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halten, als Joh. Rode, Drost zu Bcderkesa, zwei Gebrüderv. d. Decken, Gödert v. Brobergen, Heine v. Hoienborg,die Clüver, Joh. v. d. Lieth, Otto und Diedr. v. d. Lieth,Arend v. Hude, Herbert v. Apen, Wilken v. Schönebeke,die Sandbeken und Schwanewedcl".') —
Der wohlconservirte und sehr gut gearbeitete Leichcn-stein des hier in Rede befindlichen Claus v. d. Decken stehtjetzt in der Vorhalle der Kirche zu Krnmmendeich.
Ans demselben sind zwei Personen fast in Lebensgrößeansgehauen, rechts ein Mann, links eine Frau, beide aufdem Rücken liegend. Die erstere soll ohne Zweifel den frag-lichen Claus, die andere seine Frau, Margarete v. Brober-gen, darstellen. Clans zeigt sich completer Ritterrüstung,das Schwerdt an der Seite. Die Hände sind über der Brustgefaltet. Den Hals umgiebt eine breite Halskrause. DasHaupt, nur kärglich mit Haaren bedeckt, aber mit sehr star-kem Barte versehen, ist entblößt. Zu den Füßen rechts steht
1) Es hatte damit folgende Bewandniß !
In Folge eines — durch angebliche Beeinträchtigung der s. g. Bürgerwcidezunächst hervorgerufenen — Aufruhrs eines schlechten Theiles der Bremer Bürger-schaft gegen den dortigen Rath kamen die f. g. 104 Männer zeitweilig zur Negicrung, während die 4 Bürgermeister nebst verschiedenen andern Rathsmitgliedernsich nach Bederkesa rctirirtcn. Bald gelang es diesem jedoch, den Sturz jener104 Männer dergestalt vorzubereiten und sicher zu stellen, daß sie ihre Rückkehrnach Bremen ohne zu große Gefahr ermöglichen konnten. I. P. Cassel in seinen
sein Helm; links liegen zwei kreuzweise über einander ge-legte Ritter-Handschuhe, so daß die Finger des einen, gleich-sam beschwörend zum Himmel gestreckt sind. Auf dem Raumeunter dieser Gestalt findet sich folgende Inschrift:
1588 Am dage Simonisn. Judae Tuschen 5 und 6 desMorgens is de edle und Ernt-Vest Clans van der DekenDe Olde in Godt Salich enslapen.
Unter der weiblichen Figur erscheint keine Schrift (die Ehefraudes Claus, Margaret« v. Brobergen, starb erst viel später).In der Mitte, oben über den beiden Gestalten, schwebtChristus am Kreuze.
Die Wappen der Ahnen mit darunter gefügten Namensind am Rande des Steins ausgehanen. Sie stehen in fol-gender Ordnung und Reihenfolge:
„Histor. Nachrichten von der Regimenls-Verfassnng !r. der freien ReichsstadtBremen, Bremen 1768« sagt hierüber!
,/Hiernächst wurden die ausgewichcnen Herrn des Raths in Gesellschaftvon den mehresten des Stifts Adels, die ihnen und dem gebliebenen Rath zuretwa bcnöthigtcn Hülfe und Rettung mit ihren Leuten in voller Rüstung auf-gesessen, auch unter dem Geleite der Stadt Hauptleute, des Rittmeisters, und derunter ihnen stehenden Mannschaft, als sie vorher von den Gogräfcn des Viehlandesim Namen der Stadt bewillkommnet worden, unter nngcmeincm Frohlocken Her-
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