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Loimclo (vergl. Feldhof) und wurde am 13. Dlov. 1753davon immatriculirt. Da selbiger — gleich seinen Brü-dern — unvermählt geblieben war, so fiel das Gut nachseinem Tode (1754) an seinen Neffen, den Capitain-Lieute-nant bViockrioll ^uAust v. ä. Ilncko (immatric. 4. Xov.1766), den Sohn seiner mit dem Landrathe und Hofger.-Affessor Otto Ollristopll V. ä. Huckö verheirathet gewesenenSchwester, Llisnbotli Austins v. Lollacks. Dieser
Capitain-Lieutenant (geb. 26. ckanrmr 1739) war mit einerbürgerlichen oder bäuerlichen Dame, ^.nna OatlmriiraOotjon, verheirathet, mit welcher er 3 Kinder erzeugte,nämlich 1) Otto Ollristopll, geb. 16. Oot. 1767, st vorseinem Vater. 2) ^.nna bllis. ckastioo, geb. 21. 1772.3) ^.cksllloick Oorotlroa^ geb. 12. 1773.
Als jener Cap.-Lieutenant 1775 starb, ward auf Be-fehl der K. Justizkanzlei zum Besten seiner beiden minder-jährigen Töchter — scheinbar die letzten ihres Ge-schlechts, über deren fernere Schicksale ich aber nichts zuberichten weiß I — das Dammgut öffentlich verkauft undbrachte es damals der Dr. g'nr. — nachherige Bürger-meister — Oooi-A v. OröninA in Bremen an sich. Erhinterließ es bei seinem 1826 erfolgten Tode seinem ältestenSohne, dem Bürgermeister I)r. Hoinrioll v. OröninKdieser aber (st 1839) seiner Wittwe und seinen Kindern,von welchen jetzt der Bremer L^nckious Dr. Hoinrioll v.OröninK die Interessen des Gutes — welches sie verwal-ten lassen — wahrnimmt.
O. H ud enh of hinterließ ^.ronck v. <1. Hucko (st 1679,viä. supra) seinem Sohne IZoronck v. ck. Hncko (st 2. ^.nA.1683) und dieser seinem Sohne, dem Lieutenant Kriockriollv. ck. Hncks (immatr. 14. 57ov. 1699). Letzterer (geb.27. ckannar 1665) vermählte sich am 4. ^.xr. 1695 mit^.uAusto Oatlmrlua v. Diolliollt (geb. 1677, st 24.1731, Tochter des Ickinrioll Otto v. O. ^) und der Naris.LIisabotll V. ck. Oiotll) und starb ^xril 1792. Damalswaren seine 3 noch lebenden Kinder ganz jung. Aber selbstnach deren Volljährigkeit ging — aus mir unbekannter Ver-anlassung — Hndenhof nicht ans sie, sondern auf ?riockriollsNeffen, den Commissair ^.ronck .lollann v. Lollacko (Sohndes Rittersch. Präsidenten ^.ronck v. 8. und der T^ckollloickOorotllsa v. ck. Hucke) über, welcher am 28. ckul^ 1729
Ich erinnere mich, daß in meiner Jugend — etwa 1820 — sich einev. ü. Nncle im Osterholzcr Armenhause befand, von welcher behauptet wurde,daß sie ein adelicheS Fräulein sei. Wahrscheinlich war diese eine von den obigenbeiden Töchtern.
2) Die Familie v. Divlriolrt war in Sachsen — wo ihr namentlich derStammsitz Eichicht bei Plauen gehörte — und in Ostpreußen begütert. ImSchilde führte sie eine vierblätterige, mit einem Ringe und 3 Eichenblätternbelegte rothe Rose, im silbernen Felde. I,oäet>nr in seinem Prenss. Adcls-lcrüon sagt irrthümlich, daß die Familie schon in der ersten Hälfte des 17tenJahrhunderts erloschen sei.
davon die Matrikel erhielt. Erst als dieser 1752 unvcr-mählt gestorben war, fiel das Gut an lN'iockriolls Sohn,den Landrath und Hofger.-Assessor Otto Ollristopll v. ck.Hucko (a. Fergcrsberg). Von ihm erbte es seine Tochter,Oorotllöa ^.rnolckino V. ck. Ilncko, und brachte es ihremGemahle, dem Oberstlieutenant llriockrioll Ollristian v.Narsollalol: (immatric. 5. Xov. 1765) zu, dessen Nach-kommen es noch besitzen — gegenwärtig der Oberst ^Vil-Iiolm v. Narsollalotzc (immatr. 19. Dlov. 1847).
L. Fergersbcrg (später auch wohl Weyhcugut ge-nannt) wird der oben snll O. erwählste Loronck (Lornllarck)v. ck. Hncks (st 1683) wohl gleichfalls von seinem Vatergeerbt und es seinem gedachten Sohne IN-iockrioll hinter-lassen haben (obgleich es einiger Maaßen auffallend, daßdes letztcrn Bruder ^roirck — beerd. 13. Oot. 1726 —,welcher auch männliche Nachkommen hatte, ganz leer aus-gegangen ist). Wenigstens wurde jenes ?riockrioll Sohn,der Landrath und Hofger. - Affcss. Otto Ollristopll v. ck.Kncko am 16. Idlov. 1723 von diesem Gute immatriculirt.Selbiger starb am 27. 8opt. 1757. Seitdem erscheinen —wovon die Gründe mir zum Theile nicht klar — verschie-dene Mit-Eigeuthümcr von Fergcrsberg. Ein Theil des-selben (1 Zehntel) verblieb jedenfalls Otto Ollristopll'sSohne, dem Capitain-Lieut. DViockriolr August v. ck. Ilncko,ein anderer Theil (gleichfalls 1 Zehntel) dessen SchwesterOorotlloa ^.rnolckino, welche ihn ihrem Gemahle, demOberstlieut. v. Narsollaloll (vick. supra) zubrachte. Diebeiden Haupttheile kamen aber an den (Ritterschafts-De-putirten) IZnrollarck ImckcviA v. ^onZo (2 Fünftel) undan den Major Ollristian OnckuÜA v. IVo^llo a. Dann-holm (gleichfalls 2 Fünftel). Wie diese solche erworben,weiß ich nicht. (Hotli in seiner Geographie führt schon1718 einen Herrn v. 'Wo/llo im Lünebnrgschen als Eigen-thümer eines Gutes in Rittcrhude auf!)
Das Zehntel des ibriockrioll TVn^nst v. ck. Ilncko fielspäter wieder an seine gedachte Schwester, oder vielmehran deren Sohn, den nachherigen Landdroft ckolmnn Ln^ol-llert v. silarsolmloll.
Beregter Major v. aber verkaufte — etwa
1776 — seine 2 Fünftel an den Hauptm. Oeor^ Onstavv. ck. I^iotll a. Alfstedt.
Alle diese verschiedenen Theile von Fergcrsberg kauftenun der — spätere — Oberamtmann Ollristoxll LartolckLolmrk zu Osterholz ^) allmählig an (laut seiner eigenen
2) Es eristirte 1797 aber auch ein Oberamimann vavrä Kelurrk zuVerben (vielleicht ein Bruder des Oberamimanns zu Osterholz). MöglicherWeise könnte dieser, und nicht der Ostcrholzer, Fergcrsberg gekauft und aufseine Kinder — welche dann die oben belegten wären — vererbt haben.
Nichts weniger stand 1803 ein Amtsschrciber Oonrsä ^.u^ust Leüurkzu Bcderkcsa.
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