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Beiträge zur Geschichte der Familie von Kameke
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richt von dem Kamekewappen. und sie nennt uns nicht den Voter der beiden Zeugen und bzw. Aus-steller, deren Sohne dagegen später dos väterliche Wappen beibehalten (1334 und 1336).

An farbigen älteren Wappenabbildnngen ist zu nennen:

I. Eine Glas-Malerei in der Kirche zu Woldisch Tychow: Allianzwappen des WilhelmKleist und Barbara Kamele 1580—99.

S. Eine Wappeuscheibe in der Kirche zu Bast: Teßmar Kamele 1590.

S. Eine Allianz-Wappeuscheibe in der Kirche zu Strippow: Daniel Kamele und AdelheidMassow (1600).

4» Ebeudort: Jürgen Kameke-Cordeshagen und Maria Kameke-Cratzig (1606).

An monumentalen Wappen-Darstellungen älterer Zeit sind bekannt:

4. In der Kirche zu Lassene (Nordwaud): Gedenkstein des Achatz Kamele und ChristineBorke 1550. (Sandstein). Von den 4 Wappen zeigt der Stein unser Wappen in künstlerischschöner Form: den Ziegenbock mit Bart und langen rnckwärtsgebogencn Hörnern. Die Helmdccken,Helm, Wulst und die Helmzier, drei Sanspieße, sind sorgfältig ausgeführt.

5. In der Lassener Kirche (Südwand): Gedenkstein des Peter Kameke, des Achatz Sohn (1612Bronzcguß); Wappen: Bock mit aufrechtstehendem Horn. Dieser Gedenkstein zeigt außerdem derBorken, GlasenaPP, Mnnchow Wappen; es wiederholen sich bei Achatz diese Wappen in veränderterPlacirung der Ecken.

S. In der Kirche zu Strachmin: Gedenkstein des Caspar, Amtshanptmann 1605.

4. In derselben Kirche: das Denkmal des Paul Anton, (^rauck-maitro (f 1717. Marmor).

5. In dem Dom zu Colberg: Gedenkstein des Jacob Damitz und Margarete Kamele(f 1598. Sandstein), Allianzwappen.

t». In der Kirche zu Standcmin (Böttger Baudenkmäler 1890): ein Sarkophag mit demKameke-Allianzwappen; unbestimmt (?) ob eine der Schwestern des Amtshauptmann Caspar Kameke;cventl. eop. Podewils.

7. In der Kirche zu Cordeshagen der Sarkophag des Minister Ernst Bogislaf (f 1727).Beim Neubau der Kirche 1870 ist daS Gewölbe vor dem Altar erneuert.

Das gräfliche Wappen wird in dem Grafcndiplom vom 28. Juli 1740 beschrieben:

„Ein rothen Schildt und in demselben ein Weißer oder Silberner Gemsenkopf und Halß.„Auf dem Schilde eine güldene Crvhne. Ueber dieselbe ein schwarz und blauangelanfener„mit güldenen Bügeln und anhangendem gleichmäßigem Kleynodt gezierten Helm, worauf„ein roth und silbernes Polster mit dreh umbgekehrten Phken besetzt. Die Helmdeckcn„sind auf beiden Seichen Silber und Roth. Die dazu gekommenen Schildthalter sindt,„zur Rechte» der Preußische Adler mit einer goldenen Krohne auch gleichmäßigen Schnabel,„mit roth ausschlagender Zunge, goldenen Klee-Stengeln in den Flügeln, auch gleichen„Klauen. Undt zur Linken der Churbrandenburgische Rothe Adler mit dem Chnrhuth,„goldenen Schnabel und roth ausschlagender Zunge. Jmgleichen goldenen Kleestengeln in„den Flügeln und gleichen Klanen. Jnmaßen sothanes Wapen nach seinen Natürlichen„Farben und Metallen hier abgebildet ist n. s. w."

Es wird in den dieser Wappenbeschreibnng vorausgehenden Worten speziell ausgesprochen, es„sei auf das w. Verlangen demselben erlaubt: sein bisheriges altes adeliges Wappen fernerhin un-„geändert zu stützen, außer daß Wir nur .... die sich dabei allernnterthänigst ausgebetenen zweenAdler „zu Schildhaltern behgefüget haben."

Dem entsprechend beschreibt der Ordens-Nath Anton Baltasar König, Sekretär des General-sinanz-, Kriegs- und Domainen-Directorium, Berlin 1779 in seinem Stammbaum das „gräsliche"Wappen. Für das „hochadliche Wappen" sagt er in Uebereinstimmung mit dem Diplome:

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