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Die Familie von der Decken : in ihren verschiedenen Verhältnissen dargestellt
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karnr steht in den Ritterrollen äs 1638, 1645 und1652, hier mit 121 Morgen (vielleicht unter Zurechnungseines Gutes Laak, rsstius Esch).

Neben diesem karrn erscheint zu jener Zeit auch einOlarm Korch als in Stellenfleth begütert. Ihm gehörtewohl Stellenfleth VI.

Beide scheinen keine Söhne nachgelassen zu haben unddürfte ihr Erbe der Grase (seit 1661) Daniel v. Dorkl,vermuthlich ein Bruder des karrn, geworden sein.

Dieser Daniel tritt zuerst bestimmt als Eigenthümervon Stellenfleth V und VI, sowie von Esch ans (Matri-kelbuch). Es brach indessen über sein Vermögen entwedernoch zu seinen Lebzeiten oder gleich nach seinem Tode (1679)

Concurs aus. Das Gut Stellenfleth VI wurde in Folgedavon gänzlich distrahirt, Stellenfleth V dagegen noch denKindern gerettet. Von diesen brachte es ^nna v. Dorbkihrem Ehemanne äiirASN (illristoptll v. IniiKeriirarrrr, zu.Welcher das Gut seinem Sohne Nattllias hinterließ (imma-tric. 1726). Mit dessen Tochter, i^Anoss NaAäaisnsv. äünAsriuann, erheirathete es der Hanptmann.lollaunkrisärisll v. ä. Dssllon (4ter Linie, immatric. 1753).Von ihm erbte es sein Sohn, der Hanptmann gleichenNamens (immatr. 1789). Mit dessen Tochter Dliss ^AnsssDorotllsa V. ä. Doollon erheirathete das Gut der jetzigeOberstlieut. Dasoilius Dar! Otto DsorK krisärisll v. <1.Dsellsn-Dllon (dritte Linie), immatr. 1828.

8t01'IN6ll6 (Preuß. Westphalen).

Vergl. Eringerfeld. Störmede war der Ursitz der Edel-herren dieses Namens. IVsrno äs Lturrnstlls erscheint schon1155. 1167 lebten kolloäo äs Ltorinsäs und kv^-

nsrus äs Ltsrnrsäe, nollilss. 1233 kommt das Gut voralsLtornstlls" bei Gesecke.

Das Geschlecht Ktörmsäs starb gegen Schluß des 13tenJahrhunderts mit «dem Ritter krisärisll aus. Seine TochterLiuniAnnäs brachte Störmede ihrem Gemahle, krisärisll

v. Dosräs, zu, um 1300. (Vergl. indessen ErWitte). Seit-dem blieb es in dessen Familie bis ans den letzten derselben,knAsillsrt Natllias v. Dosräs, welcher 1846 starb. (Vergl.Schwarzenraben).

Durch dessen Wittwe ist es auf deren zweiten Gemahl,den Oldenb. Oberst u. Kammerherrn IVilllolm Otto v. ä.Dssllsn, übergegangen.

8üclli0l^.

Im Kirchspiele Bakum, Oldenb. Amts Vechte. DerGeneralseldzeugmeister führt dieses Gut unter den Besitzun-gen unserer Familie mit auf, indem er sagt:Südholz wardvon dem Hauptmanne ^.äaiu krrwt i^nton (reotins: Väamkrnst) V. ä. Dssllsn durch seine Verheirathung mit derTochter des Disärisll Donraä klato v. kllaäs auf Süd-holz erworben und ist durch Verkauf aus der Familie ge-kommen". Dieses beruhet jedoch auf einem Irrthume.

Das große Gut Südholz, früher der alten und reichenFamilie v. Lütllolts gehörig, zerfiel nachher in die 3 GüterSüdholz-Madras (oder Südholz-Quernheim), Südholz-Tribbe und Südholz-Rhadeu. Letzteres kam (1603) durchKauf in den Besitz der Wittwe v. DorinZa, geb. v. Dar-rinZa auf Osterhusen bei Norden in Ostfriesland. DerenEnkelin, NarZarsta Dorotllsa v. DorinZa, brachte dieses

Gut ihrem Ehemanne, V.äofl>ll Norit^ v. KolllspsArsll a.Varel, zu (er 16. kellr. 1663), von welchem es der Sohn,Otto krisärisll v. LslllspsAroll, erbte. Dieser hinterließes seiner mit Dorotllsa klisallstll v. kösslaAsr, Erbin a.Lethe, erzeugten Tochter, Nargarota Dorotllsa v. Lsllisps-ZrsII, welche sich mit Disärisll donraä klato v. kllaäsnvermählte. Deren Tochter UarZarota Dorotllsa Nariav. kllaäsn verheirathet erstlich mit Liinon LsZui- äsNontllrun, und dann mit Väam krnst V. ä. Dosllen (5terLinie) bekam freilich das mütterliche Erbgut Lethe (viä.Lethe), nicht aber das Gut Südholz-Rhade. Ihr Vatergerieth nämlich 1711 in Concurs und in diesem wurde letz-teres Gut (freilich, der Lehnsverhältnisse wegen, erst am5. Kspt. 1752) stückweise verkauft. Den Hauptstamm mitden Gerechtigkeiten erwarb die Kirche zu Bakum.