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Dieses Gut sowohl, wie die Güter Erwitte, Störmedeund Schwarzenraben — sie liegen sämmtlich im Kreise Lipp-stadt in Prenß. Westphalen — erscheinen in den Supple-menten (äs 1857) zu v. Dsäsbnr's Prenß. Adelslexiconals v. ä. Dselcen'sche Besitzungen. Die Gemahlin desOldenburgischen Kammerherrn und Oberst a. D. ^Vilbslin
ifolcl.
Otto v. ä. Dselcsn (Vter Linie), OnniAnnäe lVIarin v.beelc, welche jene Güter von ihrem ersten Ehemanne, Frei-herrn DnKelbsrt v. Döräe, geerbt hat, muß dieselben alsoWohl ihrem eben gedachten jetzigen Gemahle abgetreten haben.Eringerfeld gehörte den v. Döräe schon 1529.
Siehe Eringerfeld. Ein Zeitungsartikel lautet indessenfolgender Maaßen:
„Erwitte, 13. ^ug-. 1859. Die adliche Familie v. ä.Dselcsn auf dem benachbarten Schlosse Schwarzenrabenmacht, nach der „Elberf. Ztg.", jetzt ihr hier gelegenes Gutmit sämmtlichen Nebengebäuden und den drei anschließendenGärten der hiesigen Pfarrgemeinde zur Errichtung einesKrankenhauses unter Leitung von barmherzigen Schwesternzum bleibenden Geschenke und hat außer einem ansehnlichenFond für die Anstalt derselben Beihülfe für die nöthige Er-richtung zugesagt. Die edelgesinnte Familie hat sich bereitsdurch frühere wohlthätige Zuwendungen der Gemeinde un-vergeßlich gemacht." (Wie mir später mitgetheilt worden,beruht diese Nachricht wesentlich ans Irrthümern).
Erwitte erscheint schon 1927 als „Keiserlicher Hof".Sodann gab er einem Ministerial-Geschlechte den Namen.Zu diesem gehörte Rnäolpbns äs Drvstbe (1299). 1277findet man die Edelherren v. Ltörinsäs im Besitze desGutes Erwitte. Diese starben noch in demselben Jahrhun-derte mit dem Ritter Drisärieb v. Ltörinsäs ans. Eineseiner Töchter brachte Erwitte ihrem Gemahle Albert v.Ilosräs zu, welcher sich nachher auch v. Ktörmeäe nannte.Die v. Doeräs waren damals ebenfalls nobilss und, gleichden Edelherren v. ä. Di^ps, Eines Stammes mit denv. Ltöinnsäe. (Vergl. v. Dsäsbnr, Archiv für deutscheAdelsgeschichte, Band I. paZ. 166.)
(Kirchspiels Freiburg).
Diesen Namen führt ein District, welcher mit Laakund Schönenworth Eine Bauerschaft bildet. Der Weg vonKrummendeich nach Freibnrg theilt sich bei dem Gute Stellen-fleth V. in 2 Arme. Die Wegestrccke, welche weiter amDeiche hinläuft, heißt Laak, bis dahin, wo Nienstedcn an-fängt. Esch aber heißt die Wegestrecke, welche bei Stetlen-fleth vom Deiche abführt und sich dnrch's freie Land bis zurkleinen Wetterbrücke erstreckt, wo Schönenworth beginnt.
Es lagen in Esch früher wenigstens 4 adeliche Güter,nämlich:
7^. Esch I. Dieses brachte Dsinrieb Otto v. ä. Dseleena. Oerichsheil (Ister Linie, st 1681) durch Kauf an sich, wahr-scheinlich ans dem Concnrse des Älargnarä v. ä. ^Viseb(vergl. Laak). Er vererbte es auf seinen jüngsten Sohn,den Major Disärieb Osrä. Dessen älteste Tochter brachtedas Gut ihrem Gemahle, dem Major Disärieb (stnntberv. ä. Dsebsn (Ister Linie) zu, welcher es seinem Sohne,
dem Oberhauptmanne Disärieb (stsrbnrä, hinterließ, aufdessen Sohn, den Major Disärieb Otto, es dann überging.Letzterer verkaufte dasselbe 1799 an den Hausmann OInusLsebnnnrn, dessen Sohn äobann es gegenwärtig besitzt.
Dieses Gut war in das alte Matrikelbuch nicht mitaufgenommen.
D. Esch II. Daniel v. (stolzen (st 1683) besaß nebstAllwörden auch dieses Gut. Es scheint, da es unmittelbaran Laak I. grenzt, gleich diesem und Esch I-, zu dem bedeu-tenden Güter-Complexe der Familie v. ä. IViseb gehört undDaniel v. (stöben es entweder von seiner Mutter, Nar^a-rsta V. ä. IViseb, geerbt oder aus dem großen Concnrsedes Nargnarä v. ä. IViseb (viä. oben) erworben zu haben.
Als Daniel'» Sohn, Detsr v. (stöben, nach Pommernzog, wird dieses Gut von ihm verkauft sein, und zwar anden Reg.-Quartiermeister Dsinrieb Drnst v. ä. Deebsn(Ister Linie, lebte 1651 —1721). Wenigstens gehörte es
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