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^ Land- und Haus-WirtschasstS-Ca!-nders, December.
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i., i-,ckte Ader lassen, auch keine Schweiß-te a-br--uchen, indem solche um diese ZeitMalusse des HauptS erregen, auch qcri-e' '-"und Verdunckclung des Gesichtsoll man sich warm
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5/.^!a1'ch l° ^ möglich, die Morae,.Nebel« ideu, wo es aber nicht sey» kan, zum we.l.a--/n nicht nüchtern ausgehen, sondern zuvor e.-gewürtzte Suppe zu sich nchmen Son-»xn werden nun Gerste, Reiß, s>^en-MllchMd davon gemachte Muser, auch zu AelkenMth und Honig vor sehr dienlich erachtet;»nd anbe» ein guter abgelegener Wein, odermi Zimmet zu trincken,
?>iret vsteget mau die Stübtvsen-Wur-
ei zu grabe», solche -anglicht von einander zusialken, und so denn an einen ,vaden angerei-het auszuhängen. Item, die Mistel von denEich-Ba'umen abzunehmen, und au einem tro-ckenen und reinen Orte zu verwahren- Nicht«Niger pfleget man auch noä) um diese Zeitdie Schnee-oder Zaun - Ko-iAe», zu fan-zen, als eine Artzeney vor den Stein und an-dere Zusalle. ^ ^
Die Witterung betreffend, dieweil derßvimen Warme um diese Zeit mehr und mehrschwach wird, und die Kalte hingegen eindrin-get, als beginnet gleichsam alles abzusterben,m,d der betrübte Winter allgemach heran zunahen. Der Bauren Sprichwort: Allerhei-ligen bringe noch einen gewissen Sommer,trifft aemeiniglich ein, ob gleich nur ein kleineriiiid wenia Tage wahrender Sommer darausivird. Wenn es nach alt Martini, oder, dem»eil - verbesserten Calender nach, um MariaOpfferungs-Tag naß und gewölckigt Wetteriß, will man davor halten, daß ein unbeständi-ger Winter solgen werde; so es aber um solcheZeit hell und klar Wetter, soll ein harter Win-ter zu besorgen; und herentgegen, wenn eslieblicht, auch ein dergleichen Winter zu ver-muthen seyn. So glaubet man auch insge-mein, wie dieser Monat, und sonderlich dessenletzte Helste wittert, so werde es auch im nächst-kmfftigen Mertzen verwittern. Die BaurenWen wegen Beschaffenheit des nächstkünffti-
gen Winters sich zweyerley Anmerkungen ge-macht: i) Sie gehen nemiich zu Anfang Vie-les Monats in dasHolk, und hauen von einerBuche oder Tanne einen ziemlichen Span:Ist solcher inwendig bis aus denKern trocken,so vermuthen sie einen gelinden Winter; soaber das Holtz safftig und feuchte, so besorgensie sich eines harten und kalten Winters. -)Oder, sie betrachten, wenn sie ihre Martins-GanS eilen, an dem Brust-Knochen,(Sprenckeloder Hup-uff), so wohl das obere und untereTheil, als die Farben desselben; die brauneFarbe soll grosse Kälte, die weisse aber Schneeund Regen, auch das obere Theil die Zeit vorWeihnachten, das untere Theil aber die Zeitnach Weihnachten andeuten. Also, wenn diekleinen Vögel, und sonderlich die Zaun-oderSchnec-Königlein in diesem und nachfolgen-dem Monat nahe an die Häuser, oder wohl garhinein stiegen istgleichfalis, und zwar mit et-was bessern, Grunde, Kälte zu besorgen.
wegen künfftigen Frucht-Wachses undJahr-Ganges pfleget man zu beobachten:ObauchumdieieZeit das Reb-Holtz wohl be-wachsen und vollständig gezeitiget, und da sol-ches sich also befindet, (als welches man an derfein-braunen Farbe erkennen kan), ft ist guteHoffnung kunfftighin zu vielem Wein; undkan man alsdenn auch die Abschößlinae wohln ichwachsen lasse», wenn der Stock starck ist.Wenn das Laub bald oderbey Zeiten von denBäumen abfället, soll man eine frühe Früh-lings-Saat zu gewarten haben; fälleteSaberlangsam und spat, so soll auch eine späte Saatfolgen. Wenn es in diesem Monat hinein,sonderlich in der letzten Helffte desselbenregnet, und bald darauf ein Frost fället, thutsolches der Saat mercklichen Schaden, und zie-het gemeiniglich eine Theurung nach sich.Gleichergestalt wollen etliche beobachtet ha-ben, daß, wenn der erste Schnee im Winterauf ein nasses und beregnetes Erdreich fället,dadurch kunsstiges Jahr eine geringe undschlechte Erndte angedeutet werde; fället eraber auf ein hartes und gefrornes Erdreich, sohoffen sie eine reiche Getraid-Erndte-
Land-und Hauswirkschaffts - Verricht - und Anmerckungen im
December oder Christ-Monat.
Ws dem Felde. Wer einen starcken Feld-" bau hat, kan nun Mist auf die Felder füh-M, und Zeilen - weise auf Hauffen schlagen-ssen. Man muß auch nun die Felder osst be-Weii, um das Schnee-Wasser, so sich um diese>. vielem Regen oder Schnee zu samm-Ap^set, abzulassen, oder demselben zum> >?? ^ ^"men. Gleicher Gestalt kan manMe^t denen Wasser-Güssen an Abhän-M fiirbauen, daß dieselbe das beste ErdreichM wegführen, oder die Felder aiisoden, wieWen derselben Gewohnheit ist, sondern, daß^wissen Lochern, oder den äussersten En-m und Graben das gute Erdreich vielmehr zu-»»e lassen müssen; zu welchem Lndemgnan
gehörigen Orten, wo es vvnnothen, Bäumeüber zwerch lege» und verpfählen kan, welchedie Erde vor sich behalten und das leichte Was-ser dennoch über sich ablauffen Isssen Jetztkan man Brau-und Maltz-Holtz anführen,auch sonst?» die nothwendigsten Ban-Fuhrenbey guter Winterbahn verrichten lassen. Undendlich noch die Zaune und GeHage ausbessern.Die dazu gehauene Weiden-Ruthen bindetman Büschel-weise zusammen, stellet sie auf,und lasset sie also drey Wochen an einem tro-ckenen Orte stehen; wenn sie denn genug an-gezogen und zähe worden, werden sie wieder ein-geweichet und verbrauchet.
Im Lust Garten muß man nun immerzu
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