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1,1 (1868) Die Herren v. Deckenbrock (v. Droste-Hülshoff) und ihre Besitzungen 1209 - 1570 : grössten Theils aus dem literarischen Nachlasse des Freiherrn Werner Constantin v. Droste zum Hülshofe kurz zusammengestellt
Entstehung
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oder im Anfange des Jahres 1351 ; denn am 23. Marz1351 ist seine Frau Hadewich (von Schonebeck) Wittwe.

L)ie aus dieser Ehe hervorgegangenen 10 Kinder

sind:

Johann, Alhard, Engelbert, Everwin, Christina, [la-dewich, Margaretha, Beatrix, Ermegard, Adelheid.

Johann wurde 1360 Münsterscher Bürger und dienteim Jahre 1389 dem Bischöfe von Münster, als derselbemit dem Grafen von der Mark Dortmund belagerte. Beieinem Ausfalle der Dortmunder, am Tage Mariä-Verkün-digung, wurde er nebst Andern an der Osten-Pfortegefangen. ■— Er scheint unverheirathet geblieben zu sein.

Alhard folgte seinem Vater im Droslenamte. Engel-bert trat in den geistlichen Stand und war 1384 Pastorzu Norlhorn in der Grafschaft Bentheim.

§■ 7.

Alhard I. v. (Deckenbrock),

(Sohn Everwin's I.), Droste (des Doincapitels),

id est:

Alhard I. von Droste.

1342—1399.

Die erste Urkunde, welche uns Alhard I. nennt, istvom Jahre 1342. Er kommt darin mit vier seiner Ge-schwister vor und zwar zunächst hinter seinem BruderJohann. Jch kann deshalb nicht behaupten, dass er derälteste der Söhne, obgleich es keinem Zweifel unterliegt,dass er seinem jVater sowohl im Drostenamte als auchin den Lehnen gefolgt ist. Er war bei dem Tode seinesVaters jedenfalls noch minderjährig; denn er hat die bei-den ersten Urkunden, welche wir von ihm besitzen, inGemeinschaft mit seiner Mutter ausgestellt. Im Jahre1351, den 23. März, j,nämlich verkauft Hadewich, dieWittwe Everwins genannt Drossete, den Executoren Rem-