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seinen mit Eluckstius v. I^ortk erzeugten Sohn Elmistoplpwelcher sich am 13. ckuujp 1673 mit Ilse v. Lroelr, derreichen Erbin a. Altendorf und Basbeck (geb. 1. klart. 1658,beerd. 23. Tppo. 1687, Tochter des Elans v. Lr. und der^nna klarAarsts V. Elats) verehelichte. Als selbiger schon1678 starb, vermählte sich seine Wittwe, Ilse v. Lrocckc, am
4. kla^ 1679 wieder mit dem Br. Lüneb. Kammerratheckulius v. HaekelderA a. Schöningen '). Sie erbte späterBalje gm. von ihrem Sohne Ister Ehe, Elans v. Haelcs-dorn (geb. 28. Oee. 1675, st 15. klart. 1683), nachdemdessen Geschwister klaria Heil>viA (geb. 14. ^.pr. 1674),Tprina KlarZareta (geb. 24. klov. 1676) und Eln-istoplr(geb. 31. 4anuar 1678) schon vor ihm verschieden waren.Doch gelangte sie nicht unangefochten in den Besitz diesesGutes. Es lebten nämlich damals noch 2 Schwestern ihresIsten Ehemannes, als a. Ilsckrvi"- v. Ilaolcedorn (geb.
5. lpodr. 1629, verm. 39. ^,pr. 1643, st 24. ^kjzr. 1685),Wittwe des Dän. Oberstlient. Edristoplr v. Xatts a. Nien-diek :c., welcher am 3. Eot. 1657 in Schonen geblieben war.I». KlaAiIalsne v. Haolrodorn, zuerst verheirathet mit Estlskv. ck. Eistl» a. Fickmühlen und Elmeloh, nachher aber mitCarton v. Oisclsran ^). Diese nahmen die Erbschaft ihresgedachten Neffen Elans und namentlich das Gut Balje inAnspruch. Es entstand darüber ein Proceß, welcher indessendurch Urtheile vom 29. Eot. 1683 und 26. Eot. 1685 zuihrem Nachtheile entschieden wurde.
Auch die 7 Kinder, welche Ilse v. Lrood in ihrer 2tenEhe hatte, starben alle vor ihr, bis auf eine Tochter, kliooloEatdarina Vororäoa v. Haolcollboi-A, Erbin a. Balje, Alten-dorf u. Basbeck. Diese verheirathete sich 1698 mit demnachmaligen Schwed. General-Gouverneur von Zweibriicken,Henning Freiherrn v. Ltralendsnn, welcher sich nach ihremTode (1715) anderweit mit Loplria Llisalostlr, Tochter
9 Julius v. Raelrelbsrg war erst Chur-Brandenb. Hof-Kammerrath,auch Brandend. Culmbachscher und Pfalz-Simmernscher Rath. Dann trat erin Br. Ltincb. Dienste und ward Regierungs- und Kammerrath in Celle. Daseine Vorfahren sich eine Zeit lang ihrer Adelsrechtc nicht bedient hatten, so er-wirkte er ein Kais. Diplom äs 16. L.pr. 1681, wodurch sein Adel renovirtwurde. In diesem wird er Haolrelberg genannt, obgleich er selbst sich auchnachher noch Halredsrg- schrieb. Sein Großvater war Wolfenbütt. Kreis- u.KricgS-Leeretarius, sein Batcr aber Wolfenbütt. Witthumbsrath und Obcr-amtmaun.
9 Sein Name scheint eigentlich vieäeron (so wird er im Kirchenbuchebei den Taufen seiner Kinder geschrieben) oder viäron gewesen zu sein, äoliannund Ourl viäron wurden ain 16. klart. 1649 in den Schwedischen Adelstanderhoben. Aus Schweden (Hallqued bei Upsala) wandte sich die Familie nachNeu-Vorpommcrn. Noch gegenwärtig dienen Mitglieder derselben im Prcuß.Heere. — Unser Triton war vermuthlich ein Sohn des eben gedachten äolrannviäron. Er wohnte, wenigstens eine Zeit lang, zu Heilshorn, einem v. ä.Vietüschen Gute. Dort wurden ihm folgende Kinder geboren: 1) vstlev,am 18. äannar 1684; 2) äoüann vrieärioü, am 2. klaz- 1685; 3) EineTochter, am 23. vslir. 1689. (1729 waren äoüannvrieärieli v. viäronOberst unter den Schwed. Leibtrabanten zu Pferde, und vrane; Lsri ?. v.Schwed. Major.)
