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Tuncke T »r bith
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^»ncke oder^alsc, ist ein vermischtes Con-» s°mi die Speise-- aethan, oder neben-Äci ->ufgese»et wir?, den Geschmack zuÄei, und den Äpoetit zu starcken. Sie be-?>..n?>isWein, EM", und werden bereite.^kiösseÄermischiiNl-, als Wein mit Zim-Ä Zucke" oder mit M-ch.MusPft.u-I , Mus, EUS ">'t 'vfcsser und Bauni^Oe;Ldurch Zcn-eiw-ng, als Brmmkre., Löffel?Mt, Meerrettiz, Senff zc. weiche zerriebenKein oder Eß.g allein, oder m>r eliiem »u-?!u mehrerer Lieblichkett angeuiachet wer-
Tisch Vacgvette
^.mcke, Heisset -in etlichen Orten ein Be-d-ltiiiß, »der wird dasjenige Loch geiiennet, som» in die Erde gegraben, oder mit Hom be-kund mit Schutt-Erde beschüttet, dessenWnsi» anstatt eines Keilers bedienet, ob esnicht gewolbet, sondern nur mit Bal-ken »iberleget iß. An andern Orten wird esein Lalcken Aellcr genennet. Man brauchtVmleichen. w« nian entweder weaen deS Was-sers nicht liess genug grai>en kan, oder sich des-sen >inr zur Noth auf kurtze Zeit, z. E. im Fel-de dedienen will,
Tums-Vlume, sonffen auch insgemeinMckiDeN-igelei» ne»am!t,siiid Gold- odera»ch Wenen-gelbe Blumen, eines unauge-nedmeii Geruch?, welcher, wie einige versi-chem, das Haupt-Weh verursachen soll. Et-Weheisset man Sammet-Blumen, die sindmsder einen Seiten, als wären sie gelb-roth«der Purpur - färbe» geschmeltzt; etliche sindM.dick, licht-und dunckel aelb, und so ae-W, daß sie gleichsam rund scheinen; etlichehalMßache, etliche aber zusammen, wie klei-iieMlein, gewachsene Blatter. Der Saa-men iß lana und schwärlUich, und wird jähr-lich i»> Zipril gesäet; will einen guten Grund,Sonnen-reichen Ort, und fleißige Be-Miiiiz haben: Den Saamen z» erhalten,W man die gröste» Blumen verblühen las-und solchen hernach bey trockenem Wet-M-dnehmen, sonst verdirbt er aern. Diese«ime seil das erstemal in unsere Länder ge-wiiM seyn, als Kayser Carl der Fünsste die^unis in Asrica erobert hat. Ein ge-MÄlnmcn-Liebhaber will den wwrigenwch »ichr Biumcn folgender Gestalt ver-^ b^e den SaamenIrinnen Biesain zerrieben,/i "N^-age lang «weicht, solchen wie-!, ^?^tteu getrocknet, und also gssäet,Ä dcrGestanckder
> Uemlich aemildert worden;ü«. seidigem Saamen a^e
W-r» « bätten die
' Blumen viel lieblicher gerochen : die-abe er zum dr-tten mal au
Äim!» ! ^"^^^uden, daß die dritten
wmenÄ v-rl-dr-»,
^ eiche aus Indien über Arabien und
Egypten zu niis aedracht, nach der Lange gs->spaltei!, und der Kern daraus genommen wird.Sie treibt lange Ranckcn, > vn vielen Eilen, diezum Theil an der Erde kriechen, andere sich umBaume winden, daher das Gewächs auchvoivuiu« in<ii<->,5 gcnennet wird. Die Blat-ter sind weißlich, den Pappel-Blätter» nichtUngleich; die Blume, wie«» der Winde, weißoder Flei»ch färb; der Saame in einer hckutiocnHuise halb rund und schwarylich, wie ei'! Psef-ser-Korn. Die Turbith - Wurtze! >st sinehefftige Purgantz, daher sie in verschiedenenZufallen unter die Roß-Artziieyen genommenwird.
Turff, siehe Torff.
Turtel-Taiide, siede Taube.
Tusch, ist eine schwartze Farbe, der man sichbedienet, die Zeichnungen auf einem weissenPapier damit im Schatten und Licht zu senen.Es liegt viel an ihrer guten Zubereitung/alsj womit die Chineser am besten umzusehen wis-sen, und hält man insgemein davor, daß dieseaus einer schwartz-harkigen Erde, oder ausdem Rus vom Baum-Oel Rauch verfertiget! werde. Die Holländer machen sie heut zu Ta-ge nach folgender Gestalt: Sie neimmi rrecke-" ne, gaulz schwarlze Bohnen, machen siclzu Koh-len, und ein Bulver daraus, vermischen sol-ches mir Wasser, in welchem Arabisches Gum-mi zei lassen worden, und machen davon eineMassam, und lassen sie trocknen; oder matt^ nimmt eine Unke Rus- Schwärtze,zwe5 Qvcnt-! lein Indigo, ein halb Qvintlein Fische Schwät-i ze, reibt dieses mit halb Wasser und Milch,^ darinnen ein wenig Gummi Arabieum zerlas-sen, wohl unter einander, nud sormirec eineMassani daraus, man muß aber nicht vergessen,die Rus-Schwärye vorher» in einem irdene»Topffe zu läutern, und ihr alle Fettigkeit zu be-nehmen. Es ist aber mit allen diesem dieselbenicht so gut, «IS die wahrhasste, und erkennetman den Unterscheid auch daran, daß die Hol-ländische grauücht-schwärn aussiehet, undmeist aus platten Stücken bestehet; die rechteChinesische hergeaen ist schön gläntzend,schw«>tzund in Fingers dicken Stücken.
Tyraß, suche Tiraß.
g^accaria, ist ein Kraut, so auf denen ffel-^ dern wächst, und im Sommer blühet, hatrunde, glatte und knotichte Stenael, einesFusses hoch, an ledcm Kiiokenzwcy länglichte,bleich-grüne Blätter, und an dem Stengel klei-ne rothe Blumen, in deren Knospen schwartzerSaame wachst.
- wird eine besondere Art gu-
ter Pasteten aenennet, und eii'e rechte »>lqusist von Tauben, den Boden «ber machet manvon Blatter-Teig. Ulttei-! auf den Grund wirdein Gebäck «lestrichen, und darüber leget manso denn junge Tauben, rohe Kalber-Milch,Hahnen-Kämme undErd Schwämme, welchezuvorgewürse: und gekocht seyn müssen. Nachdiesen breitet man etliche Stückle«! gutes Och-sen Marck darüber, und wZrtzet es gehörig, ehediese Pastete zugedecket wird- Wer d« will, kaa5« » «uch>