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<1us Losrskart (dessen Familie wir oben, xaZ. 8, als imKehdingschen begütert haben kennen lernen) steht, so unter-warfen sich auch nach heftiger Fehde die Häuptlinge vonEllwürden erst l362 dem Erzbischose und nahmen ihreBurg von demselben zu Lehn. (Viel, oben allegirte Urkundevon solchem Jahre.)
Im „Lüneburgschcn Lehnregister" (sä. v. Koäöndsi-A,Hannover 1856) findet man:
1360. Segheband van der knla. Basiliusvan Nendorpe, Hern Nycolaus rittouwen (Rütow)Hof de se leghen is to alden worden mit fiffstucke landes :c."
^80llIl0I'II.
Eine Ortschaft im Kirchspiele Drochtersen, zwischendiesem Dorfe und dem Moore liegend. Sie wurde ehemals,und vuIZariter noch jetzt, auch Wohl Maschhorn genannt(vielleicht richtiger, da das Wort dann, ganz entsprechend,die Spitze oder das Ende der Marsch bedeuten würde).
Es befinden sich jetzt dort, außer verschiedenen Bauer-höfen, 2 kleine v. NarsolmlelJche Lehngüter.
Schon frühe erscheinen daselbst mehre adeliche Familienbegütert.
^.niro 1444 „am hilligen Dage lVIareslli Uapas"bekennt lZsrtlla, Elans Hslcsckss nachgelassene Wittwe, daßHerr Esrcl (Erzbischof Esrllarcl III, Graf von Hoya), ihrlieber Herr, sie mit 2 Höfen zu Aschhorn belehnt habe. (DerStader Rathsherr Hinrioll v. ^ncksrlinAsn war ihr Oheim.)
Sollte der Name Ilslcoclss oder Hslcocke vielleichtcorrumpirt von LtsckinA, und so Elans Ilalcscls identischmit dem gleich hierunter snlz L. vorkommenden Elans Lts-äinZ sein? ')
L. ^.nno 1449 verkaufte Hs^cksnriol! LtoclinA seinenHof „zum freien Aschhorn", welchen schon Elans LtsäinZbesessen, an den Bremer Domprobst lloliann HsllinAstsätfür 245 Lüb. Mark. Die Urkunde lautet abgekürzt, so:
„Ick Heiden r ick Stedingh, Wonhafftig in DemKerspel tho Drochtersen in Dem Lande tho Kedinge bekenneundt betüge apenbahr vor alßweme, Dat Ick mit VrienWillen undt Vulbordt Peter Stedinghs meines Sons,unde Heide nrikes Köpkens Sone mines Veddern, minerechten Erven, hebbe verkofft undt verköpe Jegenwerdig inkrafft düsses breves, Deme Erwerdigen heren, Herr Jo-hann Hellingsteden, Dom Prawest tho Bremen, minenhoff tho deme Vrien Aschehorn gelegen, und Wandages
0 Der Name Hetcoäs kommt indessen doch auch in den Jahren 1481und 1493 vor, wo als Bürgerin in Bremen die Frau vsäslre, scel. lolrnnnllekoäs's nachgelassene Wittwe, erscheint. (Orsoel, Lreinensin, II. p-ax. 594u. 508.)
Clawes Stedinge gutter Dechtenisse tho behört hadde,mit twintigh morgen Landeß, Diken, Dämmen, undt water-lösinge, watergange, Mvre undt Weiden, mit der Hoffstedeso de mit Kemenaden, Huse, Schune undt tune begrepen iß,undt mit aller siner thobehoringe Vry undt qnit, uthgenamenLehenrecht, Dat unse gnedige Herr van Bremen wentean düße tidt an düssen vorbenomten Hoffe gehatt hefft undt
hefft undt strecket sick an van dem Mhore undt gheyet
uth nppe de höghe, vor twe hundert Lüb. marck, undt fiffundt vertigh Lüb. marck — —, Des tho mehrer bckent-nusse undt ohrkund hebben wi unse rechten Jngesegele wit-liken taten hengen nedden an düssen breve, de geben undtscreven iß na Gades bordt Dnscnd veerhundert Jhar, darnain deme Negen undt Veertigesten Jhare deß Sundages soman singet in der hilligen Kercken Eantats."
Der Erzbischof Elsrlmrcl, sowie das Domcapitel, ge-nehmigten und bestätigten diesen Contract am Freitage nachLt. Viotors Tage desselben Jahrs.
Fraglicher Hof war nun noch 1622 ein Eigenthum desDomcapitels in Bremen. Denn dieses verklagte damalsGräfen und Hauptleute des Landes Kehdingen — weil sel-bige einen seiner Aschhorner Meyer unter ihre Jurisdictiongezogen und ausgepfändet hatten — und nannte dabei Asch-horn izsn. seinen freien eigenthümlichen Erbhof, zu dessenNachweis u. a. der obige Kaufbrief beigebracht wurde.
E. Um dieselbe Zeit — etwa 1450 — muß auchHsinriell v. Uorll einen Hof zu Aschhorn gehabt haben.Denn Lpiplmnias 1501 belehnte Erzbischof llollanu denHinrioll Hort! mit einem Hofe zum Aschhorn, den schonsein Vater, Hinrioll Xorlk, besessen habe. JenerRinric-ll Xortk ward 1512 vom Erzbischof Ellristopll mitsolchem Hofe von Neuem belehnt, zugleich unter Einschlußseiner Söhne, Alsloliior und (lloaolaina) Xorll.
Dieser lllslolüor erhielt — da sein Bruder ^.olüm wohlinzwischen ohne Nachkommen verstorben war — 1566 alleindie Belehnung mit dem Hofe gu. Als derselbe um 1587
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