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2 (1764) Des oekonomischen Lexici zweyter Theil
Entstehung
Seite
2103-2104
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Pacht

Pacht ,i-)4

denen Umstä'den des Werck^ geZussert, nachallen Capitein !! Auschlag bringet, und soviel einem, der solchen zu übernehmen beliebt,«liebet, sonderlich aber demjenigen diese Sa-che überlässet/ welcher sich unter allen Entre-preneurs sich erbietet, vor das wenigste Gelddiese Ausgabe zu bestreiken. Es ist solchesz. E, in dem Zrandenburaische» mit denKöniglichen Sali; - Kotyen, der Saal-Schiffahrt, it. zu manchen Orten mit demAufwand, die Strasse»/^ Laternen in denenStädten t» halten, glücklich eingerichtetworden, und einMittel, dieCantcl derAuS-gabe in Gewißheit zu setze», sich des vielenBerechnens und anderer Mühe zu entschla«gen, den Anschlag der Ausgabe zuverläßig zuu.s f. Eigentlich soll auch die Nu-

-i->; Osterluzei»

"Osieriuzey, ist ein Kraut, so in Spanien,und . ^ .ckeeich v?! mu erschienener v)littuü»wächst/ theils die steigende theils die lauge,den mu aber in denen Garten n:chgepflanizetanzutreffen, und sonst ein Winter-Gewckchlemit schwart - brannen und pnrpur - roibeB-uinen versehen ist. Man braucht die langeun' runde in Apotyccke» zu vielen Artzneyen-Ja sie iommt aue» in Theriac.

Gste,-Monat/ snche2lpril.

Oft Indische Aloe/ siehe Aloe.

DzU-iy, siehe !Neister-U?ury.

Oft-Mind/ suche Wind.

Orrev, siehe Lisch- >prter.

^>rrcv/ siehe Schlange.

^ machen, , , . . ^

Gxl,sofft, ist ein Wein-Gebinde, welches ltzung/ so zu verpachten, weniistens ans einigenach dem Unterschied der Oener. fvlrendeniÄeise steigend und fallend seyn. Daher manJnyalt hat: als ein Holländisches Gebindes an vielen Orte» die fix- oder beückndige undbestehet ohngefehr aus anderthalb Emier, inider Qvannrät nach einerley bleibende Nn-'Hamburg betragt es 64 Stübgen, oder z Ei-iyungea nicht als ein Object der Verpachtungvier und 12 Leipziger Maaß. !ansiehet, ja eben deswegen, wenn man sich

!auch dazu entschliesset, den Pachter zur Rech-nn acht/.Bestand/Heisset zwar in weiterem »ung verbindet. Allein es sind auch bey4-' Versrande überhaupt eine jede Bermie- firen Jntraden verschiedene Umstände, wel-thuüg. da die Nutzung einer Sache von dem chz solche steigend und fallend, wo nicht 6ir<--

' . " ^ ^ aber und

und daher gehetnach gewissen Ab-

me überlassen wird. Es ist daher diese Art sichten und Umständen, welche den so genann-sei 1 Eigenthum zu nutzen, bey beweglichen t-ni General-Pacht aller nur ersinnlichen Ein-unS unbeweglichen Guter» und Rech «n heut kZnffte derer Domainm-, Aemter-und Cam-zu Tage üblich, uud sonderlich in Fina»i--.mer - Güter anratken,

Sa^sck

le > ... . ........

ftr Dienste, Vieh, Rechte, oftentliche cyn- auch bey NxK etwas aus/ der Zinsmann z.knnssre, Zehnde», Zmjen, Acczje, Zoll, Ge- E. verdirbst, das Einkommenwird eaduc,leite und allerhend andere Regalien, wvferne^nd wachst was.zu, z. E. oder ein eaducnur nicht das Verpachten so beschaffe» ist,gewordener Geld-Zins wird wieder .aanabar,daß durch einen wenigjährigen auch unser-!es kau ein neuer gemachet werden, überdemmutheten iinhau<wirtlichen Gebrauch vi-d ei- aber bekommt der Pachter zu rechter Zeit ba-ue qewinusuchtige Nutzung die Nutzungen^urchbaars Geld-Mittel in die Hände, darfdesselben auf sehr viele, ja offt 10^ Jahr/ wieldaher seine Naturalien nicht zur Unzeit ver-z.E. bey einem Wald oder Forste gcschehenMssen, kan handeln und wandeln/ wennkan, gantz oder doch grosten theils »erlvhren^ixs mit ander» unbeständigen o»rur->iibu»r civilikus sru!tibus demssllen zugeschla-

auch vie?>xz dem

gehen könte. Aus welchem Grunde denn ins-gemein viele Dinge, sonderlich aber dasForst-Wesen nicht "verpachtet zu werden pfle-gen, ja billig auch bey andern Dinge», z. E.denen Gerichten darauf gesehen werden sollte.Allein allerhand Nothfalle und Bequemlich-keiten/ die bey der Verpachtung auch von de-nen Verpachtern genossen werden, verleitenöffcerö dahin, daß man diese Grund-Regel

gen werden. IteM/ er bekommt zugleich We-ser baaren und fixen Einnahme wegen eineBedienung/ so lauge sein Pacht wahrer, undeinen Charackrcr, dadurch er allerhaud An-sehen und Vortheile zu seinem übrigen Er-werb erlanget. Einige Einkünffte, welchezugleich ein Amt im Staar voraus sekeu, so... , duech allerhand Wege, sonderlich durch das

nicht allemal beobachtet. Man kan auch so Lehn - Wesen mit Land-Gütern erblich ver-gär eine» solchen Aufwand auf ein Werck, bunden sind, nemlich die IuriSdictioii/sind auchwelches steigend und fallend/ dabey aber so sehr gefährlich wegen der Unterthanen Druck

beschaffen ist, daß ein anderer nach semen Umstanden durch allerhand Anstalt und Einrich-tung/ dabey etwas ersparen, folglich gewin-nen, widrigenfals verspielen kan, diesemleichsam Yachtweise zuschlagen, indem man

und Ungerechtigkeit, oder doch mit grosserAufsicht und Behutsamkeit zu verpacht»/oder doch von der Administration der ^ustitzzu tr:nnen. Und in diesem weitlänfftiaen

Verstände des Wortes Pacht, den diese An-

die Ausgabe oderdenAufwand nach dem Mittel mercrunge» insaemein bestimmen und er-desselbe«, wie er sich in 6,9,1,2 Jahren nachbaut«,,/unterscheidet mau den Pacht in M-

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