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§• l2 -
Heinrich I. von Droste-Hülshoff,
Solln Johann's VII.
1500 — 1570.
Heinrich I., ältester Sohn Johanns VII., hatte sich,wie wir im vorigen §. gesehen, bereits im Jahre 1530im Hülshof etablirt und die Güter von seinem Vater,welcher zu Münster auf dem Honenkamp wohnen blieb,übernommen. In der Absicht sich bald zu Verheiralhen,setzte er sich im Jahre 1533 mit seinem, Bruder Johann,und zwar in folgender Art, auseinander. Johann erhielt,ausser einer einmaligen Summe von 100 Goldgulden,eine jährliche Leibrente, nämlich;
20 Goldgulden.
2 Malter Gerste,
2 Malter Hafer,
1 Malter Roggen,
Va Malter Weizen,
10 Hühner, v
12 Fuder Holz,
2 fette Schweine,
Weide für einen Ochsen,
Genuss von Kremanns Erbe und die Fischerei beiKönigs.
Kaum war indess dieser, wohl in Rücksicht aufJohanns fettes Canonicat, die Güter wenig beschwerendeVergleich zu Stande gebracht, da nahmen die Verhält-nisse in Münster eine solche Wendung, dass Heinrichzum Schwerte greifen mussle und nicht eher als sogleichnach Michaelis 1535 seine Vermählung mit Anna v. Ste-veninck zu Mollenbeck, einer höchst liebenswürdige Dame,feiern konnte. Aus dieser Ehe ersprossten folgende 10Kinder:
Johann. Benedicta. Adelheid. Anna. Margaretha.
Bernd. Gudula. Heinrich. Catharina. Maria.