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Beiträge zur Geschichte der Familie von Kameke
Entstehung
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Hauses Tursche und Podel c. 1759 sehr wenig. Haben diese Familien Scitenzweige gehabt, wieHchdebreck uns zu-248 u. 249- nach einen dritten Bruder Ulrich nennt — oder sind im 19. bczw.17. Jahrhundert einzelne uns unbekannte Kameke dorthin ausgewandert, las hente haben wir hier-über keine sichere Erklärung.

Jedenfalls sondern sich die Kamnik nach den vorliegenden Angaben des Staatsarchivar Philippi1880 von den pommerschcn Kameke, vergl. Seite 20 not. 84.

Anmerkung. Nnch vorstehenden Angnbc» ist ersichtlich, wie verschiedene Urthcilc von Autoritäten sichwidersprechend gegenüberstehen. Es liegt dem Verfasser das Original des Königschcn Gcschlcchtsrcgister 177!)vor, welches der Graf Hans Georg v. Kameke - 325 - aufbewahrt und vervollständigt hinterlassen hat. Graf K.fügte einige von ihm selbst gemalte Wappcnbildcr hinzn. Am 18. Scptbr. 1868 bestimmte er, daß seine Nach-kommen sein Wappen mit der Devise: Lpoiiatis arma snpsrsnnt, führen sollen, er selbst legte seinem Wappen dieJnsignicn des ihm verliehenen Franz Josefordcns bei (Abbildung dieses und anderer grast, u. ndl. v. Kamckc-Wnppcn zeigen sonst keine Abnormität; sie entsprechen dem Grafendiplom, Seite 19).

Eine Wappcntafcl, gleichfalls von Graf H. G. gezeichnet, zeigt uns das von König beschriebene Wappender Kamnik: im rothen Schild einen halben (springenden) silbernen Gemsen mit grünem Blatt im Manl, Hclm-zicr, Wulst und Decken, wie bei den Kameke; Unterschrift: Wappen einer abgezweigten (?) Linie derer v. Kameke.Folgende Note ist auf der Rückseite dieser Wappcntnscl zugefügt: Wahrscheinlich sind die vorerwähnten (s. KönigKamnil) Herren von Kameke, welche das abweichende Wappen führen, abgezweigte Linien der alten erloschenensächsischen Familie derer von Kamerik. Letztcrc führte den Bock im Wappen, nur nach der anderen Seite sehend (?).Ans dem Helm die weiß und rothe Wulst und auf dieser die drei Kncbclspietze u. zw. von den Spitzen aufwärtsmit weiß uud rothen Bändern umwickelt viä. Siebmachcr Wappcnbuch und Tafeln p. 172. Nürnberg 1695. —Der Verfasser hält es nun nicht wahrscheinlich, daß auf diesem Wege durch Vcrmuthungcn die Frageeiner Lösung zugeführt wird; bis jetzt sind keine direkten Beweise für die eine, noch für die andere Auffassungbetr. der Kamnik erbracht. — Vergl. Seite 174, Not. 4. —

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