äoaeläin vererbte den Hof oder das Gut aus seinenSohn Oarlsk und dieser ans seinen Sohn äolrauu Krisärisb,welcher nur Töchter hinterließ. Die älteste derselben, Nar-Aareta Oorotüea, vermählte sich mit (Vilbsliu v. Louar.Dieser kaufte Bramstedt von ihr und ihren Schwestern.Seine Tochter, NarAarsta Klisabstii v. Louar (geb. 1678,fi 27. ^.UA. 1732) erbte dasselbe. Ihr Gemahl, derFranzösische Capitain und nachherige Oberdeichgräfe OuusHinriolr v. Kstts ward am 9. äun^ 1722 davon imma-tricnlirt. Seine 3 Söhne Krisäriob (Vilbslm, (lu.no Ksiu-rieb und Oüristopü ^VI5rsslit ^VuAust v. Kutte (letztererin Assistenz seines Vormundes, Naurus! ^.uäreas Nslraelevon (Vittsuau) verkauften Bramstedt, mit Genehmigungihres Vaters (!), laut Contracts äs 1. Ost. 1738 für13799 Thlr. an den Qnartalverschlags-Commissair Kiui-lins (Vilbsliu v. Lrauät (geb. 29. äuuv 1713, fi 31.
1789, Sohn des Oarl Oustav v. Lr. a. Brock undder Naria Oüristiua v. Nsbarulrorst). Dieser erhielt am2. ,1un^ 1739 die Matrikel davon. Dessen mit ^,uuaUarAareta v. Isssuäsrkk (geb. 21. Ost. 1729, fi 7. Na^1894) erzengte Tochter, /Vnua NarAarska v. Lrauät (geb.5. äauuar 1749, fi 18. Usbr. 1825, war erst Chanoin.in Nenenwalde), brachte das Gut <pu. ihrem Gemahle, demPreuß. Lieutenant KuäveiA v. Oekeriuauu, zu und lebtemit ihm ans demselben. Bald nachher ist es aber distrahirtworden, so daß gegenwärtig selbst sein Name nicht mehrexistirt.
(Uebrigens war, beiläufig bemerkt, jene ^.uua Nar-Aareia v. Lrauät zuvor — seit 1. Ose. 1782 — mit demLient. Lstsr v. Oroubsliu a. Brock und Melau — geb.24. Kov. 1749, fi 5. !V1a^ 1796, Sohn des Olu-istiauv. Or. a. Brock und der äuliaua Vistoria v. Lrauät —vermählt gewesen).
Den Namen Bramstedt führte früher noch ein anderesGut im Alten Lande (welches wahrscheinlich an obigesgrenzte). Dieses besaß im Anfange des 17. Jahrhunderts
der Großvogt und Lübecker Domherr, Oabrie! v. (Visiers-üsiiu (st 1652, Sohn des Schaumbnrgschen Kanzlers ^u-ton v. (V. a. Stadthagen, Sassenhagen und Apelern —fi 1614 — und der K. K. v. KauAsriuauu), welcher esvermuthlich mit seiner ersten Frau, ^nns äuäitü v. Nebults,erheirathet hatte. Schon bei dessen Lebzeiten (vor 1645)erwarb das Gut aber, auf unbekannte Weise, der OberstOarl Ueilirisüssobn, v. Lsutter a. Nhwalla in Schweden,welcher demselben, nach der damaligen Altländischen Mode(daher auch die Benennungen der Güter Kochshof'), Jor-danshof, Harenhof) den Namen Reuttershof beilegte.(Dieser Oberst hatte auch Besitzungen zu Hohenblöckeu imKehdingschen, welche vorher gleichfalls denen v. Nsbultszugestanden zu haben scheinen). Durch seine mit NarAarstaV. ^.Vsstxlialsu erzeugte Tochter, ^.nus NarAarsta V. Ilsut-tor (geb. 1677, fi 39.1)ss. 1748) erhielt es deren Gemahl,der Schwed. Oberst äolianu Olrristoxlr v. Isssuäsrlk(gct. 14. Na^ 1673 als Sohn des Oberst Nsloüior v. 4.a. Poggcmühlen und der Noxina Naria v. Krsss), welcheram 21. Ns/ 1792 davon immatriculirt wurde. (Erschmachtete später 14 Jahre laug in Russischer Gefangen-schaft). Mit deren Tochter, ^uus (larAarsta v. Isssn-äorlk, wird das Gut ihr Gemahl, Kiuüius (VilbsiiuV. Lrsuät (viä. oben) erworben und mit seinem andernGute Bramstedt combinirt haben, mit dem es dann diefernern Schicksale theilte.
9 Kochshof war früher ein v. 6. Uelräsnschcs Gut. Dliss v. ü.ileüäeu brachte es ihrem Ehemanne, ^olrnnn l^risävleli Koeli zu, vonwelchem es den Namen erhielt. Dieser starb indeß schon vor ihr und sieverkaufte das Gut, welches im Kirchspiele Ditterschop (jetzt Hollcrn) lag, im^nnrrnr r653 an den Grafen Huns Lüiristopü v. I<oeni^8nrarlr für7000 Thlr. (llrk. im Archive zu Stade). Es ist jetzt ein Kammerhof undsoll dicht neben dem Pfarrhausc liegen. — Es wurde auch — wohl vorliioeü -— Abtshof genannt, daher rührend, weil es anfänglich — gleichdem Gute Brock, auf welchem das äbtliche f. g. Liedgericht abgehalten wurde— ein Tafelgut des Abts des Marienklosters in Stade war.
Ll'OeKlONOlällOI'Ntel MsÄsikliok).
In der Balierschaft Hörne, vor Stade, im Lande Keh-dingen.
Ein altes Besitzthnm der Familie von äsr Nslräsu,welche sich in frühern Zeiten Nsäsiu schrieb. Es scheint— aus unbekannter Veranlassung — zuerst durch den Sa-voyeschen Oberstlieutenant .loüsuu v. ä. Nslräsu (geb.1639, fi Ost. 1711), welcher der letzte männliche Sprosseseiner Familie war der dieses Gut inne hatte, denNamen Brocklosenborstel erhalten zu haben, während esunter seinen Vorfahren, gleich den übrigen in der Bauer-
schaft Hörne belegeneu Gütern einfach Hörne, später Me-demhof hieß. Doch wird es 1341 auch schon Borstet ge-nannt, borstsls xroxs susäs (Schnceweg). Viä. desCourector Krause „Beiträge zur Geschichte Stade's", imStader Schulprogramme äs Ostern 1856.
N)äluüs Naria v. ä. (Isliäsu, die Tochter jenes Oberst-lieutenants, brachte es ihrem Gemahle, dem nachherigenGenerale v. Kliusleorvströiu, zu. 1753 gehörte es demOberstlieutenant v. Küuslcovrströru, vermuthlich einemSohne des eben gedachten, 1772 aber der Generallieute-