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Engelbert als Droste des Domcapitels. In einer Urkundenämlich vom IS. September 1260 giebt Bischof Gerhardseinen Consens „quod Engelbertus dictus de Dekinebroke,dapifer venerabilium canonicorum Ecclesise Nostrae" demTeutschen Hause zu Münster eine Rente von drei MalternHafer aus dem Gute Schonefeld bei Drensteinfurt zumGeschenke macht.
Im Jahre 1268 ist er Ritter und Burgmann zu Ahausund in zwei Urkunden, 1277 und 1291, erscheint er un-ter seinem Amtsnamen (Dapifer, Drosete, Droste) zwi-schen den Bürgern von Münster, wo er ansässig, weiler 1284 bereits scabinus civitatis Monasteriensis war.
1288 trat er auch zu dem Stifte Ueberwasser inDienstverhältnisse und liess sich von demselben mit demCämmereramte belehnen. 1295 verglich er sich mit die-sem Stifte wegen der Einkünfte seines Amtes. Das Stiftübertrug ihm bei dieser Gelegenheit das Haus Rotgeringals freies Eigenthum, wogegen er auf alle andern Ein-künfte, welche mit dem Cämmereramte verbunden wa-ren, Verzicht leistete. Dieses Gut Rotgering, belegen inder Gemeinde Ueberwasser, Bauerschaft Uppenberg, ge-hörte ursprünglich den Herren von Holthausen, welchees dem Stifte zu Lehn auftrugen. 1291 entsagten jedochWalther von Holthausen und seine Frau Hildegarde allenihnen an diesem Gute zustehenden Rechten zu Gunstendes Stiftes Ueberwasser, worauf es dann 1295 auf Engel-bert v. Deckenbrock übertragen wurde. An dieser Ur-kunde vom Jahre 1295 findet sich das erste gut erhal-tene Siegel der Herren v. Deckenbrock. Es ist dreieckig,mit dem fliegenden Fisch der v. Droste und mit der Um-schrift: f. S. Engelberti d l e Thekenebroke. In dem Textder Urkunde dagegen liest man Engelbertus de Deken-broke.
Schon Johann II. scheint nach der von seinem Vatervorgenommenen Theilung des uralten Oberhofes Decken-
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