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1,1 (1868) Die Herren v. Deckenbrock (v. Droste-Hülshoff) und ihre Besitzungen 1209 - 1570 : grössten Theils aus dem literarischen Nachlasse des Freiherrn Werner Constantin v. Droste zum Hülshofe kurz zusammengestellt
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wurden. Das Weitere: Cornelius, Geschichtsqnellen desBisthums Münster p. 436.

Elisabeth, 1503 Äbtissin in Hohenholte, starb da-selbst am 6. August 1510.

§. II.

Johann VII. von Drosle-Hülshoff,

Sohn Johami's VI.

1467—1039.

Wahrscheinlich geboren im Jahre 1467 finden wirJohann VII. im Jahre 1494 vermählt mit Benedicta vonWarendorp. Die Kinder dieser Ehe sind: Heinrich, Jo-hann, Adelheid.

Heinrich wurde Stammfolger.

Adelheid starb als Kellnerin im Kloster Aegidii an»18. Oclober 1544.

Johann, wegen seiner krausen Haare gewöhnlichder krause Droste genannt, war im Jahre 1527 Canoni-cus ad Slum Martinum und erscheint auch noch als sol-cher im Jahre 1535, wo er die Ehepacten seines Bru-ders Heinrich mituntersiegelt. Seinem Einflüsse hat, nachBamelmanns Bericht, der später als -Wiedertäufer be-rüchtigte Rothmann, welchen er auf' der UniversitätWittenberg als geistig reichbegabten Mann kennen gelerntsein erstes Aufkommen in Münster zu verdanken. Dasser 1563 zu Mauritz in dem jetzt v. Lützow'schen Hausewohnte, erhellet aus der in den Geschichtsquellen desBisthums Münster ausführlich mitgetheilten Erzählung überden dort von Münsterscheu Bürgern verübten Mord an sei-nein Vetter Johann von Warendorp, Brandmeister (nachjetzigem Sprachgebrauch etwa Artillerie-Oberst) des Her-zogs Erich von Braunschweig. Die Inschrift auf seinem bisvor wenigen Jahren im Umgange ad St, Mauritiern nochsichtbaren Grabmale, auf dessen vier Ecken sich die