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Die Familie von der Decken : in ihren verschiedenen Verhältnissen dargestellt
Entstehung
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wie Nusllarä berichtet,NarKarsta v. ä. Osoicsu vomRitterhofe" an Ilinrisll ?isAs verheirathet.

?stsr hinterließ das Gnt seinem Sohne, dem Land-rathe (Raus Ollristiuu v. ä. Osoicsir (viä. Bruchhof).Nach dessen Tode (1665) verblieb dasselbe Z seinen beidenSöhnen, dem Rittmeister Oarl Ollristiau und dem Land-rathe Ou^ Lsusäiet, gemeinschaftlich bis 1695, in welchemJahre es von letzterem dem ersteren gegen eine schließlicheAuszahlung von 9000 Thlr. gänzlich abgetreten wurde.(Viä. Urkunde).

Oari Ollristiau (st 1717), welcher keine eigene Kinderhatte, schenkte Ritterhof (wovon er immatriculirt wordenwar) schon am 4. 1704 seinem 3ten Stiefsohne, OttoNsiellior v. 6. Ossicsu (IVter Linie), welches wohl nurnach Abfindung der Stammvettern von der Isten Linie hatgeschehen können.

Otto Nslolüor erhielt am 14. dlov. 1715 davon dieMatrikel, starb aber schon am 7. Kov. 1716, Ritterhofseinem Sohne, dem nachherigen Oberhauptmanne OttoNslollior v. 4. Ossirsu (immatric. 17. Oot. 1741,st 1747) hinterlassend. Dessen Tochter, Lvplliu ^.utoi-nstto, brachte das Gut 1763 ihrem Gemahle, dem Ge-heimen Rathe und Großvogte Kirnst ^.uAust ^Villlslin v.ä. Lussolro, zu, welcher am 30. 1780 davon die

r) Ritlerhof mußte damals 2 Ritterpferde stellen; so hoch war im Keh-dingschen ausserdem nur noch Rutenstein geschätzt.

Matrikel erhielt. ^) Nach Beider Tode (rssx. 1786 und1789) wardaus dringenden Gründen" und mit höhererGenehmigung von dem Oheime und Vormunde der v. ä.kZussotie'schen Kinder, Kammerherrn Vlliiipp Olamor v. ä.Lussslls, gen. v. Nünsll, laut Contracts äs 17. äuu)-1791das zum Nachlasse der weil. Geh. Räthin v. ä.Lusslls, geb. v. ä. Osoicsn gehörige, im Kirchspiele Krum-mendcich belegene adelich-freic Gut Ritterhof, mit allen da-zu gehörigen, theils in den Kirchspielen Krummendcich undOederqnart, theils auch im Kirchspiele Oberndorf belegcnenHöfen, Wohnungen und Pertincnzien" an den HanptmannOarl Lsiurioll v. ä. Ossicsu a. Schwinge für 70500 Thlr.Gold verkauft. Es gehörten damals zu Ritterhof 250 Mor-gen, alles gutes Marschland (1000 Calenb. Morgen).

Nach des Käufers (von der IVten Linie) Tode (1794)fiel Ritterhof seinem Sohne, dem Oberhauptmanne (Rausv. ä. Ossicsn zu (immatric. 9. äul/ 1823), von welchemes, da er unverheirathct war, die Kinder seiner mit demOberhanptmanne Xioolans Lsusäist v. ä. Oocäcsu a.Balge I (IVter Linie) vermählten Schwester Oaooilia erbten.

Bei der unter diesen Kindern im Jahre 1858 vorge-nommenen Auseinandersetzung ist Ritterhof in das aus-schließliche Eigenthum des Oesterr. Obcr-Lient. a. D. Kur-sliarä Vrisäricll v. ä. Osslceu übergegangen, welcher dortauch wohnt, und davon immatriculirt ist.

Dic Ritterschaft ertheilte ihm was sonst wohl nicht vorgekommenaus freiem Aulriebe und ohne sein Ansuchen die Matrikelum ihm wiedabei bemerkt wird ein Kompliment zu machen" (dahervermuthlich auch gratis).

Ilittoiliiido

Die hier vorhandenen 5 adelichen Güter, welche inspssis die Namen Eichhof, Liethenhof, Dammgllt, Huden-hof und Fergersberg führen, gehörten früher und seit denältesten Zeiten sämmtlich der Familie v. ä. Nuäs. Siewerden ursprünglich wohl nur Eine Besitzung und einZubehör der festen Burg, welche sich hier befand (viä.Nusllarä) gebildet haben. (Wo letztere stand, ist mir un-bekannt.)

Von jenen Gütern sind gegenwärtig zwei, Eichhof undLiethenhof, in den Händen der Familie v. ä. Ossicsu.Beide stammen von dem Verdener Domherrn Ostisv v. ä.Huäs (geb. 6. äun)- 1580, verm. 1610, st 23. ?s6r.1660, Sohn des ^rsnä v. ä. K. und der ^.äslllsiä v.'Kslrults, und nicht wie Nusllurä angiebt des 'kVar-usr v. ä. H. und der Oatiiarina. v. ä. lüstll) her. Erhatte das eine von seinem Vater geerbt, das andere abermit seiner Isten Gemahlin, ^nna v. ä. Huäs (st 1624,einzige Tochter des LsAsllaäo v. ä. H. und der i)i. K. v.Olüvsr) erheirathet. Seine Tochter LsänäZ Lopllia ward

(Amts Osterholz).

die 2te Gattin des Rittersch. Präsidenten Oörä v. ä. Distll(st 2. Des. 1680) und brachte selbigem, obgleich sie nochmehre verheirathete Schwestern hatte, beide in Rede stehendeGüter zu.

Oörä V. ä. I-istll hinterließ Eichhof seinem mit seinerIsten Frau, ^una ^Kirss v. Usullok) erzeugten Sohne,dem Landrathe äollanu Ersuch den Liethenhof aber (welcherdiesen Namen ohne Zweifel erst von ihm oder seit ihmerhalten hatte) seinem Sohne 2ter Ehe, Oörä^rsnä (welcherauch Heilshorn bekam).

Den Eichhof vererbte eben gedachter Landrathv. ä. lüstll (P 12. ^Vpr. 1687) auf seinen Sohn äollaunVollmsr, welcher am 15. Kov. 1698 davon immatriculirtwurde (er ertrank 1722) und dieser auf seinen Sohn, denLandrath äollann ^.rsnä v. ä. Distll (immatric. 13. Kc»v.1734), mit dessen Tochter, Riems Naria IRisallstch derenGemahl, der Oberhanptmann Oisärisll Oerllarä v. ä.Ossicsn (Ister Linie), das Gut erhielt. Der aus dieser

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