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Ilinrick (seit 1365 Stadcr Rathsherr, st 1580) erzeugtemit seiner Ehefrau, ^una. v. kunAg (lebte noch 1603) u. a.^Austa. v. ä. Nelläon. Diese brachte schon 1577 Schölischihrem Ehemanne ckcikmirn v. Ekksn (Sohne des IVilllaräv. 0. n. der Netto v. 8olrrvarto) zu. Letzterer (auch seit1585 Stadcr Rathsherr, st 1607) vererbte dasselbe aufseinen Sohn Elans, und dieser ans seinen Sohn, denSchwcd. Capitain Korona Hermann v. Elken, welcher mitseiner Ehefrau ^.nna NarAnrota v. Nettonkzorn (geb. 17.3ul^ 1635, verm. 8. Eot. 1654, st 21. 3nu^ 1707) 7 Kin-der erzeugte, worunter folgende:
1) ^Knese Naria. Sie vermählte sich am 24. ^.uK.1707 mit dem Schwed. Regier.-Rathe in Stade LananelEllristopll v. Insssultsiin (am 29. 1639 zu Ickssnin Polen als Sohn des Tnchhändlers ^enton Ellristoplloriu. der Eorotlloa Nilditsi geboren, am 11. Eot. 1684 inden Schwed. Adelstand erhoben, st 8.1)oo. 1711 kinderlos).Dieser war zuerst verheirathet mit Ettilio Nnria, v. krain-(geb. 28.kov. 1643, verm. zu Stockholm 1680, st 26.1706, Tochter des Nolollior v. 1k. a. Krenzlin, Werder n.Dabergotz im Brandcnbnrgschen u. der ^Vnna NaAckalonav. kollr). Er stiftete einen bedeutenden Stipendien-Fondsfür Studirende.
2) ^.nton Ilinriolr v. Etkon, Schwed. Oberstlieutenant.Ihm siel das väterliche Gut Schölisch II zu (erwarb auchspäter Schölisch I). Da er mit seiner Gemahlin Lalzina.NaiAarota v. ck. Ooolron (Tochter des -lob. Hoinr. v. ck. E.Illtcr Linie n. der Iklis. v. Iln^oi) keine Kinder hatte,überhaupt auch der letzte seines Geschlechts war, sosetzte er 1720 den Brudersohn derselben, ckollann HoinriolrV. ck. Eoolcon, unter der Bedingung zum Erben ein, daß erneben dem eigenen auch Namen und Wappen derer v. Etkonfortführen solle. Beim Ableben dieses seines Erblassers(31. Eot. 1732) fand aber ckollann Loinriolr v. ck. Eoolrongn., nunmehr genannt v. Etkon, so viele Schulden ansSchölisch vor, daß er Bedenken trug, die Erbschaft anzu-treten i). Dieses Bedenken hob indessen die damals nochlebende Schwester seines Erblassers, die Regier.-RäthinV. Inssonlloiln, dadurch, daß sie ihn gleichfalls zum Erbeneinsetzte. Nach ihrem Tode (Jahr unbekannt) zeigte sichjedoch, daß ihr Gemahl, v. Dissonlioiiu, zu der oben ge-
ll Inhalts dcs Matrikclbttchcs stellt sich die Sache freilich etwas andersdar. Danach muß Oeelren <zn. allerdings die Erbschaft Hn. gleich angetretenhaben, selbige indessen hiernächst in Concnrs gerathen, Schulisch aber von ihmnoch wieder daraus gerettet sein. Und hierzu war ihm denn wohl die Frauv. Insssnireini durch Geld behülflich. Jenes Buch vermerkt nämlich, daß unserOseken am 21. Hov. 1732 von Schölisch immatriculirt worden sei. Dannsteht dort aber ferner: »Am 13. Ho?. 1712 ist Hr. äotr. Ilinriolr v. 6.Oeelrsn gen. Otken, nachdem er die mehrste psrtinölltisn desselben lvonSchölisch) ex conoursn wieder an stch gebracht, äs novo immatriculirtworden«.
dachten Stiftung den größten Theil ihres Vermögens mitbenutzt hatte und nur wenig zur Deckung der Schulden aufSchölisch übrig geblieben war. In Folge davon sahen sichdie Kinder des ckokraurr ksinrioli V. ck. Eoolcon-Ekken nachseinem Abscheiden (1788) gezwungen, seinen gestimmtenGrundbesitz zn veräußern. Schölisch II kaufte — aber erstnach 1794 — die vcrwittwete Hanptmannin v. ck. Eeolcona. Schwinge :c. (IVter Linie), welche es später ihrem Sohne,dem Oberst kkriockrioll IVillrolln v. ck. Eoolcon überließ.Von diesem erbte es seine Schwester, die Obcrhanptmanninv. ck. Evolcon a. Schwinge. Selbige hat es am 26. Nnrt.1855 für 32000 Thlr. Gold an den Amtsrichter ^.nAustkriockrioir v. Isssuckortk in Stade verkauft. Das Gut hieltdamals 338 Kalenb. Morgen. Die Qualität des Landesist hier, wie in ganz Schölisch, ziemlich schlecht. Neuerlichhat Herr v. Issonckortk von dem Gute etwa 19 Morgen anHinrioll No^or in Schölisch verkauft.
E. Schölisch III. Otto v. klato, Rathsherr inStade (st 1586, vergl. Gehren) besaß dieses Gut. Erscheint es mit seiner Frau, l^nna. Kapo, Tochter einesStader Bürgermeisters, erheirathet zu haben. Er hinter-ließ es seinem Sohne ^Ibroollt (Gemahlin: HockrviZ v.kortk) und dieser seinem Sohne 8/Ivostor Hsinrioll v.klato, welcher mit Elara klisabotlr v. Lrootc verheirathetwar (beide lebten 1664). Von ihm erbte es sein Sohn,der Rittmeister Hoinriok v. klato. (Die Inschrift seineskpitapir's, welches früher in der abgebrochenen Staderkioolai Kirche sich befand, jetzt aber im Saale zn Hörneaufgestellt ist, besagt, daß er Schwcd. Rittmeister im Horn-schen Regimcnte und Erbherr in Schölisch gewesen, am22. 8opt. 1645 geboren und am 14. 8opt. 1703 gestor-ben sei).
Als dessen „einziger Erbe und snooossor auf Schölisch"wird im Matrikelbnche ckollann krnst v. klato genannt,der am 13. kov. 1703 von dem Gute die Matrikel erhielt.Ob dieser wirklich ein Sohn, oder vielleicht nur ein Neffedes Rittmeisters gewesen, ist zweifelhaft; daß letzterer eineFrau gehabt, conftirt nicht.
stolrann krnst vererbte Schölisch auf seinen mit Ellri-stino T^ckollloick v. könne erzeugten zweiten Sohn, denFähnrich Eorlrarcl Untern v. klato (geb. 31. 3ul)r 1708,immatr. 12. ckun^ 1733), über dessen Lebensverhältnisseweiter nichts vorliegt. Er wird — wie es damals, nament-lich in dieser Gegend, so vielen Gutsbesitzern erging — inConcnrs gerathen sein. Jedenfalls gehörte Schölisch IIIschon 1753 dem Stader Bürger ckollann 8olnrlto (wohlrichtiger Kollult?; nach Andern soll er Hamburger Kaufmanngewesen sein). Derjenige Stader Bürger 8olnrlt2, dessenWittwe, geb. ^atornao^or, noch gegenwärtig dieses Gutbesitzt, war vermuthlich ein Nachkomme jenes 8ollulto,rootins 8olrult2.
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