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diesem schon um 1690. (Daß selbiger es von einem Herrnv. (Zöbsir gekauft habe, bezeugt auch der spätere Eigen-thümer des Gutes, v. IZiairob, bei einer gerichtlichen Ver-handlung). Er erbante ein neues Vorwerk darauf. Ueberdessen Thüre steht noch jetzt folgende Inschrift:
„Dax in ^ trän tibus et salus ^ ex onirtibus.
Heinrich Ernst von der Decken. — Hedwig Mariavon der Decken. Den 25. 1700."
Iloiirriob Drirst hinterließ das Gut seinem einzigenSohne, dem Lieutenant Iloiirriob Otto v. ck. Osoboir, wel-cher am 17. ckun/ 1721 die Matrikel davon erhielt, abernoch im selbigen Jahre kinderlos verstarb. Seine Wittwe,Obristirre Nette V. Dlato, vermählte sich 1722 wieder mitckobarrrr Driockriob v. Lbrrrob aus Assel, welcher das Gutkäuflich an sich brachte und am 5. I)ee. 1730 davon imma-tricnlirt wurde. Ans dieser Ehe entsprossen keine Kinderund LIairob starb, als der letzte seines Geschechts,1736, worauf das Gut veräußert wurde und zwar an denHamburgschen Kaufmann kuckolxb Niobaok Uioäoi — einengroßen Güter-Spccnlantcn, welcher unter anderen auch dieGüter Hermannsthal und Nienstedcn an sich brachte. — Ausdessen Coucurse acquirirte dasselbe der Hofrath Dotor Obri-stiair v. Dirrobb iu Stade (geb. 6. ^.pr. 1719, st 25.1787), welcher es seinem Sohne, dem Rentmeister (stottbob(stoor-K v. Dinbb (geb. 22. Ooo. 1769, verm. am 5. ckulzr1797 mit Oatbarirra Oorotboa v. Vioroob, Tochter desMajor Vollrack ckosna v. V. und der HockrviZ ^.rnaba^enAusto V. Larrckboob) hinterließ. Als selbiger in Con-curs gerieth, kaufte 1810 (?) der nachherige Oberst ckür-AoirNolobior v. Issorrckorük das Gut (immatric. 25. Na^ 1814).Seine Erben (er st 1830) veräußerten es an die Schwesternseiner schon früher gestorbenen Gemahlin, nämlich an dieDrostin Oaooiba Ilscbvi^ Hoirriotto v. Xostortiotb, geb.v. ck. Oooborr, an die Chanoinesse ^Airos Nar-A. DonisoDriockoribo NaAckalons. v. ck. Oooboir und an Douiso 8arar^ckolboick v. ck. Oooborr. Diese haben es kürzlich wiederihrem Neffen, dem Landdrost Dräns Oarl ^VuAnst v. Issoir-äorkk überlassen.
0. Einen dritten adelichen Hof zu Esch findet mangegen Ende des 17ten Jahrhunderts im Eigenthums derWittwe des Regierungsraths Lvorr Ltrarrsbor^, Obristirregeb. Druse (Tochter des Schwed. Hofgerichtsassessors Ls-ueckiet Druse). Sie war zuerst vermählt — seit 6.1645 — mit dem Schwed. General-Kriegscommissair Deterv. Lrarrckt — er war von der Königin Obristirre geadelt
worden — a. Brock und Rüstge (geb. Nart. 1609, st 27.Nart. 1649, Sohn des ckaeobllr. und der ^.urraLalvius)').Am 10. Dov. 1649 verheirathete sie sich wieder mit jenemLtrausberA. Ob sie durch diesen, oder auf welche sonstigeWeise das Gut erworben, ist mir nicht bekannt.
Sie starb um 1692. Ihre Tochter, und scheinbar ein-zige Erbin, DeärviZ Dleorrore Ktrausberg- (sie schrieb sich:Ktrusber-K-b) verkaufte laut noch vorhandenen Contracts äo23. Nart. 1698 „nach Oorrrirruuieatioir und Einwilligungihrer Angehörigen und ihres Kriegischen Anwgldes, Sekret,^.piarii" dieses Gut, „ihren adelichen freyen Hoff", für4000 Thlr. an den Lagman Olaus Ilirrriob (strörrbnAeuzu Stockholm (welcher schon seit 1692 darauf immittirt wor-den war).
Später besaß das Gut ein Lieutenant Dörrrure, welcheres an den Hausmann Oarstorr bisher verkaufte. Vondiesem erbte es sein Sohn Diirrieb, und ferner dessen SohnOarstsu Nozrsr, der im Jahre 1857 kinderlos verstorbenist, worauf es auf dessen Schwestersohn, Oarsterr Ilnab,überging.
I). Der 4te Hof gehörte dem Gräfen Oauiel v. Dorck(st 1679). Seine Tochter ^rrrra brachte ihn am 6. Nazr1681 nebst Stellensteth V ihrem Gemahle, dem Cornetckür-Aeu Oluüstopb v. ckürrAerurauu (st 1690, Sohn desLaltbasar v. 4. u. der Düse Naria v. (stöben) zu, derihn auf seinen Sohn, den Capitain Drisckrieb Otto (geb.30. ckauuar 1688) vererbte. Dieser erhielt am 4. Dobr.1728 davon die Matrikel. Er hinterließ aber keine Kinder,und wurde das Gut nach seinem um 1751 erfolgten Todedistrahirt. Wer jetzt im Besitze des alten eastruur ist, weißich nicht. Ich denke, dieses Gut wird dicht an Stellen-steth V gegrenzt haben.
(Im alten Watrikelbnche wird Esch mehrfach mit Laakverwechselt. Unter dem Namen Esch erscheint dortnur Ein Gut.)
Es war übrigens dieses Esch IV (unter dem NamenLaak) schon wenigstens 1588 im Besitze des Gräfen ckobarruv. Dort! a. Stellensteth V und 1641 seines Sohnes Darm,der gleichfalls Gräfe war (vergl. Stellensteth V).
r> Er erhielt 164k von der Königin Lllristine Langwedel als Donation.Diese wurde nach seinem Tode auf seine hier in Rede stehende Wittwe und so-dann auch zugleich auf deren Lten Mann, LtrnusdsrA, übertragen. Sie hattespäter das Schicksal aller damaligen Donationen.