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2 (1764) Des oekonomischen Lexici zweyter Theil
Entstehung
Seite
3477-3478
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?and-und Haus-Wirtschaft^- Calendsrs, Anaustus.

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heiser des

. sa-ri-^wie^ii, «oll wol! darunter auol:- auch, was neben derWursel auswächset, hin-Winker über in einem Säckle-n in ^ weg thun. Die von» Obst sehr beschwere^ nncu k'Nibe aufhangen, bis man sie zum i Väurne soll ma» mit tüchtigen StüiM versö-s, ?cp» belarff- Eben also muß auch der Heu, l " ' ^ ^ ^

Nauch UN- diese Zelt ausaenomme» und5l>- -'cckiict irerdcn. AZ.-s ma!: rasen mc^

° m >.iune^ ausredet, r-'eien el.-cye,n ei-A.^-ssi» in«?-!! und in Rauch zu hangen.

^'Armut, so zum Wermut-Wen, undi5 ü.-n d.encnsoll, muß letzund abaeschutttenmd aüfiÄrock.el w^.en, .In?!e.chen Ma-il.,- T«ymi-'«, S-i!»e>>, Mp/ <>a>i-,u, u.i^

Zeichen- Die Melone«, ,o in, vorige» Qc-

^t noch ni^t reiss worden, ,.,ui m.ni finrn

Blüner ausbrechen, damit,o!che

Auchkanme,» MMDWWWW

' "^-iSMizien-Gmäc» abnehmen, und Uassen abnehmen jonderlich, was man zum Ko-"',e,"^ssti cuOrl verwahren, bis man Zeit! chen oder Backen bedarff; was aber abfallet,kl- iie'-'i'^t"'.!, -.. ^ndlichsoll man allen - ü--, man gleichfalls entweder dorren, oder den5aaim'!i, der i» diesem Mn.'t reiff zu werden l Schweinen aeben.

/f'- ?-.x- bc^Kr«l 'Lvd,rcn Salat-! In dc» VveinberZe» und Gärten mußei Dill »eteulUen und dergleichen Saa- > man,so baldd,e andere oder Mittel-Hacke undmeii bey schönem Wetter brechen, reinem«- - andere Heffte verrichtet ist, so fort die Beer«ch«i,unii im abtrocknen vrr den Aäuse« weht^ eder Rein-Kraute vornehmen, und die Wein--«erwahren. Man darf aber eben nicht war-: berge vsn ihrem Gekräuttg q^ntziich reinigen,len, bis sie aus den, Stenc.el g.mz zeitig «er-!B-:n dieser Gelegenheit können zugleich dieim, sondern man muß solche, wenn sie zu zeit!-! Stöcke oder Wein-Hecken etwas entlaubet«en anfauaen, abschneiden, und an einen so!-'oder «vsgeblatetsdas ist, die überiiüßige undchen Ort bckngen.da fiedie Sonae vollends zei- SberhSngende L«."^!>-Rckdmen und Blätter aus-" - - ".MM», 'gebrochen) werde»/damit die Senne die Trau-ben desto besser bescheren uud kochen könne;

re Laub aber kan man Bändel-

stillem und faulem Wasser,wo die Sonne gar za

' ^ scheinet, und dar Nncht regnet, bis in denlgende» Monat hi-ikin, des Abends undorgens fieißig begieffen lasse». Inaleichendie junge» Baumle», «ndPsropff-Re '

Abends be» Untergang der i. ...