(Enkelin) des Grafen Eustav ^cckolplt V. KVasadul 'A —natürlichen Sohnes des Königs Eustav ^.ckolptr von Schwe-den —, vermählte und am 14. 8spt. 1731 starb, nachdemer am 5. Eoo. 1739 von Balje die Matrikel erhalten hattet)
Sein Sohn Ister Ehe, Freiherr Hoiurioü ikuKustv. Kti-alöirüsim, nachher Generalmajor, verkaufte Altendorfund Basbeck 1738 an den General EoorK Illimst v. Klolvil(welcher, nachdem er seinen einzigen Sohn verloren, solcheGüter seinem Neffen, dem Hanptmann EoorA Nlrnst v. ä.8oliulou5ui-K, vermachte), ward dagegen von Balje am19. cknir^ selbigen Jahrs immatriculirt. Indessen wurdeauch dieses Gut hiernächst, entweder noch von ihm selbst,oder von seinem Sohne, dem Oberforstmeister ^.ckolpü,1767 veräußert und zwar an den Landrath Elans Lsnöckiotv. ci. Doolcou a. Rittershausen (IVter Linie). Letztererhinterließ dasselbe seinem Sohne, dem Major HsinricN^loxanckeo KVilüollu (welcher es auch, bis er Oerichsheilerwarb, bewohnte und den 5. klov. 1776 davon die Ma-trikel erhielt), und dieser seinem Sohne, dem Oberhanpt-manne klioolaus kZsllockiot v. ä. Eeolcou (immatr. 25. ckuu^1817), dessen Sohn öarl KVillrelirt Eooi-A es jetzt besitzt.
IZ. Balje II. Wie überhaupt die Familie v. koimsi-s-krausen im Kirchspiele Balje früher sehr begütert war, soglaube ich auch, daß das gegenwärtig hier in Rede stehendeGut ihr in den ältesten Zeiten gehört hat. ^.ckollioick, Tochterdes Hiuriola v. Rsiiusrslraussu (lebte im Anfange den16ten sasouli) und der kEöusün aul cksr KVortlr, wird es— gleich Rittershansen II. — ihrem Ehemanne, Dorsnz;v. Korkst und dessen Tochter, Nai-Zai-ota v. Kortk) ihremEhemanne, Elans v. Etkon a. Schölisch, zugebracht haben.Den Sohn dieses letzteren Ehepaares, den Capitain DorsimHsriuanu v. Elken (gebor, um 1629) findet man zuerstbestimmt im Besitze dieses Gutes. Er vererbte es nebstSchölisch auf seinen Sohn, den nachherigen Oberstlieutenant^.utou Ilinoieli V. Elken. Selbiger verkaufte Balje gu. andie Wittwe des Rittmeisters Earl Eln-istian v. cl. Doolcon(Ister Linie, st 1717), ^.Ansse klaAckalöuo v. IllnAel. Derenmit ihrem Isten Ehemanne, dem Landrathe Elans IZoirockiotv. ck. Eeoüsn (IVter Linie), erzeugte Tochter, Eoi-otlroaklaAäalsns, brachte es ihrem Gemahle, dem Lieut. Elansv. ck. Osolesn a. Wechtern I. und Klint I. (Illter Linie)zu, welcher am 28. cknljp 1729 davon immatriculirt wurde.Noch bei seinen Lebzeiten aber überließ dieser solches Gut
2) Er soll, nach v. Veäsbnr, am 29. vebr. 1729 zum Grafen v. 8tra-Isnireirn-KVasabnrg erhoben worden sein. Dennoch wird er 1739 im Ma-trikelbuche nur Freiherr genannt. Freiherr wurde er am 21. klart. 1719.Dieses Titels bedienten sich auch seine Nachkommen (wenigstens im Hannv-verschen) und nicht desjenigen von Grafen. (Doch sollen noch jetzt in Baiernund Lothringen Grafen von LtralenIreinr-KVasavnrg existiren). Sein Vaterwar der Schwed. Tribunal-Assessor zu Wismar klieüael Veit v. stralen-Ireirn (p 1793). Dieselbe Stelle bekleidete auch Henning- anfänglich, woraufer Schwed. Gesandter in Wien wurde.