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3) Nun komme ich auf den schwierigsten Punct, die aufdem Denkmale dargestellten Ahnen, als solche, betreffend.
Dieselben präscntircn sich dort folgender Gestalt:v. d. Decken (1). ' v. Brobergen (1).
v. Bargen (2). v. Schoenebeck (2).
v. d. Lieth (3). v. Groven (3).
v. Zesterfleth (4). v. d. Wense (4).
v. Schulte (5). v. Sandbeck (5).
v. Buken (6). v. Karlhaken (6).
v. Elm (7). v. Zahrenhanscn (7).
v. Behr (8). v. Bremer (8).
Die ans der heraldisch rechten Seite (welche dem Be-schauer links erscheint) stehenden Ahnen sind hier — wieauch sonst^immer — diejenigen des Ehemannes (in andernFällen, des Vaters), also des Dicdrich v. d. Decken, dieauf der linken Seite diejenigen der Ehefrau (sonst Mutter),also der Sophia v. Brobergen.
Es handelt sich nun darum, aus jenen Namen (Wappen)die einzelnen Vorfahren herauszufinden und anzugeben, wel-cher von ersteren die Mutter, die Großmutter :c. anzeigt.
Nach der richtigen Zergliederung und Lesart bedeutet stets
Nr. 1. Den Mann (Frau), Ehemann oder Va-ter (Ehefrau oder Mutter).
Nr. 2. Dessen Mutter.
Nr. 3. Die väterliche Großmutter (die Mutterdes Baters).
Nr. 4. Die mütterliche Großmutter (die Mutterder Mutter).
Nr. 5. Die väterliche Großmutter des Vaters(dessen Vaters Mutter).
Nr. 6. Die väterliche Großmutter der Mutter(deren Vaters Mutter).
Nr. 7. Die mütterliche Großmutter des Vaters(dessen Mutter Mutter).
Nr. 8. Die mütterliche Großmutter der Mutter(deren Mutter Mutter).
Darnach würden nun also die Ahnen auf unserm frag-lichen Denkmale so zu rangiren sein:
v. d. Decken (1).
v. Brobergen (1).
v. d. Decken.
v. Bargen (2).
v. Brobergen.
v. Schoenebeck (2).
v. d. Decken,v. d. Lieth (3).v. Bargen,v. Zesterfleth (4).v. Brobergen.v. Groven (3).^ v. Schoenebeck.^ v. d. Wense (4).
i v. d. Decken,v. Schulte (5).v. d. Lieth.v. Elm (7).v. Bargen,v. Buken (6).v. Zesterfleth.v. Behr (8).j v. Brobergen.^ v. Sandbeck (5).v. Groven.v. Zahrenhanscn (7).v. Schoenebeck.v. Karlhaken (6).v. d. Wense.v. Bremer (8).
Der Bürgermeister Vogell in der Vorrede zu seinem„Versuch einer Geschlechts-Gcschichte des NeichsgräflichenHauses v. Schwicheldt, Cclle 1823" hält nun aber das ebenbefolgte System, jene Anslegungs-Methode, nicht für rich-tig. Er glaubt, daß die Ahnen, wenigstens in den höherenGraden, ganz anders gelesen und geordnet werden müßten.Er sagt: „Vormals sah man mehr ans die ebenbürtigehoch hinaufgehende Abstammung des Mannsstammcs desVaters und der Mutter einer in Frage stehenden Person,
als auf die Ebenbürtigkeit aller Vorfahren in gleicherEntfernung. Was man ehemals 16 Ahnen nannte, würdeheutigen Tages, vollständig ausgeführt, 32 Ahnen heißen".
Es würde zu weitläufig und schwierig sein, VogellsMeinung und seine Verfahrnngsart hier näher darzustellenund zu beschreiben. Man muß ihn selbst darüber nachlesen.Genug, auf seine Weise würden sich die Ahnen auf unsermDenkmale placiren, wie nachsteht:
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