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Diese Ahnen des Clans v. d. Decken nnd der Marga-reta v. Brobergen würden nun nach derjenigen Interpreta-tion lind Methode, von deren Richtigkeit ich mich völligüberzeugt habe (vcrgl. hierüber das Nähere in dem Artikelüber Diedrich v. d. Decken, V. Linie) auf die Weise zu ran-gircn sein, wie es unten geschehen ist.
Was das ans dem fraglichen Leichensteine enthalteneDeckcnsche Wappen betrifft, so sind die Zähne des Kessel-Hakens — richtig — rechts gekehrt; die beiden Eichenblätterstehen aber horizontal.
Die Wappen der Holstcinschen Familien v. Hocken (einhalber springender Widder im Schilde und ans dem Helme)nnd v. Husten — auch Heesten oder Heisten genannt —(ein halber springender Hirsch im Schilde und auf demHelme) sind hier — nach Maaßgabe des Dänischen Adels-Wappenbnches — sehr genau und schön dargestellt.
Ahnefeld ist übrigens gleichbedeutend mit Ahlefcld, undElem mit Elin.
v. d. Decken.
^ Claus v. d. Decken.
Margarets v. Brobergen.
v. d. Lieth.
v. Brobergen.
v. d. Wisch.
v. d. Decken,v. Gruben,v. d. Lieth.v. Bremer,v. Brobergen.v. d. Hellen,v. d. Wisch,v. Rathlow.
v. d. Decken,v. Bock,v. Gruben,v. Hocken,v. d. Lieth.v. Elem.v. Bremer,v. Husten,v. Brobergen.v. Bremer,v. d. Hellen,v. Frese.v. d. Wisch,v. Ahlefeld,v. Rathlow.v. Bnchwald.
cingcführek, von dcm geblicbcncn Rath empfangen, und bei vcisammlcicr ganzenBürgerschaft auf das Rathhaus zmWicderbckleidung ihrer Stuhle ausgehöhlet".
Sodann wurde (153t), zu noch mehrcr Befestigung des Friedens, unterHülfe vieler benachbarter Fürsten und Grafen, auch des Doinrapitcls, der Ritter-schaft nnd Städte des Stifts Bremen, zwischen Rath und Bürgerschaft die f. g.
,/Neuc Eintracht" vereinbaret, welche noch heutigen Tages ein Haupt-Grund-gcsch der Stadt Bremen bildet.
Als Dcputirtc der Bremischen Ritterschaft garantirtcn und unterschriebendieselbe! „Alvcrik Clüver dc Oldr, Johan Marschalk, Otto van der Hude, Bc-ncdictus Klenkc, Bcrend van Wcrscbe, Johan van der Lith, Hinrik van Tzestcrflelc".
Nota Ä.4.
Heimelte v. d. Decken. 1552—1612.
(Siehe Seile 65.)
Kaum 14 Jahre alt, wurde er an den Hof des HerzogsFranz von Sachsen (Lancnbnrg) gesandt, der ihn sehr fa-vorisirte. Er widmete sich sodann der militairischen Lauf-bahn, hielt sich aber später auch einige Jahre am Hofe desHerzogs Johann von Hvlstcin-Sonderbnrg ans. Dort lernteer Dorothea, die Tochter des Benedict v. Powisch, kennenund verehelichte sich mit selbiger, nachdem er sein 25. Lebens-jahr zurückgelegt hatte. Er wohnte zuerst längere Zeit inHolstein (vermuthlich bei seinen Schwiegerältern), sodannaber, nach Ableben seines Vaters (1588), bezog er seinGut Stellenfleth.
(Ans M. L. Halenbeck's Leichpredigt ans Hcnneke <^u.)
Heimele mußte laut des Edicts des Kaisers Maximi-lian cis 1575 (vick. dieses unter den Urkunden) nebst seinemVetter Johann v. d. Decken (III. Linie) wegen eines ihnenSchuld gegebenen Mordes ins Ausland flüchten. Dadurchist er wahrscheinlich zuerst an den Hof des Herzogs vonHolstein — in welchem Lande er auch von seiner Großmut-ter her, der Holsteinerin Anna v. d. Wisch, noch Verbin-dungen haben mochte — gerathen und veranlaßt worden,selbst noch nach seiner Heirath längere Zeit dort zu verblei-ben, bis er — worüber nichts vorliegt — entweder vomMorde freigesprochen oder derselbe gesühnt oder verjährtoder vergessen war.