4) A. C. Gnalperius. Leichpredigt auf Hermann v. d. lDecken a. Nntenstein. Emden 1629.
5) Herm. Marsmann, Pastor zu Freiburg. Leichpredigtauf Bnrchard v. d. Decken, Erbgesessen zu Stellensleth. Ham-burg 1633.
6) Ebenderselbe. Leichpredigt auf Margaret« Dorotheav. d. Decken, Hennecken v. d. Decken Tochter und AntonHinrich v. Tettenborn Ehegattin. Hamburg 1647. (Siestarb aber schon 1642.)
7) Peter Gravius, Viearius zu Oederquart. Leichpre-digt auf Anna Hedwig v. d. Decken, Otto v. d. Decken zuOerichsheil Ehefrau, geb. v. Brobergen. Glückstadt 1647.
8) M. Johann Laurenz, Pastor zu Hamelwörden. Leich-predigt auf Anna Maria v. d. Decken, Hinrich Otto v. d.Decken zu Oerichsheil Ehefrau, geb. v. Drewes. Hamburg1648.
9) M. Gerhard Ram, Pastor zu Stade. Leichpredigtauf Claus v. d. Deckeu. Stade 1665.
19) I. D. M. Ungefärbte Ehrenworte, bei Beerdigungder Jungfrau Goel v. d. Decken. Glückstadt 1677. (Eigent-lich nur ein Gedicht. Sie war die Tochter des Peter Ernstv. d. D., erster Linie.)
11) Christoph Hinrich Brück, Pastor zu Drochtersen.Leichpredigt auf Margaret« v. d. Deckeu, Eberhardi zu Stel-lensleth Tochter, und Hans Hinrich v. Engel's Ehegattin.Glückstadt 1681.
Außerdem existiren noch im Manuskripte:
12) L. C. S. Christliche Leich- und Trost-Predigt ansJohann Friedrich v. d. Decken, Erbgesessen zu Bramstedt.1670.
13) Joh. Abraham Ludw. Buchholz, Pastor zu Oeder-quart. Die große Beruhigung w. am Sarge des Oberteich-grafen w. Burchard v. d. Decken zu Oerichsheil. 1776.
II. Angedrucktes.
Heinrich Schädtler, zuletzt Ordensgenealogist inHannover, hat ein lateinisches Manuskript hinterlassen,welches sich auf der K. Bibliothek daselbst befindet. Das-selbe führt den Titel:
„17oriirrckln cks sslsbsrrimg, Fensrosissimaqus?rc>-sapia von cksr Doslcsrp ex ckiploruntilzus, inann-ssriptis n1iis<qus soripckoriizus kicks cki^nis oollsstaUnnnoveras. 1892."
Es ist dem damaligen Minister v. d. Decken gewidmet, durchwelchen der Verfasser auch wohl zu solcher Arbeit veranlaßtworden sein mag, und besteht aus 225 Quartseiten mit 13genealogischen Tabellen. Obgleich Schädtler alle ihm zu-gänglichen Nachrichten mit Sorgfalt zusammengetragen hat,so ist das Resultat doch ziemlich mager und mangelhaft.Aus der Zeit vor dem Burgermeister Claus v. d. Decken(unserm gemeinschaftlichen Ahnherrn) weiß Schädtler eigent-lich nichts Bestimmtes zu berichten. Seine Ahnentafeln sind
zum Theile sehr fehlerhaft, meistens auch nur aus Mushard— wo sie bei anderen Familien stehen — abgeschrieben.Die gelieferten Urkunden hat er bekannten Werken entlehnt;Originale haben ihm nicht zu Gebote gestanden. Das In-teressanteste in dem Buche ist ein altes Decken'schcs Siegelcks 1394, wovon es eine Abzeichnung bringt.
L. Von E. A. F. Culcmann finden sich auf der K.Bibliothek zu Hannover zwei Manuskripte: a) Denkmaledes Mindenschen Adels, k) iUoruiineirta ^obilitatis Niu-cksusis. Selbige — welche nicht gleichen Inhalts sind —geben manche Auskunft über den Mindenschen HofmarschallVollrad v. d. Decken (fünfter Linie) und dessen specielleFamilie, sowie über deren Lehen im Bisthume Minden.
E. Die Acten des frühereu Reichskammergerichts zuWetzlar sind, soweit sie Hannover angehen, vor einigen Jahrendem K. Oberappellationsgerichte zu Celle überantwortet wor-den. Nicht wenige davon behandeln Processe, welche in demZeitraume von 1570—1620 Mitglieder unserer Familiegeführt haben. Eine mir vergönnte Durchsicht derselben istnicht ohne förderliche Ergebnisse für meine Arbeit geblieben.
v. Das reichhaltigste und zuverlässigste Hülfsmittelfür Genealogie bieten natürlich die Kirchenbücher. Es istnur zu bedauern, daß solche erst in so später Zeit ihren An-fang nehmen. Von den vielen Kirchenbüchern hiesiger Pro-vinz, mit welchen ich bekannt geworden bin, reicht keines überdas Jahr 1620 zurück «mit alleiniger Ausnahme desjenigenin Steinkirchen, welches schon etwa 1570 beginnt). Diemeisten originiren erst im letzten Drittel des 17. Jahrhun-derts. Und leider sind überdem noch in vielen Kirchspielendie älteren solcher Bücher, besonders durch Brand, verlorengegangen. (In Oederquart — dem Sitze meiner direkten Vor-fahren — wurden sie bei der großen sogenannten Weihnachts-fluth von 1717 aus dem Pfarrhause fortgeschwemmt.) Diesestehen auch nicht mehr durch die bei dem K. Consistorio inStade befindlichen Copeieu zu ergänzen, da selbige erst seitdem Jahre 1715 eingesandt werden. Aber selbst von dieserZeit an fehlen solche Copeien unerklärlicher Weise noch ein-zelne ganze Decennien hindurch.
Ich habe indessen doch aus den Kirchenbüchern einenbedeutenden Theil meines Materiales gezogen, rssx. berich-tigt, indem entweder mir selbst gestattet worden, aus selbigenbehufige Extracte zu machen, oder letztere mir von den be-treffenden Geistlichen mit dankenswerther Gefälligkeit mit-getheilt sind.
L. Urkunden.
Ein schmerzliches und unüberwindliches Hinderniß hatder zu wünschenden größern Vollständigkeit und Gründlichkeitmeiner Arbeit für die ältere Zeit der fast gänzliche Maugelau Urkunden in den Weg gelegt, insoweit sie das Land Keh-dingen und dessen Bewohner, also wesentlich auch die Familiev. d. Decken, betreffen (sollten). Fast durchgängig habe ichdie Bemerkung unsers ausgezeichneten Historikers, des Land-