gestanden). Er veräußerte es aber schon etwa 1764 an denEinnehmer Ivllauu Dsiurisi» treust (und erwarb dagegendas v. Älarsslnlslsche Gut Klint). Dieser verkaufte es an.lasod Drsrvss, von dessen Erben es Lsr4 Uaiiisr acqui-rirte, der es 1845 besaß. Es ist in die neue Matrikel nichtmit aufgenommen.
L. Wechtcrn III. In alten Zeiten ein v. LrsvasrschesGut. In der Ritterrolle 4s 1551 steht „.lürAsu Hrsrusrans Wechtern" verzeichnet. (Er hatte einen Kanon in desoben gedachten Uaul Lsrdss Lande, welchen seine TochterLssslls v. Lrsmsr und deren Ehemann Istsr v. Lrulls»»laut der Urkunde 4e Ostern 1581 an den neuen Besitzerjenes Landes, Vstsr v. 6. Dsoirsu, verkauften). Von ihmoder seinen Erben wird es Uster v. 4. Dssirsu (Ister Linie)erworben haben, obgleich erst dessen Sohn Linus Lllristiunbestimmt als Inhaber davon erscheint. Namentlich auch inder Ritterrolle 4s 1645 wird dieser mit einem Gute (Wech-tern) aufgeführt „welches von lüi-Asu Lreiusr herrühre".Er hinterließ es seinem Sohne, dem Rittmeister Lnri Lllri-stiau ich 1717). NnrAnretn iVInrin v. cl. Dssireu, dieStieftochter und Mit-Erbiu desselben, brachte fragliches Gutihrem Ehemanne, dem Hofger.-Assessor Linus v. 4. Dsollena. Rittershausen (IVter Linie, fi 1721) zu. Dessen SohnHsiuriol» (fi 1741) erhielt davon am 29. 1731 dieMatrikel. Von ihm erbte es sein Bruder, der Oberst LnriLirristinu a. Kukenbüttel (fi 1769), der es seinem Sohne,dem Hanptmanne Lnri Dsiurisi» (fi 1794) hinterließ. Nachdessen Tode ging es ans seinen Sohn, den OberhauptmannLinus V. 4. Dssirsu (f 1839), dann auf dessen Bruder,den Oberst Driedrisl» IViiiisiiu (fi 1842) und schließlichauf die Kinder ihrer mit dem Oberhanptmanne DisoinusUsusciiot v. ci. Dssireu a. Balje I (IVter Linie) vermähltenSchwester Lnsoiiin über.
Bei der unter solchen Kindern 1858 vorgenommenenAuseinandersetzung ist dieses Wechtern III Eigenthum desOesterr. Ober-Lient. a. D. Durollard Drisdrisi» v. 4. Ds-oireu geworden.
Es stehen gegenwärtig auf dem Gute — welches in dieneue Matrikel nicht mit aufgenommen ist — keine Gebäudemehr und das Land ist verpachtet.
D. Wechtern IV. Es hat dieses Gut wahrscheinlichschon der Bürgermeister Linus v. 4. Dealer» besessen undes seinem Sohne loiinnu (Stifter der Vten Linie) hinter-lassen. Bestimmt finde ich aber erst des letzteren SohnVoIIrn4 als Eigenthümer davon, bezeichnet. Er erscheintals solcher in der Ritterrolle 4s 1612 und zwar auffallenderWeise (denn das hier in Rede siebende Gut ist jetzt ebennicht groß) mit 2'/- Pferden. Es werden aber wohl hierbeiseine Bützflether Güter mit zugerechnet sein, oder das GutAllwörden.
Actenmäßig bewohnte 1616 Istsr Dsii in Wechternein Gut (als Pächter), welches seiner Angabe nach deinVoiira.4 v. 4. Dssirsu gehörte.
Lnrtoid Otto, der Sohn desselben, verkaufte es etwa1645 an den Grafen v. IlosuiAsiunrir (vi4. Ritterrolle vondiesem Jahre). Die DLuiZsiuarlsche Familie muß das Gutnoch um 1698 besessen haben. Denn im Matrikelbnche vonetwa diesem Jahre steht bei diesem Gute: „Der GräflichHosuiAsiuarische Hof, welchen Linus Älnttlistvsu in Hanerund vormals Voiirad v. 4. Dseirsu zugehört hat".
Sodann ging es aber in unbekannter Weise in die Händedes Drust v. 4. Dssirsu a. Wechtern V (Istcr Linie, fi1717)über. Derselbe vererbte es auf seinen Sohn Linus Lllri-stiau, welcher davon am 5. Des. 1730 immatricnlirt wurde.Er starb, nachdem er auch Wechtern V von seinem Brudergeerbt hatte, 1756 und hinterließ beide Güter seiner Schwe-ster llnrAnrstn Diisallstll, welche bei ihrem 1773 erfolgtenTode viele Erben hatte. Zu diesen gehörte auch der OberstLnitllnsnr v. .lüuAörmnuu (seine und der Erblasserin Mutterwaren Schwestern) und soll diesem bei der Erbtheilung Wech-tern IV zugefallen sein. Er starb schon 30. Dov. 1776.Otto D»e4risl» v. ?ints a. Attenwisch, welcher dieses Gutjedenfalls 1780 besaß, wird es denn also wohl von denlüuAsriuauuschen Erben gekauft haben'). Derselbe (fi 14.Nnrt. 1785) trat Wechtern schon im gedachten Jahre 1780seinem Sohne iVIattllias v. ?iats ab, welcher am 7. Dov.e. kt. davon die Matrikel erhielt. Dieser (fi 1807) vererbtedas Gut ans seinen Sohn, den Oberst Linus Ueusdist(immatricnlirt 16. Dov. 1818, fi 1855) und dieser auf denGemahl seiner Tochter, den Oberstlieut. Vriscirisll .Vsxau-4er LlsorA Durellard v. 4. Dseirsu (Ister Linie), welcherdavon Mitglied der Ritterschaft ist.
D. Wechtern V. (Es wird in der Urkunde 4s 1693Wechterndorf genannt). Dieses Gut findet man zuerst imBesitze des Daraus v. Düteirsu. Er verkaufte 1527 anden Bürgermeister Linus v. 4. Dselleu Land. (Wenn Dar-sus sich in der betreffenden Urkunde — vi4. diese — als imKirchsp. Freibnrg ansässig bezeichnet, so darf dieses nichtbefremden. Denn obgleich damals in Krummendeich schoneine Kapelle stand, so gehörte es doch noch zum KirchspieleFreiburg. Vi4. Dratjs, Herz. Br. u. V. II. 154). Dareusist, nebst einein — weiter nicht bekannten — Bruder in derRitterrolle 4e 1551 verzeichnet. Er starb, laut, seines nochvorhandenen Leichensteins, ain 8. ^.pr. 1554. Seine Frauwar eine v. Drsrusr, ohne Zweifel eine nahe Verwandte —
0 Nach andern Nachrichten soll der Neffe und Erbe des Oberst V. 4ÜN-xerinumr, der Rittmeister 4oliunn »4uAustin v, .liinxermnnn a. Ritters-hausen u. Wohlenbcck (ff 1794), Wechtcrn an ssolrunn IZxIing.un und ausdessen Concnrsc es erst gedachter Otto vieclrieli v, ?Inte gekauft haben.Wenn dieses der Fall, so könnte k^kinnnn wenigstens nur sehr kurze Zeit Beschervon Wechtern gewesen sein.