dergleichen,doch lauilchtem Wasser besprengen,den Stamm aber,so viel jinmtt scyii kai,, unbe-netzet lassen. Weil ,n diesem Monat allerhandKern-und Stein-Obst reiss und zeitiü zu wer-den beginnet,als soll man das rejffe zumTdeil»-."'iv -.)Kaa'men- Gurcken abnehmen, und j lassen abnehmen so

tigeu und trocknen kan. In den Gärten blu-: gebrochen) werden, damit die Sonne die Trau-

dia Wein-Mhle zu k-ocknenI ,.WW ein sehr dienliches Winter-

Stab-Wurtz, oder Cypressen-j Futter vv-r die ^'ä inner aufhebe». Die spätenKraut, Gartcn-Aogelie,,.'Trauben - Kraut,! Nebe« soll man iesc auch noch einmahl abbre-«ilder Saffran/ Spring-Gmcken, sonsten auch j chen, denn solches Erbrechen macht die Fruchtmlde oder Esels - Gurcken genannt/ Spring« i groß, und frühzeiiia gut. So muß maniuglei-Kmier, Ma>oran, Krause-Müntze, Frauen-! chen an den neuen Reben, die siel Frucht ha»W''ume, Juden - Kirschen, breit-blätteriges' he»,die zmn Theil .«ilzunah beysammen hsn-Wund-Kreut/ Korn - oder Klapper - Rosen und! gende Trauben abbreche«, d mit dieSchoffenKsm-BIumen , -Alant-Wursel, bunteBvh-j nicht zu dünne, und die Friichte dadurch ver-»eii,Erd-Ac?ffe! oder Schweins-Brot, vnd! derbet oder geringer werde». Mit Ausganznoch andere, die zu»! Theil schon im vorigen«dieses Monats wird auch wokl schon an einige»Woantenrähnet worden.InFeldern »ndÄäl- j Orten der Anfang mit der dritten Hacke ge-ternaber sind «unmehr »orhanden: Getthsil' macht) wiewohl so'che besser im nachfolgende»(Braunellein oderAnkcni-Kraut). breit- biät-Monat um alrEqidii vorgenommen wird,tcrire oder Wiesen Distel, gross? Winde, Hey-i dem Walde «iebl es diesen Monat über,Mckuööhrieiü - oder Nagel - Kraut,' wc) i der vielen Feld-Arbeiten nichls zu thu»;WegMtt, glarrer H-sei,-Kohl, weisser und. nui ieirdan?emercket. daß nachBartholomai,"" r Wiesen-Klee, Wasser - Nüsse; i.'em, die j oder doch «ach dieses Monats Ende das Hcltz

zu reachse» aufhöre, dahero in nachfolgenden,Msuat der Anfang mit Hsly fällen geniachet

wilde A.'igeliea, Schwalben - .i^a'-r,G-chbart, sonsten auch Jehannis- Wedel ge-w»ut, Farren-Kraut, wilder Juri», Lein-kraut, Kayen - Mülwe, beyderley VingelKraut, grosse wilde Yimpinelle, Encelsüß,^«Mswatten, AbbiS, schmal - blätteng - . i. erHesdvischeS Wund-Kraut, u. a. r.-.

In den Obst - Gärten st ll , aai: f^iizig n choenBäumen >ehsn,und die schadkamcn Oer-ter oaran mit Baum-Salbe schmieren uns ->. er-«wem, auch dieWumeln vom Unkrch.it rcni,-scn. i'iid das auszejarete Unkraut u i. e .-r-»cyleaen ; ingleichen auch sie Neben ^ch- se«nd Äasier-Reiser fiei^g abitehme,'., so ivshl

wsriz.

beyder'»ich-Zucht. Sobald dasGetrm-de vom Felde, wird nun das Vieh insgemein,als Kühe, Ochse!,, Hämmel oder Schaase. sowohl auch d,e Schweine auf die Stoppel» ge-trieben. Von Maria Himmelfahrt an sollendie Sckaser, so lange, als fie Winters halbensich fortbin behelffen können, im Felde, und nurcineNacht im Lager bleibe», aucd zu Mittagsnicht eintreiben. Zu Ende des Monats, oderum alt Barkh?:?mäi, höret man ausdie Schas-se des Tages drey mahl zu Mlsen, und milcket

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