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Die Familie von der Decken : in ihren verschiedenen Verhältnissen dargestellt
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OIuVOnIlKAOIl (Kirchspiels Dciverden).

Einer der ältesten Stammsitze der reichbegüterten Fa-milie v. Olüvsr, von welcher er auch Wohl den Namenerhielt, sowie einzelne Mitglieder derselben von diesem Gutespäter wieder sichäs Olnvonüs-Asn" nannten.

Als ^Ivsrioü v. Olüvsr a. Cluvenhagen, Sohn desBrein. Domherrn ^Ivsrisü a. Cluvenhagen nnd Sagehornund der Ilss v. Nanckslslolr (verm. 1582), im 17ten Jahr-hundert kinderlos verstarb, so ging fragliches Gut in unbe-kannter Weise ans ckasod v. OürinA, Sohn des Landr.Oürlstopli v. 1). a. Horncbnrg (st 23. Ost. 1656) und derOatlrarinn V. 11 ode (st Anfang 1761, 95 I. alt), über.Dieser (geb. 5. 1636) starb am 36. Ost. 1761 gleich-falls kinderlos nnd vererbte Cluvenhagen auf seinen Neffen,den Hagener Amtmann Oüristoplr v. IlürinA (geb. 8. ilnA.1676, st 19. 1716), welcher sich am 9. Hedr. 1764mit ^nnn lillisalzstlr v. Lrsinsr (geb. 1684, beerd. 7.1716, Tochter des Oisckrisli v. Lr. nnd der ^6s1 lLlisn-kstü v. Ktsoüocv) vermählte. Da dessen Söhne schon vorihm verstorben, so fiel das Gut an seine Tochter NnriaINisadstlr (geb. 1764, 1- 7. llpsdr. 1744), welche am 22.Ost. 1723 den Disclrislr v. Ksünlts a. Esteburg (geb. 19.

1696, st 21. Ost. 1757, Sohn des ^Isxnnäsr v. 8sü.u. der Llsonors Naria Ilnna v. Lrslrin) heirathete. DerenTochter, Llsonors Üllisalzstü v. Lslrults (geb. 22.1727, beerd. 14. Ost. 1768), brachte das Gut 1758 ihrem2ten Ehemanne (sie war zuerst seit 1756 mit demHauptmanne ?risclrisli Otto v. 8to1t2snlzsrA a. Luthmersen st 1757 vermählt), dem Hauptmanne Lnrtokck?ris-ärisli v. 8slrn1ts, von der Vierdener Linie, zu, welcher am6. Hov. 1759 davon die Matrikel erhielt. Dieser (st 4. ^r.1794 zu Delmenhorst) verkaufte indeß um 1772 Cluven-hagen an den Hofger. Assessor ckolmrnr Orisckrisli IVillrslm(rsstins 4. IVilü. ?risckr.) v. OUrinA a. Ruschbaden (geb.28. 4ul^ 1736, st 7. 8ojzt. 1864, Sohn des Landr. Her-rnnrnr Olrxisto^lr v. O. n. der 8o^iiin ckustins Oüarlottev. ^rsntssslnlät), welcher 3. Hov. 1778 davon in dieRitterschaft recipirt wurde. Aber schon bald nachher erstanddas Gut in öffentlicher Licitation der Drost Diockrisü Duck-vriA v. Lsliults (geb. 24. ckanunr 1743, Sohn des Landr.Oasjzar v. 8sir, a. Bnrgsittensen n. der Ontüarina HsckvÜAOlmrlotts v. LtoltösndsrA), nnd wurde am 36. 1786

davon immatriculirt ^), verkaufte es jedoch nach kurzer Zeitwieder an den Hauptm. n. Landr. ckolrann Oisckrisü v.-rinA a. Horneburg (geb. 18. cVpr. 1753, st 14. .lanuar1818, Sohn des Rittersch.-Präsidenten ckolrnnn Oln-istianv. 11. u. der Gräsin ^.nna Ilorotüsa v. knnt^an), welcheram 24. 4nn)- 1783 davon die Matrikel erhielt. Von ihmerwarb, 1789, das Gut der Hauptmann ckolrann llsinrioüv. ?rsss, gen. v. (jnitsr, a. Etelsen (immatr. 7. biov.1792). Derselbe verkaufte es aber schon am 17. ckul)-1796wieder für 18756 Thlr. an den Kaufmann OsorZ HsinrisiiDaliünssn in Achim.

Später wird es distrahirt sein. Im Staatskalendervon 1819 wird es als distrahirt aufgeführt, in dem von1836 gar nicht mehr. Erst 1845 taucht es daselbst wiederals Besitzthum des Landr. Olnns Nslslnor Oüristoplr v. ä.vsslrsn a. Wiepelnbusch auf. Wann, auf welche Weise,nnd von wem er es erworben, habe ich von ihm nicht zuerfahren vermocht. Er besitzt es noch jetzt.

Uebrigens existirten früher in Cluvenhagen 2 adelicheGüter.

Das 2te besaß Otto v. Olüvsr, dem außerdem auchdie Güter Lessel, Mandetsenborstel u. Wasserbaden gehörten(vergl. Baden). Seine Tochter Misnlzstlr (verm. 1664,st 1667) brachte nebst Lessel auch dieses Gut Cluvenhagenihrem Ehemanne, ckoünnn lLloerlvarä v. cl. Instlr (geb. 23.Nart. 1639, st 13. Nart. 1695, Sohn des Älslslüor v. ck. 0>.a. Wiegersen u. der Hisins Naria v. Kulrls), zu, mit derenTochter, ^.clslüsick IVnlürisltt v. cl. Instii (vergl. Wiepeln-busch), beide Güter auf deren Ehemann, ?ran2 .lulins v. ä.Distli a. Baden n. Mandelsenborstel übergingen. Nach demkinderlosen Absterben dieses Ehepaars (er starb 1726, sie1755) fielen Cluvenhagen und Lessel auf die Erben derSchwester jener ^ckslüsick IVallcrislit, nämlich der ^nnaOsrtrucl v. ä. Distü, welche mit dem Landrathe r^sinus?risckrisü V, Xadsltit^ verheirathet gewesen war.

Die weitern Schicksale dieses Guts Cluvenhagen sindmir unbekannt geblieben.

9 Cluvenhagen hatte 1786 nicht die erforderlichen 6 Nagel. Da derDrost Kvlrnlte sich aber erbot, baldmöglichst das fehlende Land zuzukaufen,und bis dahin für 6 Nagel zur Roßdienst-Casse beizutragen, so wurde erunter dieser Bedingung von dem Gute recipirt.

Eine solche Vergünstigung kam damals oft vor.

D0O8O (Kirchspiels Oedcrquart).

Am Hollerdeiche eine Landstraße und kein Deich mehr ' jetztaber nur noch eines. Packallel mit dem Hollerdeiche zieht lagen früher mehre Güter, welche den Namen Döse führten, sich das Döse-Moor hin. Das Land, welches beide einschlie-