ohne männliche Descendenz mit Tode abging, suchte Dsor^(llür^su) Llorkk um die Belehnung mit dem Hofe nach.Der bei dieser Gelegenheit zur Aufklärung der Xorlkschen
(D Diurietz l
Diuriotz (a. Aschhorn)O N slotzior (Aschhorn) Ö .Isacäuiu.
Im selben Jahre 1587 beanspruchten aber auch dieErben des Dr. Diörouiruus DslKurät in Stade diesen Hos.In der That hatte der Erzbischof DeorZ bereits im Jahre1566 jenem Dr. Dsl^arät nicht nur auf diesen Hof, son-dern auch auf den damaligen Dsstzsuschcn Hof zum Asch-horn (viä. unten litt. I),) die Lehnsexpectanz ertheilt. In-dessen, die DsIZarätschen Erben wurden 1591 — weil dieAnwartschaft 1566 ohne Zustimmung des Domcapitels er-theilt sei — abschläglich beschicken.
Eben so wenig scheint DsoiA Xorlk in den Besitz deshier in Frage stehenden Hofes gelangt zu sein. Ob ihn bis1618, wo der Landdrost Uarsotzalotz damit belehnt wurde(viä. unten litt. D.) ein Anderer zu Lehn getragen, weißich nicht.
I). ^.uuc» 1591 wurde Diurietz v. Drostzterssu miteinem Hofe zu Aschhorn belehnt. Auch dieser scheint schonfrüher in den Händen dessen Familie gewesen zu sein,nach Inhalt der betreffenden, hier im Wesentlichen folgen-den Urkunde:
„Ick Hinrick vann Drochtersenn, borger thoStade bekenne und betuge apenbar in deßem Brefe, vormy und myne Erven, So Deine Erwirdigsten — Herrnäotzauu Erzbischofen — ein Hof mit veer und twintichmorgen Landes nppe dem Aschehorne in dem Kerspell thoDrochtersen belegenn unnd nhu äolluuu UuAsI buwet undnnder Handen hefft, gänzlich waß verfallen, So hebben sinegnade, nmme myner, ock Jtlicher miner frunde bede willen,my, myner Hußfrauwen Gretekenn, und unser DochterWubbeken, ock offte uns godt noch manerven gunnendeund verlenenden wurde, de tidt unses levendes na lenrechtesrechte, sodann Hoff mitt Vullborde des werdigen Capitelßto Bremen wedder gelenet, na vermöge enes breves de vanworden tho worden ludet:
Wy Johann vann gades gnadenn Erzbischup tho Bre-men, bekennen und betugen apenbar, in deßeme breve voruns und unse nakomelinge und vor alßweme, Alse unnseHoff nppe deme Aschkehorne in unsem Lande tho Kedingennbelegenn, mit seiner rechticheit und thobehorunge, den nhuthor tidt Johann Nagel buwet, ahnn unß unnd unse Stichtegentzlich verfallen was, dardorch, dat Hinrich v. Droch-
Verwandtschafts-Verhältnisse höhern Orts aufgeforderte Her-ruauu v. ck. Lsotz, Abt des Alten Klosters, lieferte folgendeStammtafel der Familie ein:
vll (a. Aschhorn)
(I) llürAOi». L> äotts.
(I) Deiurioll.
Ö deoi-K oder äürKsu (der obige Supplicant).
tersen ock anders nemant densülbigen Hoff de vann unßtho lehne geit, nicht geeschet, offte entfangen hefft, hebbenwy doch densülfften Hinricke begnadet umb Denstes, ocknmme gelicher unnser verwanten bede willenn, mitt vulbordeund tretende des — Domkapitels, und hebben ohne sodannenHos mit siner rechticheit und tobehoringe, nembliken veerund twintich morgen landes wedder gelenet und bekenenJegenwerdigenn Jnn crafft deßes unnses breves, beholdtlichuns und unsem Stichte unnse rechticheit na lenrechtes rechts,unnd wenn de genannt Hinrick van Drochtersen vann Dodeswegenn verfallen is, dat godt friste, so scholenn und willennwy binnen genannth Greteken sine ehelikenn Hußfrauwen,offte Wubbekenn, ohrer beiden Dochter dar wedder medebelenen.
^uuo 1591. Donnerstag nach Nar. Uativit."
Diuristz v. Drootztsrssu muthete 1512 wegen diesesHofes von Neuem.
Seine Tochter 'VLutzkstzs verehelichte sich mit ^. ugustiuv. ck. Dsetzsu (viä. Abth. 1. Abschn. II.).
Die Kinder dieses Ehepaars, Nartiu, Dsiuriotz undäotzauu v. ck. Dsstzeu wurden 1538, am Sonnabende nachVisitatio Narias, mit dem hier in Rede stehenden Hofe be-lehnt (viä. die Urkunde).
^uuo 1566 wurde ebengedachter Dsiuriotz v. ä. Dsotz.suwieder mit diesem Hofe belehnt, und zwar diesesmal allein.Es heißt in dem Documente:
„Wir Dscu-A von Gotts gnadenn Coufirmirter der Ertz-und Stiffte Bremen und verden — bekennen mit diesemunserm brieffe vor uns und unsere Nachkommen am ErtzstiftBremen, und sonst idermenniglichen, daß wir aus sunderngnaden unsern lieben getreuen Dsiuriotzsu vou äer DstzsuBürgern in unser Stadt Slade Widder belent haben, die Zeitseines Lebens und nit lenger mit unserm Lehengute dem hoveuf dem Ascherhorne in unserm Lande zu Kedingen belegen.Dut. 5 Xc>v. 1566." (Es ist auffallend, daß Ilsiuricäi hiernur Bürger genannt wird, da er doch schon 1565 StaderRathsherr geworden sein soll.)
Da übrigens zu der Zeit keine Veränderung der Lehns-herrschaft Statt gefunden hatte, so ist der Grund dieser aber-maligen Belehnung wohl darin zu suchen, daß damals einervon Dsiuristzs Brüdern verstorben war, indem in solchem