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2 (1764) Des oekonomischen Lexici zweyter Theil
Entstehung
Seite
3505-3506
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?and-u»d Haus-Wirtschassts-Calenders, November.

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^!7vurch einander gehenden wilden Winden, aber sagen also: Man solle die Tage vom ersten^ie!i, Schnee und Kälte an. Wenn die Ei-Schnee-falle» zählen,bis ausden vom vorherge-und Bucheckern wohl gerathen, «oll cm henden Neu - Monden, wenn derselbe einge-^ iVerund schwererWiiiter mit nelem Schnee treten, und so viel solcher Tage seyn, so vielc^aen Und eben dergleichen besorget man,

^n» das Laub in diesem und sollenden Mo-na nicht gerne von den Bäumen fallet. Al,o,w-mi man des Abends die Schaase nicht wohl^ e>. t,nd sie mit Ge-

nen der Stelle bringe« kan,

«>t heinitreiben muß, so loll es Regen oderUinee bedeuten. Von den wilden ^chnee-Mns-n sagt in an: Wenn dieselbige.i weg.^e i n, so komme der Winter. Man will au.1.ffi erfahren haben, das-, wenn man von demMean, darimi-n der er,le Schnee gefallen,«ejiihl-t, bis zum nachstküMmen neuen Mou-so viel Tage derselben gezählet worden, so«sk sey darnach im folgenden Winter das Wet-ter aufgeaangen und ausgelhauet. Andere

Schnee sollen denselbiaen Winter fallen. Wie-derum andere sehen daraus, wenn in diesemMonat ein Schnee fället, ob er viel oder wenigTage lieget, denn nachdem soll auch der Win-ter harte odrr gelinde folgen. Aber dieses allesist noch sehr ungewiß; gewisser und richtigerscheinet die folgende Regel von der Wein Lesel« scyn-Nemlich, wenn der Mond in diesemMonat in einer schönen Feit neu wird, so seyauch schöne Lese-Zeit zu hoffen.

Vvegen des kimfsttgei» Jahr-Gangs ver-muthet und besorget man nächstkommendesFrüh-Iahr viel Raupen und Geschmeiß, wen«das Laub in diesem Monat nicht gerne von denBäumen fallet.

iand- undHaus- WirtschafftS-Berricht-undAnmerckungenim November oder Winter - Monat»

Felde kan man zu Anfang dieses Monats auch, w» es nöthig ist, die Beete vollends be-H noch zur Wiitter-Saat säen, nemlich, wenn düngen und umgraben lassen, und einige Ge-die Kalte nichtzuwider, und leidentlich Wet- wachse, die es nöthig haben, als Anemonen,ist, und zwar sonderlich Koni, welches denn Narcissen, Hyacinthen, Ranunckeln, IrideS«iich nmstentheilS noch wohl geräch. Also oder Schwertel-Lilien und dergleichen fleißigauch, was zur Sommer Saat, als Sommer- mit Moose bedecken, damit sie nicht erfrieren.Kom, Gerste, Sommer-Rübsen, Sommer- dem Rüchen-Garten kan man noch dieWc^en :c. auch Kraul und dergleichen im von- Beete mir kurzem Mist bedungen, und so baldzen Monat nicht bedünaet, unduntergekürtzet es der Witterung halber seyn kan, umgrabenwerden können, das kan noch in diesem Monat, lassen, um den Dünger mit der Erde wohl zuwofern es der Witterung halber seyn NW, ge- vermische». Man muß nun la^en Pferde-schehen. Ebener Massen kan man nun die-! Mist und gute Erde aus Haussen fuhren lassen,den und rauhen Felder und Laiten,(Leeden)'solche zu rechter Zeit zu denen Mist-Beeten zudie man im Frühling mit Haber besäet, vor > gebrauchen; ingleichcn kan man ietzt zweyWinkers umreissen lassen; auch, wo es nicht Schuh breite, und eben so tiefe Gruben ma-lclM verrichtet worden, den Hopffen decken >chen, die Melonen-Pflanyen im Frühling dar-lassen; und ^wenn nian songen Zeit hat, noch'ein zu setzen; man muß aber solche zuvor mitMist und Dünger, sonderlich in die Wein-Ber-l gutem Pferde-Mist ausfüllen, und zwo qver«e ausführen; ingleichen Gassen-Erde, oder'Hände hoch gute Erde darauf bringen. Die«HI erlegcncn Schlamm aufdie Wiesen schas- weissen und gelben Rüben muß man nunmehr»

vollends aus der Erde nehmen, von den Blät-tern remigen, und sodenn in Sand-Gruben

fen. Nun soll man auch Eicheln und Buch-eckern einsammle», um die Schweine damit .... -

Masten; um diese Zeit rechen oder harcken legen, sie vor Frost und Kälte zu versichern.

such etliche, die nicht Stroh genug haben, diem den Bäumen sollende Blätter zusammen,wd streuen damit dem Vieh, und machen «uchS.M davon; soll aber wenig düngen, und die«er nur sauer und geringe machen, nach dem-kannten Sprichwort: Laub macht das Feld» aber Stroh macht den Acker froh. Bef-l-ni> es, wenn man Schilssmid Rohr, wo es zuva^el^emfuhret, damit dem Vieh unterstreuet,« Min davon machet. Endlich kan mannun Weiden hauen, kunfftighin zu Reb-Mern und Reb-Bandern zu gebrauchen.

? lässet sich nun in diesem

! besonders mehr ausrichten, als

^ ^ Mauer, Spalieren, oder

«enm den Hecken stehende Bäumlein, mit^ »roste verbinde, und wenn eo

»«K «!i^^'^.^^^^^^^uben einheitze,denÄ Gewächsen sehe, damit

°en>elben kem Schade geschehe. Man kgii

Oder man kan sie schäle» und gleich einHauenoder stamxffen, auch in Fässer alleine oder mitdein sauren Kraute einmachen, so viel mannemlich ins Haus bedarss; vom Uiberrest kanman Schweine, Ziegen, Gänse und anderesVieh füttern und mästen. Die Rüben-Scha-len kan m«n auf breterne Böden dünne auf-streuen, ein wenig abwelcken lassen, und her-nachmals des Winters demVieh unter die Sie-de mengen; welches auch mit de» Ruben-undRettig - Blättern angehet. Das übrige Wnr-zelwerck, so noch im Lande stehet, und soiistenalles, was von Gewächsen, Frosts halber in de»Gärten nicht bleiben kan, muß man nun aus-graben, und in die Winterungs-Keller oder Ge-wölbe in den Sand setzey und einlegen; waSaber bereits darinnen befindlich, fleißig bet-hen, ob etwan die Mäuse dabey kommen; undwenn einige anfaulen, solche wegthun rei-nigen- Endlich kan manjucch die le! n ^ ent.ll ; Ii ne