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seinem Sohne, dem Cornet, nachherigen Rittmeister (RauslZsnsdist (immatric. davon am 29. 1732), weicheres jedoch an seinen rechten Vetter, den Oberhauptmann OttolVlslollior v. ä. Ossllsn (IVter Linie, st 1747) veräußerte.Dieser vererbte es, nachdem er am 29. Ua)? 1742 davondie Matrikel erhalten hatte, auf seine älteste Tochter, Ollar-lotts Vllilippins, welche es ihrem Gemahle, dem damaligenMajor IVilllslln 1Ve4slttn4 Oöt? v. Olllsnllussn cedirte,der davon am 8. lliov. 1774 in die Brem. Ritterschaft aus-genommen wurde.
Dessen Kinder — namentlich Ver4inan4 1Vs4sllin4,Mecklenb. Oberforstmeister, August ^Villlslin Otto Vllilippund lZslsns Lopliia, Gemahlin des Major v. Lsllinisd zuGrebenstein in Hessen —- brachten das Gut zum öffentlichenVerkaufe und erstand es am 7. Oss. 1891 der MajorHsinriell VIox. IVillr. v. 4. Oeolrsn a. Balje I. (IVterLinie) für 29939 Thlr. Cour. Nach dessen Tode (1813)ging es auf seinen jüngsten Sohn, den spätern AmtmannVrisdrioll, über (immatr. 9. 4lov. 1825).
Letzterer verkaufte das Gut am 17. ^.pr. 1858 für29999 Thlr. Gold an seinen Schwager, den RittmeisterLsnsdist Disclrisll Oarl Tllsdor v. 4. Osslrsn (IVterLinie), welcher es aber schon am 15. Nart. 1859 wieder für21999 Thlr. Gold dem Gutsbesitzer Lsnsdist Olaus v. 4.vssllsn a. Laak I. (Ister Linie) abtrat. Dieser hinterließbei seinem am 7. Oss. 1861 erfolgten Tode das Gut testa-mentarisch seinem Neffen, dem stud. juris Orisdrisll Ou4-rviA Lursllard llnril v. 4. Osslrsn (Ister Linie), welcherim Osssinllsr 1862 davon immatriculirt wurde.
Uebrigens wird das hier in Rede stehende Gut vul^oauch „Wehlken" genannt.
Es kommt im Matrikelbnche auch noch ein
0. Balje III. vor. Dabei ist (um 1698) lediglichFolgendes bemerkt: „Seel. Narpfuard v. Ostortts Hof,welchen die Herren v. 4. Osollsn haben." Ich weiß überdiesen Hof und darüber, wo er liegt, oder wem er jetzt ge-hört, nichts Bestimmtes zu sagen. Es ist vermuthlich der-selbe, von welchem in der Designation beiVratjs (Alt. u.Neues, VII. 218) 1774 gemeldet wird: „Das dritte (GutBalje), so der Fräulein v. 4. Oesllsn zu Wechtern gehörete,hat nach ihrem Tode einen andern Herrn erhalten." In-dessen noch in Ksllarl's „Politischem Staate" 4s 1777 (inseinen „Statistisch-Topographischen Sammlungen" 4s 1791fehlt es), so wie im Staatskalender 4s 1797 steht es aufden Namen v. 4. Osslron. In den spätern Jahrgängendes letzteren heißt es „Eigenthümer unbekannt"; in denneuesten ist es ganz weggelassen.
Vielleicht ist das Gut identisch mit demjenigen, welchesder Oberhauptmann Olaus v. 4. I) sollen (IVter Linie,st 1839) unter dem Namen „Baljerdorf" besessen haben undwelches jetzt mit Rosenkranz vereinigt sein soll.
Wie übrigens Balje III. an die Familie v. Ostorkgelangt ist, das ersieht man aus einer Urkunde 4s 1465,welche ich um so mehr hierunter folgen lasse, als sie nichtnur eine der ältesten mir vorgekommenen Freibnrgcr Urkun-den ist, sondern auch zur Aufklärung der sonst so dunkelnttsiinorsllaussn'schen Genealogie dienen kann.
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9 In allen Verkaufsbriefen kommt oft der Ausdruck »mit aller Schlachle-nut« vor, was gewöhnlich als »mit aller Schlag (Art) Nutzungen" erklärtwird. Die obige Stellung des „sl-relrts" ldic ich auch in manchen andernUrkunden gefunden) scheint solcher Interpretation zu widersprechen.
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