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Die Familie von der Decken : in ihren verschiedenen Verhältnissen dargestellt
Entstehung
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Ehe entsprossene General ^inrold Julius Eüntllsr v. 6.Oeoicsn (immatric. 1892) hat dasselbe sowohl wie Liethen-hof 1856 seinen Kindern hinterlassen.

L. Liethenhof. Beregter dörd T^rsud v. <1. Distllhatte mit seiner Ehefrau, 'Wilbslmins KoäveiA 8Lllsnicv. IViirtsrstedt (nicht IVinterleld, wie Nusllard sagt; siewar die Tochter des Cell. Geh. Raths Esoi-A IVilitsIm8oll. v. IV. und der NsdrviA v. Nallrördrolt?; sieverheirathete sich zum 2ten Male mit dem Schatzratheton Hoinilolr v. Ldi^vano^vsds und ch 12. 1739)freilich 19 Kinder, von welchen aber nur 3 Töchter und1 Sohn die Mutter überlebten, nämlich:

1) KödcviA Llsoirorö, geb. 14. ?si>r. 1698, -s 22..lanuar 1775, 2te Gemahlin des Capitain Elanslliniillb V. Elrnlzsn a. Ritsch.

2) HsdrviA Kopliia, geb. 4. Äla^ 1699, ch nnver-mählt vor 1763.

3) ^uAuste ^.malia, Stiftsdame in Bassnm, geb.11. 0c-t. 1792, war 1763 todt.

4) dollann Eliristopit (Siehe über ihn die Ahnen-tafel I. 29.)

Letzterer bekam Liethenhof (wovon er am 13. dun^1739 immatric. wurde) und Hcilshorn, erbte auch Alfstedtvon der zu der Zeit dort ausgestorbencn Linie der Familiev. cl. Inetll.

Von seinen mit Ellailotts BrisdoiMs v. Brandt er-zeugten 7 Kindern vermählte sich Brisdorilcs Eüarlotts mitdem Major und Landrathe ^.nton Easpar v. IVsrse6s,welcher dadurch in den Besitz von Liethenhof gelangte.Seine Tochter Eimrlotts Erivdorilco v. IVorss5s brachtedieses Gut ihrem Gemahle, dem Generale Arnold duliusEüntlrsr V. d. Oeolcsn (Ister Linie) zu, dessen Kindern esjetzt gehört.

(Uebrigcns ist Liethenhof weil nicht angemeldetneuerdings nicht in das Matrikelbnch aufgenommen).

Was die übrigen Nitterhnder Güter, Dammgut, Hu-denhof und Fergersberg, betrifft, so hatte selbige ^rendv. d. Unds (j- 28. 8spt. 1679, Sohn des Eölzbard v.d. II. und der ÄlarZarsta v. 8ollöris6sc:Ic) sämmtlich inseinem Besitze vereinigt.

E. Das Dammgnt hatte er aber nicht ererbt, son-dern mit seiner Ehefrau Eatüarina v. Iteimei-sliauseQ,Tochter des Bartold (al. Lsimirard) v. B. und der Eatüa-rina V. d. vscksn, erheirathet. Dieser IZartold erscheintin der Urkunde ds 1626 (auch noch 1649) als Eigenthümervon (Rntenstein, Balge und) Ritterhnde. (Daß unterletzterem das Dammgnt gemeint.ist, geht aus einer glaub-haften Notiz hervor, worin Bartold's Tochter Eatüarinaals Erbin des Dammgntes bezeichnet wird). Ich ver-muthe, daß solches Ritterhnde (Dammgnt) eben dasselbe

Gut Ritterhnde ist, welches im 15ten Jahrhunderte Nartir,v. IVarnsr (auf den es wahrscheinlich durch seine Mutter,Esrtrnd v. d. Bnds, llartiir's Tochter, vererbt war) undsodann sein Sohn, Otto v. IVarnsr, besaß und daß eshiernächst durch Heirath an die Familie v. Bsllnersiiauson.gekommen ist. (Um 1489 war laood v. Bsiinsrsüanssnmit Eirristins v. IVarnsr verehelicht).

Das Dammgut dürfte vielleicht deshalb als das frü-here Hauptgut und somit auch wohl als die alte Burg-stelle zu betrachten sein, weil damit seit undenklichen Zeitendas Erbgericht von Niederende 8t. Itn-Asn verknüpft war.

Dieses Gut scheint nach des oben gedachten ^.rond v.d. Huds Tode (1679) seiner Tochter NarAarsta zugefallenzu sein, welche zuerst mit Drmc» ^rsnd v. und

sodann mit Navtrvicili Hsiirriell v. 8telnsllorir (unbekannterHerkunft) vermählt war. Sie bewohnte es wenigstensgegen Ende des 17ten Jahrhunderts als Wittwe v.8tömslic»rn.

Am 19.170v. 1799 wurde aber schon der Capitainspätere Rittersch. Präsident T^i-sud v. 8ollads (geb.1676, f 5. Ose. 1751) davon immatriculirt. I Dieserkann das Gut auf dreierlei Weise erworben haben:

1) Seine Mutter, war eine Schwester derberegteu v. 8teirrsllorir. Nach der letzteren Todeist das Gut nun entweder auf jene Schwester unddurch selbige ans ihn, v. 8oiiads, gefallen, oderer hat es, wenn seine Mutter damals schon ver-storben gewesen, von der 8tsrllsllc>rrt direkt (viel-leicht testamentarisch) geerbt.

2) Seine Frau, /Vdcllloid Dorotllsa, v. d. Bude,war eine rechte Nichte der Frau v. Zternsllorn,kann daher das Gut von letzterer ererbt und ihmübertragen haben.

3) Oder seine eben gedachte Frau hat es won ihremIsten Manne, dollamn T^rerrd v. (dessenMutter, Eatllarina, v. d. linde, ebenfalls eineSchwester der mehrberegten Frau v. 8tomsllornwar) geerbt, da sie mit demselben nur einen jungverstorbenen Sohn hatte. (Eoirl. Baden). Daindeß dieser 8llÄ1n schon 1698 gestorben ist, soerscheint es nicht wahrscheinlich, daß v. 8<zimdsauf diese Weise das Gut erlangt hat.

Von dem Rittersch. Präsidenten T^rsird v. 8olladserbte das Dammgut sein Sohn, ^Isxander Ellristopll v.

i) Hotlr in seiner nngcdrucktcn Brem. Geographie äe 1718 ncnnlfreilich als Besitzer dieses Gutes einen Herrn v. Ltsinslrorn aus dem Lünc-burgschen. Es muß aber diese Angabc noch aus einer früheren Zeit herstam-men. Die obige Wittwe ?. Lteinslrorn scheint keine Söhne gehabt zu haben.Dagegen dürste aber wohl diejenige Ilslenu dertrnä v. LtsinslrornausRitterhude" (geb. 1670, bcerd. 25. 1700), welche mit Llrristiun Ilein-rielr v. Kunäbeelr verhcirathet war, ihre Tochter gewesen sein. Warum hatdiese indeß Dammgut kein Stammgut nicht geerbt?