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und am 20. llun^ 1702 davon die Matrikel erhalten hatte.Unter ihm wurde dasselbe, vielleicht in Folge Concurses,distrahirt. Das oastrunr oder die — gegenwärtig und schonseit lange unbebaute — Hofstelle nebst etwas Land kaufteder oben all L. gedachte Cornet Usnslliet v. ll. Locl: undcombiuirte beides mit seinem dort aufgeführten angrenzen-den Gute, mit welchem es dann auf seinen Schwiegersohnv. krsso und schließlich auf den jetzigen Besitzer, Hausmann(Anus Nalllsr überging. — Wenn nichts destoweniger imMatrikelbuche steht, daß noch am 9. 1790 ein Majorv. (llosbon von dem hier speciell in Betracht gezogenen GuteAllwörden immatriculirt worden sei, so muß hierunter einIrrthum (wie deren so viele in solchem Buche vorkommen)obwalten, vielleicht dadurch herbeigeführt, daß an demselbenTage auch der Herr v. Eödsn von Poggemühlen die Ma-trikel erhielt. Freilich war ?risllriclli Hermann (eigentlichRe/marllt getauft) v. (Znellsn, der Sohn jenes Oberst-lieutenant llaeoll v. (lloellsn, in der That Major. Allein,Wenn dieser noch Besitzer von Allwörden gewesen wäre, sowürde er sich davon ohne Zweifel schon viel früher als1790 haben immatriculiren lassen, da sein Vater jedenfallsschon geraume Zeit vor diesem Jahre gestorben war. Auchhat sein, des Erisllriolr Hermann, Enkel, der jetzige Oberst-lieutenant llollann bViellriell LnAsIllert v. Okoellsn, niegehört, daß das Gut Allwörden noch von seinem Großvater<pn. besessen worden sei, wohl aber, daß sein, dieses Oberst-lieutenants, Vater, der Capitain Ellristian ImllvÜA Lrnstv. Eoelxzn, gegen Ende des vorigen Jahrhunderts nocheinzelne im Gerichte Freiburg belegene Ländereien verkaufthabe. (Diese mögen der Familie denn wohl noch aus obenberegter Distraction übrig geblieben gewesen sein.)
Uebrigens hatte der Oberstlieutenant llaeolz v. Eosllsn(get. 1677), sich, als damaliger Hauptmann, am 25. llrm^1715 zu Drakenburg mit Eatllarina ^.Aness v. Nöllsn-llortk (geb. Dso. 1697, si 2. ^x>r. 1789 zu Buxtehude)vermählt. Sie erzeugten folgende Kinder: a. Dnllolk Eliri-stian Ustor, get. 11. Eot. 1724 zu Buxtehude, 5. 15'isllriallHs^marllt, get. 17. Na^ 1726 das., o. llulians Ellristiano,get. 18. ^.pr. 1730 das. Dieser Illiellrioll Us^marllt(welcher sich gewöhnlich Hermann statt Ls^marllt nannte),der schon oben gedachte Major, vermählte sich am 8. Lexk.1763 zu Drakenburg mit ^Vnna Lopllia v. Hit^kslll (geb.13. llannar 1742, st 2. Eot. 1797), einer Tochter desOberhauptmanns und Landraths Ellristlan ImllvllA Lrnstv. II. — geb. llannar 1704 — und der llnlians v. Hat-torkk. Er hinterließ bei seinem am 15. Eot. 1794 erfolgtenTode scheinbar nur Eiuen Sohu, den nachherigen Capitainin der deutschen Legion, Ellristian DullrviA Ernst v. (llöllsn(geb. 13. Eot. 1767, st 1812 in Sicilien), welcher sich am22. Eoo. 1794 mit /Vmalia Ulrike v. lUarsollalolc (geb.27. llul^ 1772, si 6. ^.nK. 1858, Tochter des Oberstlient.Eriollrioll Ellristian v. N. u. der Lopll. Elnüstino v. ll.
Loolch vermählte. Aus dieser Ehe ist u. a. der gegenwärtigeOberstlieutenant llollann Eriollrioli EnAoldort v. Eoollonentsprossen (geb. 3. Eoo. 1799).
v. Dieses Gut findet man zuerst und schon früh imBesitze der Familie v. Illallsln. Mit IIs« Elmistino, derältesten Tochter des Lieut. Elans Elrristian v. Illalleln undder ^4llollloill v. Ltsmsllorn (beerd. 9. Eoo. 1687), erhieltes deren Gemahl, der Freiburger Landessecretair und nach-herige Gräfe (von?) EüoEor. (Eine adeliche Familie v.vüolosr kommt schon in sehr alten Zeiten in Westphalenund Liefland, später auch in Schweden vor, wo sie 1719die Grafenwürde erlangte. Ob aber der Gräfe EüoEer zudieser Familie gehörte oder ob er oder sein Sohn, welcherausdrücklich von EüoEer genannt wird, erst geadelt wordenund wie überhaupt dieselben hier in's Land gekommen sind,weiß ich nicht. Eine Schwester des letztern, Notta Elrri-stins v. Eüolror, war seit 18. ^UA. 1741 mit,.dem Dän.Lient. ^nAnst llaooll v. ^Varnsr verheirathet.)
Der Sohn des Gräfen, nämlich der Capitain llnliusv. Eüolror, welcher, 46 Jahre alt, im llannar 1746, schein-bar ohne Kinder, starb, war Eigenthümer dieses Gutes. Ermuß dasselbe aber schon bei seinen Lebzeiten an ElansEiollrioll V. Ulato (welcher vorher auf Döse ansässig war),einen Sohn des ^crp Lolrrvollor v. 14. a. Döse (si oiroa1700) und der Ilse Eatlrarina v. Dntelrsn ans Altluneberg(si 30. Ese. 1720), verkauft oder erst auch nur verpachtethaben. Denn dieser erscheint bereits seit 1741 als wohnhaftauf diesem Gute. Selbiger hatte mit seiner Ehefrau, Nar-Aareta oder Naria v. Ninllen aus Hamelwörden (geb. 1702,beerd. 7. llnl^p 1758) viele Kinder. Die meisten starbenaber schon früh; nur die Tochter Ellarlotts erst am 5. Esllr.1811 zu Freiburg. Das Gut scheint auch nicht ganz langein den v. klats'schen Händen verblieben zu sein. 1770 warwenigstens schon Hinriolr Kolrütto Besitzer desselben. DessenTochter brachte es ihrem Ehemanne, dem Hausmanne ElansErolltrnann zu, welcher es vor einigen Jahren seinemBruder, dem Hausmanue llaood Erolltmann zum Schinkel,verkauft hat.
(Etwa um 1750 wird auch ein Fräulein v. ll. EsoEonals Eigenthümerin eines Gutes in Allwörden genannt; ichvermag indeß Nichts zur Erklärung dieses Umstandes bei-zubringen.)
Uebrigens erscheint schon 1253 „Uiellarllus llo ^.llsn-rvortllsn" als Zeuge in einer Urkunde des Erzbischof Ger-hard (Zevener Urk. Buch). Es könnte dieser freilich vondem Häuptlingsgeschlechte stammen, welches auf der BurgEllwürden im Oldenburgschen (Rustringen) hausete. Die-selbe wird in einer Urkunde llo 26. ^.UA. 1362 (LullonllorsiBr. L. Urk. B.) Allinghworde genannt. Allein abgesehendavon, daß unsers Uiolrarllus Mitzeugen lauter specifischBremische Edelleute sind, er namentlich gleich hinter Tprnol-