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Die Familie von der Decken : in ihren verschiedenen Verhältnissen dargestellt
Entstehung
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^ckellleick v. könne (fi 1639), welche zuerst, seit 1618,mit ^.uZustm v. Orervss (fi 1629), und sodann, seit 1633,mit ^,rp> v. vürinA (einem Sohne des Domdecan Otto v. O.zu Holenwisch und der Osrtruck v. Oappsln) verheirathetwar, ging Döse mit dem Gerichte auf letzteren über. SeineTochter, /Vdolimiä Karin. v. Düriug-, brachte es ihremGemahle, Olaus v. klats (Sohne des Olaus und der 4euuav. ck. Osolrsn) zu. Dieser hinterließ es seinem Sohne,dem Lieut. ^rp Lollrvscker v. klats (fi um 1766) unddieser seinem mit Ilse Oatllariua v. Dütolcon (fi 36. 1)oo.1726) erzeugten Sohne Olaus Oioäriolr (immatriculirt am29. 1731). Letzterer zog nach Allwörden und wirdDöse veräußert, wahrscheinlich distrahirt haben. Ich findeseitdem über dieses Gut keine Nachrichten mehr, weiß auchnicht einmal die Stelle, welche dasselbe eingenommen hat.

Uebrigens muß die v. Kmäurkfiche Familie, nachdemobiges Gut Döse ans ihren Händen gekommen, doch noch

eine große Menge Döseländereien behalten und diese alsPertinenzien des Gutes Schönenworth mit letzterem 'Wölkkllilipp V. Nottsuboru durch seine Frau, ^Väelimiä V. km-ckorfi erworben haben (wenn nicht schon sein Vater ^ntonKsmrioll v. Nottooborn mit seiner 2ten Frau, ^.äollieiäOatllariua v. kmäork. Bergl. das Gut Schönenworth).Es finden sich wenigstens, als nach Wolk kllilfizx's Tode(1685) Concurs über sein Vermögen und namentlich Schö-nenworth ausgebrochen war, viele Familien im Besitze,zum Theile bedeutender Grundstücke in Döse (Döscland),welche sie alle, laut zahlreicher Urkunden, ans solchem Con-cnrse erworben hatten.

k. 8. Im Lünebnrger Lehnsrcgister aus dem Anfangdes 14ten Jahrhunderts (ock. v. kocksullsrA) steht:Her Wilken van stade riddere dat dorp to Stiddorpein dem kerspele to heslinge unde den tegeden up der Dosein dem kerspele oderquerd :c."

I)l'ilI<0IlI)111'g.

Es kann hier nur Drakenburg im Hoyaischen gemeintsein, wo sich viele Güter befanden (noch jetzt 4). Einesdavon gehörte dem llollauu v. ä. Osokrsu, Illter Linie.

Siehe den Artikel über diesen, Seite 169. Weiter vermagich in Betreff dieses Besitzes nichts zu berichten.

Di'oelitei'son.

Im Bützflcthschen Theile des Landes Kehdingcn. Inder Bauerschaft Ganensiek, zu welcher Drochtersen (früherauch wohl Trnchtersheim oder Drochtersheim genannt) ge-hört, lagen ungewöhnlich viele adeliche Güter. Namentlichwar Drochtersen selbst und dessen unmittelbare Umgebung welche auch die angrenzende Bauerschaft Siedwende be-greift so davon angeftillt, daß man glauben sollte, esmüßten dieselben Burgmannshöfe gewesen sein und es müßtehier eine Burg gestanden haben. Denn nur, wo Burg-männer sich um eine Burg schaarten und ansässig machten,findet man sonst so viele oastra in einen so kleinen Raumzusammen gedrängt. Man zählte deren hier ehemals we-nigstens 21. Die besonders hohe Lage, welche Drochtersen,vorzüglich da, wo jetzt die Kirche steht, hat, machte es auchallerdings für einen Burgplatz sehr geeignet oder scheint anseinen solchen hinzudeuten. Indessen, keine geschichtlicheUeberlieferung rechtfertigt eine Annahme fraglicher Art.

In der That ergiebt sich denn auch, daß alle jene Gü-ter oder doch bei Weitem die meisten derselben sich ursprüng-lich nicht im Besitze verschiedener (Bnrgmanns-) Familien,sondern nur Einer Familie, nämlich v. Lrummsr, befun-

den haben, welche solchen auch großen Theils noch bis zumAnfange des vorigen Jahrhunderts behauptete. Ich mußdiese Familie für eine eingeborne Kehdingsche halten, daich keine Spur entdeckt, daß sie früher in andern Gegendenansässig gewesen sei. Wahrscheinlich hieß dieselbe nichteigentlich krummsr; einem Mitgliede wird wegen seinerbrummigen Natur dieser Name beigelegt und solcher dannauf seine Nachkommen vererbt sein, wie man Aehnliches sohäufig antrifft. Die Familie führte vorher entweder einenandern oder was fast glaublicher noch gar keinenZunamen. Es ist vermuthet worden, daß die krummerein Zweig der v. Wersskxz seien, indessen nur deshalb, weilein llollauu v. Wersede in den Jahren 14661456 denBeinamen krumm er hatte. Aber die Wsrselle'sche Familiezeichnete sich von jeher dadurch aus, daß viele Mitgliederderselben besondere Beinamen, zum Theile der sonderbar-sten Art, sich beilegten. Auch findet man die Kehdingschenkrummer unter diesem Namen schon früher als 1466 undsie bedienten sich eines ganz andern Wappens, als dieV. Wersells (was freilich nicht gerade entscheidend ist).Doch selbst die verschiedenen Linien unserer Krummer führ-