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Seit 1800.
1. Gräflich Lynarsche Güter (Lausitz, Sachsen)- 312 (unbestimmt, ob dieselben in denGraft. Kamckebesitz gelaugten)
2. Fritschendvrs (Crossen)
3. Neu-Belz (Cöslin)
4. Thunom (Cöslin)
5. Geritz (zu 4)
6. Streckenthiu (zu 4)
7. Varbelow (Schlanw)
8. Kleiu-Kruschke (? Ponitz)
9. Grosz-Pobloth ( Colberg16. Vvrbeck (zu 9)
11. Glietzig (Naugard)
12. Lasbeck (Regeuwalde) - 635-,
13. Egzow (Schlnwe) t
14. Kumerzin (zu 13) j
- 306 -
- 513 -
-527 -
- 535 -
- 516 --637-
15. Wissulke (D.-Krone) 1836—1842
16. Beidrittcu (Königsberg Ostpreuß.)1842—1855
17. Samitten (zu 16) 1842, sofortverkauft
18. Hufeuberg (Bublitz)
19. Groß-Voldekow (Bclgard)
20. Fritzow (Colberg)
21. Lustebuhr (Colberg)
22. Gerfin (Bublitz)
23. Warum (Cöslin)
24. Gütz (Cöslin zu 23) Erbpacht
25. Lilbow (Bublitz)
26. Poppenhagen, Baucrhof (Cöslin)
27. Varchminshagen, Banerhof(Cöslin)
28. Klcin-Gluschen (Stolp)
638 -
647-
- 640 -
655 -
662-
- 641 -.
Die Güter der Familie von Kämmt in Ostprrnßen:
1. Osskinen,
2. Plenkitten,
3. Seepvthen,
4. Thengen,
5. Wauguicken.
Das Königliche Staatsarchiv zu Königsberg verweist den Verfasser (Schreiben 27. Juli 1892Königsberg. I. V. Ehrenberg) auf F. A. Meckelburg Entwurf einer Adelsmatrikel für die ProvinzPreußen. Königsberg 1857, dort No. 830 die Güter der Kamnik anführend. Ebendaselbst werdenNo. 826 die Kamcke-Güter als Freudcnthal, Münsterberg und Prenzlau genannt.
Ans die Frage, wann und wie lange diese Güter in Besitz der Familien waren, sowie aufeine Untersuchung über den Zusammenhang der beiden Familien von Kaincke und von Kamnik konntezur Zeit das Königliche Staatsarchiv nicht eingehen. Es wurde aber dem Verfasser amtlich mit-getheilt, daß das Testament (Abschrift besitzt der Verfasser) der Frau Agathe Henriette von Kaincke,geb. von Nieastre in zwei Siegeln (schwarz Lack) deutlich aus den ersten Blick den Knmekeschen Bockzeigt, vcrgl. Seite 55 not. 24.
Es liegt nun ans dem Tilsiter Hausbuch (Staatsarchiv Königsberg) eine Regeste vor, welchevom Lt. v. Kortzflcisch an Hptm. O. W. von Kameke mitgetheilt ist. Sie lautet: 1698 März 25.Jonas Kahmke, gewesener polnischer Capitain, verkauft mit Willen seiner Gemahlin Agathe Heimithevon Kahmke, geb. de Neeastre 2 Hufen 11 Morgen zu Armuth au Frau Hauptmann Magdalenade Neeastre als seine Schwiegermutter.
Wir finden diese Gemahlin als Wittwe also c. 35 Jahre später. Sie war damals (1738)kinderlos, wie der Wortlaut des Testaments ergiebt. Daß der Sergeant Otto Jonas Kameke beiRutowski No. 25 (1719—29 im preußischen Dienste, vergl. Seite 132) ihr Sohn war, wäre wahr-scheinlich im Hinblick auf die Vererbung dieses Namens. Daß aber diese geb. v. Nieastre mit deinKameke Bock im Wappen siegelt, stellt uns vor ein bis jetzt ungelöstes Rüthsel! —
Es lebten zu jener Zeit eine große Anzahl der Mitglieder der Kamekefamilie als Offiziere inOstpreußen, theils dort angesessen und in polnischem Dienste (vor 1700). Möglich ist es, daß zu-sällig sich die Kamnik mit den Kameke damals identifieirt haben; wir wissen über den Verbleib des