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Die Familie von der Decken : in ihren verschiedenen Verhältnissen dargestellt
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seinen Bruder ^.uAnstin gelangt und von diesem mit demseinigen vereinigt worden seiiO). Wenigstens findet manvon da an immer nur Ein v. Ovskonsches Gut Döse er-wähnt (bis Döse II erworben wurde).

^.uAustin V. Ooollen starb 1669 (nachdem ihm nochim selbigen Jahre sein Hans in Freiburg mit allen Fami-Flienpapieren gänzlich abgebrannt war) und hinterließ Döseseinem Sohne kasilius, von welchem es dessen Sohn 7^n-Austin erbte. Dieser wurde am 19. kov. 1699 davonimmatriculirt. Er vergrößerte das Gut erheblich. Sokaufte er am 15. kein-. 1697 von dem Reg.-Qnartiermei-ster lleinricll Krnst v. ä. Deollsn (Ister Linie) für 7699Mark und 25 DncatenDiscretion" fünf Stücke adelichfreie Döseländerci,welche sich vom Hollerdeiche bis in denMoor erstrecken und ins Osten mit des Herrn Käufers,ins Westen aber mit Herrn Leinvocler klaten Län-derey benachbart sind."

Dieser ^.uAustin v. Ooellon (fi 1735) erzeugte mitseiner Isten Frau, Koplüu Oöls v. Ollen, 7, mit seiner2ten Frau, Nuriu Aurora v. ck. Deellen, 4 Kinder. DerSohn Ister Ehe, Ourl Deinrielr, bekam Döse und wurdeam 13. kov. 1736 davon immatriculirt. Er erwarb auchDöse II, wie oben bei diesem Gute bemerkt worden. Ebendort ist dargelegt, wie, nach verschiedenen Theilungen, OarlHeinriells ältester Sohn, Ileinriell Oln-istiun, schließlichwieder in den alleinigen Besitz beider Güter gelangte.

Selbiger war Hauptmann und später Landrath. Erverkaufte beide Güter in den Jahren 1789 und 1799 anden Hanptmann IZeneckiet OeorZ v. ck. Doelren a. Wcch-tern V. (IVter Linie), den Ehemann seiner Schwester NuA-ckalsnu Oln-istins v. Ooeden. Dagegen acqnirirte er zurgleichen Zeit die v. Isssnckorttschen Güter Poggemühlcnund Oese, deren ersteres er bezog.

Lensäiet Oocn-A v. ä. Deolren bezahlte nach einermir vorliegenden Notiz für das Ganze, welches damals175 Morgen hielt, 49999 Thlr. Gold; die Gebäude aufdem einen Gute gehörten aber dem Pächter.

scinc Gülcr i» Jngmnanlmld von den Moskowitern verdorben und ver-nichtet worden waren.

Der Generalfcldzeugmeister sowohl, wie der General Nieronrnrus,nehmen an, daß das jetzige, dem Rittcrsch.-Präsrdcntcn gehörige Gut Döseursprünglich nicht ans 2, sondern aus 3 Gütern bestanden habe, so daßjetzt derselbe Inhaber von Döse I, II, III wäre. Wenn dem so sein sollte,so ist es, dem Obigen nach, wahrscheinlicher, daß das hier in Rede stehendev. dosvenschc Gut anfänglich 2 Güter gebildet habe, als, wie jene Herrenmeinen, das oben snv vorkommende frühere Oselrsnsche Gut, zumalda dieses auch bedeutend kleiner war, als ersteres.

Indessen finde ich in den mir vorliegenden ältern Döse'schrn Inven-tarien und Erbtheilungen, im Matrikelbnchc, in den Staatskalendcrn, bei?r!rtjo w. niemals eines 3ten Gutes Döse erwähnt, welches hieher gezogenwerden könnte, wenn man nicht auf das ehemalige v.,?Iste'sche Gut Döserernrrircu will sviä. in üns).

Beregter Dselcen ward, nachdem er kurz zuvor seinGut Wechtern, von welchem er bisher die rittcrschaftlicheStimme geführt, verkauft hatte, am 5. kov. 1794 vonDöse immatriculirt, starb oder schon am 25. Des. desselbenJahrs zu Buxtehude. Dort hatte er von dem Landrathev. DnäorvisA ein Haus und vonKaps einen Garten er-worben.

Er hinterließ Döse I und II seinem einzigen noch le-benden Sohne, dem nachherigen Obcrappellationsgerichts-rathe kenockiet Oliristian v. ck. Deellon. Als dieser 1819unvermählt mit Tode abging, erbte (testamentarisch) seinemit dem Landrathe Kran? llnlins v. klute a. Stellenflethverheirathete Schwester, Ollristino Ollurlotts IVilllelininsOueeiliu, die Dösegüter. Ueber das Vermögen dieser beidenEheleute brach aber, nach kluto's 1825 erfolgten Ableben,Concurs aus. Aus selbigem erstand jene Güter der Ge-neralfeldzeugmeister llollunn krisckrielr v. ä. IloLllen, ver-größerte sie durch Ankauf des Dierlrs'schen Hofes und tratsie später seinem jüngsten Sohne, dem jetzigen Ritchrsch.-Präsidenten OeorA ^slorck Lnrellurck v. ck. Doellon ab,Welcher am 11. kov. 1835 von Döse I die Matrikel erhieltund noch gegenwärtig Eigenthümer von beiden Gütern ist.

Es bestand ehemals noch ein (immatricnlirtes) GutDöse, mit welchem, wie es scheint, das Döser Niederge-richt oder dassiedeste Gericht zur Döse" (unabhängig vomGräfengerichte) und das damit zusammengehörige DöscrDeichgericht (im Gegensatze zum Sächsischen Deichgerichteoder der Sächsischen Schaumig) verknüpft waren. DieseGerichte waren Erzbischöfliche Lehen, was wohl daher kam,daß die ihnen unterworfenen Ländereien zuerst von Nieder-ländern cultivirt worden waren und die Erzbischöfe sichdarüber die Lehnsherrlichkeit vorbehalten hatten.

Die von kinckork findet man zuerst als Lehns-Jnhaberjenes Gerichts genannt. DasVörder Register" (vonetwa 1599) puA. 26 sagt:Kein jnckieinin ilncksnr (zuDöse) tonst 8sAs5a<Is <Is n^nckorppe all seolesiu Lre-inonsi in plloncluin, ckut IV inureas et IV viAsnas (Stiege)pullornin all eustrrnn Vorcle vol all vustinnr k^sllus."(Vergl. überhaupt auch:Das Land Kehdingen, ein statisti-scher Versuch vom Justizrathe Dr. Lelllntsr" im NeuenVaterl. Archive cko 1826, puA. 112 u. 277).

Das fragliche Gut mit dem Gerichte wird später andie v. könne gekommen sein, wenigstens erscheint um 1699knrollurcl v. könne (fi 29. Oot. 1626) als Besitzer einesGutes zu Döse und seine Nachfolger auch ausdrücklich alsInhaber des Gerichts g;n. kurellurck's Söhne Olmistoptzund Oiuus starben schon resp. 1632 und 1628 unvermählt.Von den Töchtern wurden Outlruiinu (fi 11. 1652,nach dem sie sich Michaelis 1633 mit kurtolck v. Kutteverehelicht hatte) mit einem Hofe zu Oederqnart, und ^.nnu(seit 1628 mit Daniel IVillinA vermählt) mitdem Hofezu Freiburg" abgefunden. Durch die 3te Tochter aber,