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1,1 (1868) Die Herren v. Deckenbrock (v. Droste-Hülshoff) und ihre Besitzungen 1209 - 1570 : grössten Theils aus dem literarischen Nachlasse des Freiherrn Werner Constantin v. Droste zum Hülshofe kurz zusammengestellt
Entstehung
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§• 3.

Ritter Johann II. v. D e cke n brock,

Sohn Johann's I., Dienstmann des Bisehofes zu Minister.

1264—1268.

Dass Johann II. v. Deckenbrock die Rilterwürde,das „non plus ultra" des Mittelalters, erlangt hatte, stehtausser Zweifel; denn wir finden ihn in vielen Urkunden,welche Rischof Gerhard ausstellte, stets unter den übri-gen Rittern seines Gefolges und in mehreren wird erausdrücklich mit dem Titel „miles" beehrt. Im Jahre1264 treffen wir Johann II. v. Deckenbrock als Zeugenin einer Urkunde, in welcher Bernd v. Vinneberg vordem Bischöfe Gerhard seinem Lehnsrechte auf das HausOuwes entsagte. 1265 ist er Zeuge, als Hermann vonLangen in Gegenwart des eben genannten ßischofes demKloster Egidii in Münster seine curlis Conradinghof imKirchspiel Nordwalde verkaufte.

1266 ist er Zeuge, als Bischof Gerhard dem Teut-schen Hause zu Münster das Haus Ethelingthorp im KspLLüdinghausen schenkte,

1268 kommt er zum letzten Male und zwar als Zeugevor, als nämlich in der Stadt Ahlen Bischof Gerhard demKloster Marienfeld das von Conrad von Mechelen erwor-bene Erbe Wepele schenkt.

Nach dem Jahre 1268 kommt er in Urkunden nichtmehr vor. — Von seiner Gemahlin, Mutter und Gross-mutter wissen wir nichts, und als sein Kind ist uns nufsein Sohn Engelbert bekannt.

§• 4.

Ritter Engelbert I. v. Deckenbrock,

Sohn Joliann's II., Droste des Domcapitels und Cämmerer zuUeberwasser. 1266 —1298.

Während Johann II. v. Deckenbrock im Dienslgefolgedes Bischofes von Münster war, finden wir seinen Sohn

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