans Zollmolckt zur Oestinger Dcichreihe (einem Bru-der desjenigen Zellrnolckt, welcher Ritsch erwarb) verheirathetwar oder gewesen war. Solcher Erbe nahm in Folge dessenden Namen Zellinolckt, genannt v. ^.lln, an. Das fraglicheGut gehörte 1845 dem Hermann Zellinolckt gen. V. Vlln.Ob dieser nun jener Erbe selbst oder dessen Sohn ist, weißich nicht.
Die meisten Güter der Wittwe v. Vlln, geb. Erstes,gingen übrigens auf Elans, den Bruder des oben gedachtenErben von Wechtern über.
Dieses Gut Wechtern wird vnIZo „der Spnkhof" ge-nannt und zwar deshalb, weil — ich glaube gegen Endedes vorigen Jahrhunderts — die Gespenster — welche sichaber zuletzt in der Person des Oberknechts verkörpert habensollen — hier einen solchen Unfug trieben, daß Niemand denHof mehr bewohnen wollte.
E. Wechtern VI. Seit den ältesten Zeiten ein Besitz-tum der v. Ernllen. Nnsllarck nennt 1382 den EttoErulle auf Wechterndorf. Von diesem ab vererbte sich dasGut fortwährend in gerader Linie bis auf EsorA Ellristiauv. Ernllen (lebte 1749—1826). Dieser hatte nur vonseiner ersten Gemahlin, Eaeeilia v. ck. Eeellen, Kinder,1 Sohn und 2 Töchter. Der erstere EsorZ Ellrlstian, wardam 17. ^.uA. 1772 geboren, starb aber schon am 4. Eellr.1779. Von den Töchtern vermählte sich 1866 ^.ntoinetteElisalletll mit dem nachherigen Geueralfeldzeugmeister Gra-fen ckollannErieckrivll v. ck. Eeellen (Ister Linie) und brachtediesem Wechtern zu. Er wurde am 26. Zept. 1822 davonimmatriculirt und fi 1846. Nach dem Tode seiner Wittwe,1855, erbte das Gut ihr jüngster Sohn, der jetzige Rittersch.Präsident a. D. EsorZ ^slorck Enrellarck v. ck. Eeellen,dem es noch gehört.
Es wird gegenwärtig auf demselben ein neues Schloß-