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1,1 (1868) Die Herren v. Deckenbrock (v. Droste-Hülshoff) und ihre Besitzungen 1209 - 1570 : grössten Theils aus dem literarischen Nachlasse des Freiherrn Werner Constantin v. Droste zum Hülshofe kurz zusammengestellt
Entstehung
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Zeit Mitglied der grossen Kalands-Bruderschaft, welcherer bei seinem Eintritt 3 Goldgulden schenkte.

Sein Tod erfolgte 1499. Seine Gemahlin, Christinav. Strick, Tochter des Diederich und der Anna v. Mün-ster, scheint schon früher gestorben zu sein. Die ausdieser Ehe hervorgegangenen fünf Kinder sind: Johann,Bernhard, Anna, Margaretha, Elisabeth.

Bernhard theilte im Jahre 1500 mit seinem BruderJohann die elterliche Nachlassenschaft, wie wir im fol-genden 8. sehen werden. Von seiner Frau ist uns nichts

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bekannt, wohl aber von seinem Sohne Egbert, welcherim Jahre 1523, nachdem der Vater Bernhard bereitsgestorben, dem Stifte Hohenholte eine Rente von 1 Gold-

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gülden verschrieb. Egbert scheint ohne Nachkommengestorben und seinen Vetter Heinrich I. v. Droste zumErben eingesetzt zu haben; denn die seinem Vater imJahre 1500 abgetretenen Güter finden sich später wiederim Besitz der Stammlinie. Auch hat Heinrich 1. v. Droste,Sohn Johanns VII., die oben erwähnte Rente ausgekauft.

Anna wurde Gemahlin des Johann v. Warendorp.

Margaretha starb 1539 als Nonne im Kloster Niesing.Ihre Einkleidung hatte wahrscheinlich im Jahre 1485stattgefunden; denn am 13. November genannten Jahresstellte ihr Vater eine Urkunde aus, wodurch er jenemKloster eine Rente von 3 Goldgulden aus dem Gute Senl-maringen verschrieb und zwar als gänzliche Abfindungseiner Tochter aus den elterlichen Gütern. Als Wieder-läufer am 27. Februar 1534 den Nonnen zu Niesing dro-heten, dieselben mit Gewalt zu ihrem Glauben zwingenzu wollen, flüchteten sich die Seniorin Grelhe v. Droste,die Äbtissin Elisabeth v. Drolshagen und noch 47 an-dere Nonnen in heftigem Schneegestöber aus der Stadt.Margarethe ging zu ihrem Bruder nach HülsholF, wäh-rend diejenigen von den Nonnen, welche von keinemVerwandten aufgenommen, in andere Klöster verlheilt