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1,1 (1868) Die Herren v. Deckenbrock (v. Droste-Hülshoff) und ihre Besitzungen 1209 - 1570 : grössten Theils aus dem literarischen Nachlasse des Freiherrn Werner Constantin v. Droste zum Hülshofe kurz zusammengestellt
Entstehung
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berts von Ledebur ihren im Kspl. Everswinkel gelegenenHof Detharding (Deitering) für die Summe von 36 Mark.Bürgen sind Wessel Droste und Bernd v. Münster. Andieser Urkunde* befindlich im Provinzial-Archiv, hangenAlhard's und der beiden Bürgen Siegel. Das erstere hatden Fisch der v. Droste, jedoch ohne Rückenkamm, mitder Umschrift: S. Allardi de Droste. Alhard ist somit dererste, welcher den Familiennamen „von Deckenbrock"auch nicht mehr als Umschrift seines Siegels gebraucht.Der Oncle Wessel führt jedoch in seinem Siegel nochdie Umschrift:

S. Vesseli de Dekebr.

Das Siegel des Knappen Bernd v. Münster, Alhard'sVetter, ist das bekannte Wappen der v. Münster zu Alst,Vortlage etc., nämlich ein Schild im Schilde mit zweiBalken. Bernds Mutter war Adelheid Droste, Schwestervon Alhard's Vater.

4351, den 27. Mai, löset Alhard in Gemeinschaftseiner Mutter die Vogtei über die Güter Oldendorp zuIlandorp und Utendorp zu Mauritz wieder ein, welcheVogtei sein Grossvater Johann und sein Vater Everwinim Jahre 1335 dem Capitel ad Sturn Mauritium für 15Mark versetzt hatten.

1363 war Alhard Droste Zeuge bei einem Vertrage,welchen der Bischof Johann v. Vinnenberg mit dem Dy-nasten v. Steinfurt wegen des Emslandes abschloss.

1365 verbürgte er sich in seiner Eigenschaft alsRathsherr von Münster dem Godfried von Lembeck fürden Bischof Florenz v. Wewelinghofen.

In dem Lehnsbuche, welches dieser Bischof bei sei-ner Versetzung nach Utrecht im Jahre 1379 dem Dom-capilel übergab, heisst es, vom Jahre 1364, wörtlich so:Vasall: Item Alhardus Droste civis Monasteriensis tenetmansum to Credinek in Parochia Vrekenhorst et Do-rnum dictam Mundes to Wertz in Parochia Telget.

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