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liantin V. Llinslco^vströro, wahrscheinlich der Wittwe die-ses Oberstlieutenants. Sie wird identisch sein mit derjeni-gen Generalin v. Ivlinl. geb. v. 4. LslluIsndnrA, welche— einer Anzeige zu Folge — im ^pril 1775 starb.
Nach ihrem Tode muß das Gut veräußert sein. We-nigstens war 1791 (nach Lsllarl, Polit. Staat) ein ge-wisser Lrsrmlisr, in dem Zeitraume von 1797—1838 (nachden Staatskalendern) ein Hausmann v. LorstsI Eigenthü-mer desselben, 1844 aber Lstsr Lieber auf Breitensteinin Holstein.
Dieser verkaufte das Gut noch im selbigen Jahre für30000 Thlr. an den nachherigen Staatsminister LrisäriebV. 4. vsebsir (Ister Linie), welcher es noch besitzt, indeß
die darauf ruhende ritterschaftliche Stimme oder die Ma-trikelfähigkeit ans sein Gut Hünkensbüttel hat transferirenlassen.
Anmerkung. Der oben beregte Oberstlieut. Io-bann v. 4. Neiden war nicht der letzte seines Geschlechts.Denn 1736 lebte noch der Major llollann IVilllsIrn v. 4.ÄIoll4sn (Sohn des llollanir Hsinrisll v. 4. N. a. Nin-dorf und der Olrristine — nicht Oatllarirm — Nsttav. Lrnmmsr). Er war mit einer v. (?) Lrätorius verhei-rathet. Auch seine Mutter, die sich 1686 vermählt hatte,lebte noch 1734 als Wittwe zu Drochtersen. Später istmir aus dieser Familie Niemand mehr vorgekommen.
Lineliliof.
Im Kirchspiele Oederquart. Auch, und zwar gewöhn-lich, früher bloß Bruch, oder, plattdeutsch, Brock genannt.(Dadurch hat sich der Gen.-Feldzeugmeister verleiten lassen,außer diesem Brnchhof auch noch das Gut Brock im AltenLande als Deckensches Gut aufzuführen. Letzteres, früherden v. Lraircit, dann den v. Oroirllslm und jetzt dem Haus-manne Lsllaolrt gehörig, ist aber nie in den Händen unsererFamilie gewesen. Was also gedachter antor bei Brock sagt,muß auf Bruchhof mit übertragen werden).
Dieses Gut findet man zuerst — um 1540 — im Be-sitze des Ollristopll v. Lrsmsr, welcher mit einer v. Llats,Tochter des Burgermeister Oittmar, verheirathet war. Erhinterließ 4 Söhne, Oittirmr, 1)61161 (geb. 1551, Gem.:Ollristins v. 4. Ossksir), Hinrislr (geb. 1563, Gem.: NsttaLsllsrmsrs) und Otto. Den ersteren drei fiel Bruchhof ge-meinschaftlich, dem Oittmar namentlich auch das sastrum,zu. (Otto machte sich im Kirchspiele Geversdorf ansässig).Es muß dieses Gut ein altes Stammgut gewesen sein. Dennals Oittirmr in Vermögensverfall gerieth und im Jahre1588 zum freiwilligen Verkaufe dieses seines Besitzthums(an 8sAs6a4o Narsclmlslr) schreiten wollte, wurde es fürnöthig erachtet, daß zuvörderst seine Vettern, der BremerDomherr ^Vlvorisl» Lrsrosr und dessen Bruder .lollarmihren Consens dazu ertheilten und auf das Vorkaufsrechtverzichteten, was denn auch laut noch vorhandenen Notariats-Jnstruments 4s 6. Tlxr. 1588 geschah. Zu solchem Ver-käufe kam es indeß damals nicht.
Dagegen acquirirte Lstsr v. 4. Oeobsir (Ister Linie),bei der fortwährenden Bedrängniß des Oittmar Lrsnasr,in den Jahren 1593—1598 das ganze Gut Brnchhof, theilsdurch Befriedigung der Gläubiger desselben (unter welchenLstsr selbst übrigens der gewichtigste war), theils durchAuszahlung von Abfindungsgeldern an Oittinar's Bruder
Ostlsl, theils dadurch, daß er Ostern 1595 von dem drittenBruder, Lsiirrisb, neun früher zum Bruchhofe gehört ha-bende Höfe ankaufte. (Vi4. die Urkunden.)
Nach dem 1619 erfolgten Tode des Lstsr v. 4. Osslrsirtheilten sich seine Söhne dergestalt in seinen Gütern, daßLoiiuauii Vollracl Oerichsheil, Olaus Obristian Ritterhofund .lolmnn Ksinrisll Bruchhof erhielt. (Vi4. Erbtheil. 4s19. Lsbr. 1620 und Ostern 1621.)
Als dieser lobanir Hsinrisb 1630 kinderlos starb,ging Bruchhof auf seinen Bruder Hsrirmnv Vollrs.4 über,der es auf seinen Sohn lobanir ^.Ibrosbt vererbte.
Laut Kaufcontracts 4o 4. Nart. 1646 brachten dieserund sein Vetter (Oheim) Olans Ollristian v. 4. Osslrsnfünf verschiedene — auch noch aus der Oittmar Lrsmer-scheu Distraction herrührende — Höfe für 3850 M. vonder Wittwe Nsisrllol an sich. (Diese Höfe waren 1693noch Communiongut mit den Gebrüdern v. 4. Ossbsn a.Ritterhof. Vi4. Theil.-Receß 4s 27. Ost. 1693 zwischenden Kindern des lloll. THdrssiit v. 4. Ossben.)
Laut ferneren Kaufbriefes von Michaelis 1652 erwarbllollainr ^.Ibrssbt gu. 3 Stücke Döse-Ländereien für 3600Mark von Lurellar4 v. Ilasüsborn a. Balje. (Diesernennt darin den ersteren „seinen lieben Oheim", währendderselbe doch sein Neffe war. Solche — wenigstens nachjetziger Ausdrucksweise — falsche Bezeichnungen der Ver-Wandtschafts-Verhältnisse kommen — worauf ich schon früherhingewiesen — in älterer Zeit sehr häufig vor, wodurchman leicht irre geführt werden kann).
Alles das wurde gleich oder später zum Bruchhof ge-schlagen.
llolmnn Tlltzrssllt hinterließ nur 2 Kinder, Oö4s1sNaria, verehelichte V. Lrnmmsr, und Otto Ois4riell, nach-her Regim.-Quartiermeister. Sie setzten sich am 27. Ost.